202028 Tod u. Auferstehung - die anthropologischen Grundlagen des christlichen Auferstehungsglaubens

Wintersemester 2000/2001 | Stand: 19.10.2000 LV auf Merkliste setzen
202028
Tod u. Auferstehung - die anthropologischen Grundlagen des christlichen Auferstehungsglaubens
SE 2
wöch.
keine Angabe
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Befähigung, für den christlichen Auferstehungsglauben in einer nichtchristlichen Umwelt zu argumentieren.
Die Christliche Frohbotschaft von der Auferstehung setzt auch ein bestimmtes Menschenbild voraus. So stellen beispielsweise Freiheit, Hoffnung, der Ruf nach Gerechtigkeit, Schuldfähigkeit und personale Identität anthropologische Voraussetzungen für den zentralen Inhalt des christlichen Bekenntnisses dar: Wenn es keine mit sich identischen Personen gibt, die in Schuld und Sünde verstrickt sind, fehlt der christlichen Erlösungslehre der unverzichtbare Ansatzpunkt - es gibt dann einfach niemanden, der erlöst werden muß und auferstehen kann. Im Seminar soll an Schlüsseltexten aus Philosophie und Theologie die menschlichen Grundbestimmungen herausgearbeitet werden, die für den Auferstehungslauben wesentlich sind. Dabei sollen auch Fragen besprochen werden, welche die Todesproblematik betreffen: Ist das Hirntodkriterium kompatibel mit der christlichen Lehre? gibt es einen qualitativen Unterschied zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe? usw.
Wird im Seminar bekanntgegeben
Anrechenbarkeit: 2. Studienabschnitt Theologie bzw. Philosophie, Seminarpflicht
Beginn: 09.10.2000
Di 08.30-10.00, SR III