222010 Cur Deus homo

Wintersemester 2000/2001 | Stand: 30.06.2000 LV auf Merkliste setzen
222010
Cur Deus homo
SE 2
wöch.
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Anselm von Canterbury oder Aosta (+1109) schrieb einen der wichtigsten Traktate der Erlösungslehre kurz vor der Entstehung der theologischen Fakultäten. So wie er in seinen "Proslogien" vor allem die Existenz Gottes bewies, so in seinem "Cur Deus homo" das Bedürfnis für unsere Erlösung der Menschwerdung Gottes. Er beschreibt wie auf natürliche Weise die Frage aufkäme, ob Gottes Barmherzigkeit sich nicht anders hätte gestalten können. Auch geht es um die Frage, ob konkret der beste Weg gewählt wurde. Der Traktat fand im Lauf der Geschichte nicht nur einen begeisterten Empfang, sondern auch seine Kritiker. Es geht erstens darum zu sehen, was Anselm von Canterbury wirklich geschrieben hat, und zweitens ob wir das auch jetzt noch sagen können. Sicher sind Lateinkenntnisse eine Hilfe - aber keine absolute Bedingung. Wir arbeiten mit der zweisprachigen Ausgabe der Bibliothek klassischer Texte: "Cur Deus homo - Warum Gott Mensch geworden" (5. Aufl., Wiss. Buchges.: Darmstadt 1993).
- Krause, Gerhard (Hg.): TRE 2.Band, S. 759-778. Berlin; New York 1978 - Canterbury, Anselm von: Cur Deus homo: Warum Gott Mensch geworden (lateinisch und deutsch). Wiss. Buchges.: 5.Aufl. Darmstadt 1993
*; Anmeldungen bitte im Sekretariat für Systematische Theologie, Karl-Rahner-Platz 1 / 1. Stock, Zi.143 oder telefonisch unter 507 / 8561.
Beginn: Do, 12.10.2000
Do 16.00-18.00, Handbibl. DO