609715 SE Linguistics and Culture III: Intercultural Pragmatics
Sommersemester 2026 | Stand: 08.01.2026 | LV auf Merkliste setzenAm Ende dieses Seminars verfügen die Studierenden über ein fortgeschrittenes Verständnis der wichtigsten Theorien und Konzepte der interkulturellen Pragmatik. Sie analysieren kritisch, wie Bedeutung in der mündlichen, schriftlichen und digitalen Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen ausgehandelt wird. Die Studierenden sind in der Lage, pragmatische Unterschiede zwischen Sprachen und soziokulturellen Kontexten zu erkennen und zu erklären. Sie wenden analytische Rahmenkonzepte auf reale interkulturelle Interaktionen an, einschließlich institutioneller und beruflicher Kontexte. Die Studierenden werden die Rolle von Kontext, Macht, Identität und Ideologie bei der Gestaltung interkultureller pragmatischer Praktiken bewerten. Sie werden die Fähigkeit entwickeln, pragmatisches Versagen und Missverständnisse in interkulturellen Begegnungen zu erkennen und zu interpretieren. Die Studierenden werden kleine empirische Analysen unter Verwendung authentischer interkultureller Diskursdaten entwerfen und durchführen. Sie werden Erkenntnisse aus der Pragmatik, Soziolinguistik und interkulturellen Kommunikationsforschung zusammenfassen. Die Studierenden werden fundierte Argumente sowohl in mündlicher als auch in schriftlicher akademischer Form artikulieren. Schließlich werden sie ihre eigenen Kommunikationspraktiken kritisch reflektieren und Strategien für eine effektive und ethische interkulturelle Kommunikation entwickeln.
Das Seminar vermittelt grundlegende Theorien und Modelle der interkulturellen Pragmatik und deren historische Entwicklung. Es untersucht Schlüsselkonzepte wie Kontext, Bedeutungsbildung und pragmatische Kompetenz in verschiedenen Kulturen. Die Studierenden befassen sich mit Sprechakten, Höflichkeit, Unhöflichkeit und Gesichtswahrung in der interkulturellen Interaktion. Der Kurs behandelt pragmatische Variationen und Normen in verschiedenen Sprachen und Kulturgemeinschaften. Ein Schwerpunkt liegt auf Missverständnissen, pragmatischem Versagen und Strategien zur Wiederherstellung der Kommunikation in interkulturellen Begegnungen. Das Seminar diskutiert Identität, Macht, Ideologie und Ethik im Zusammenhang mit interkulturellem Sprachgebrauch. Die Studierenden analysieren authentische Daten aus institutionellen, beruflichen und digitalen interkulturellen Kontexten. Methodische Ansätze zur Erforschung der interkulturellen Pragmatik, einschließlich qualitativer und quantitativer Methoden, werden behandelt. Die Rolle des Englischen als Lingua franca und mehrsprachige Praktiken werden kritisch untersucht. Schließlich befasst sich das Seminar mit Anwendungen der interkulturellen Pragmatik in den Bereichen Bildung, Migration und globale Kommunikation.
Interaktive Vorträge zur Einführung in wichtige Theorien und Konzepte der interkulturellen Pragmatik
Angeleitete Lektüre und kritische Diskussion grundlegender und aktueller Forschungsergebnisse
Debatten zum Vergleich theoretischer und empirischer Perspektiven
Fallstudienanalyse authentischer interkultureller Kommunikationsereignisse
Datengestützte Workshops mit Schwerpunkt auf Pragmatik und Diskursanalyse
Von Studierenden geleitete Präsentationen zur Entwicklung akademischer Kommunikationsfähigkeiten
Kollaborative Aufgaben in kleinen Gruppen
Reflexionsübungen zu interkulturellen Kommunikationserfahrungen und -praktiken
Formative Feedback-Sitzungen zur Unterstützung der Forschung und analytischen Entwicklung
Blended-Learning-Komponenten, einschließlich Online-Diskussionen und digitaler Ressourcen
mündliche Präsentation im Kurs sowie Einreichung einer genügenden Seminararbeit
wird im Kurs bekannt gegeben
MA: keine
Lehramt "alt" (2001): abgeschlossener 1. Studienabschnitt
- Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
- SDG 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
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Gruppe 0
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| Datum | Uhrzeit | Ort | ||
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Di 03.03.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 10.03.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 17.03.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 24.03.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 14.04.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 21.04.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 28.04.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 05.05.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 12.05.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 19.05.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 26.05.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 02.06.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 09.06.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 16.06.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||
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Di 23.06.2026
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13.45 - 15.15 | 4DG12 4DG12 | ||