640009 PS Alte Geschichte: Der römische Prinzipat von Augustus bis zum Ende der Spätantike
Sommersemester 2026 | Stand: 04.12.2025 | LV auf Merkliste setzenGrundlegende fachspezifische Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich des wissenschaftlichen, speziell althistorischen Arbeitens. Kompetenz im Bereich der Diskussion und Präsentation in schriftlicher Form.
Mit Augustus erfuhr das römische Herrschaftssystem eine grundlegende Transformation. Obwohl die Republik im eigentlichen Sinne nicht abgeschafft wurde, etablierte sich ein neues System, das die Kaiser dazu zwang, sowohl dessen Umsetzungsformen als auch die ideologische Fundierung immer wieder neu zu definieren. Die ihm nachfolgenden Princeps sahen sich einer immer komplexer werdenden Herausforderung ausgesetzt. Berühmte Kaiser wie Caligula, Domitian, Hadrian und Konstantin entwickelten daher unterschiedliche Konzepte der Alleinherrschaft, die nicht nur von ihren Zeitgenossen, sondern auch in der Nachwelt unterschiedlich diskutiert wurden. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung werden die Transformationsprozesse untersucht, denen der römische Prinzipat von der Zeitenwende bis in die Spätantike unterlag.
Vortrag, kritische Auseinandersetzung mit spezifischen Quellen, gemeinsame Lektüre und Diskussion
Beteiligung an Diskussion, Präsentation, Arbeitsaufträge, Proseminararbeit
Wird in der ersten Einheit bekannt gegeben.
461: positiv absolviertes Pflichtmodul 1
Max. 20 Teilnehmer*innen können aufgenommen werden.
- Fakultät für LehrerInnenbildung
- Philosophisch-Historische Fakultät
- SDG 4 - Hochwertige Bildung: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern