645210 SE Österreichische Geschichte: Giacomo Casanova und das Ende des alten Europas

Wintersemester 2026/2027 | Stand: 01.07.2026 LV auf Merkliste setzen
645210
SE Österreichische Geschichte: Giacomo Casanova und das Ende des alten Europas
SE 2
5
wöch.
semestral
Deutsch

Die Studierenden können sich im Seminar Österreichische Geschichte mit neuen Themenstellungen vertiefend auseinandersetzen. Sie können diese Themenstellungen unter Berücksichtigung von Kategorien u.a. der sozialen Ungleichheit, von gender- und diversitätsrelevanten Fragestellungen, Digital Humanities, Globalgeschichte und Regionalgeschichte bearbeiten und beurteilen. Sie können historische und gesellschaftspolitische Fragestellungen im Hinblick auf unterschiedliche Herrschaftsverhältnisse formulieren und bearbeiten. Sie sind in der Lage, wissenschaftliche Dynamiken und Trends des historischen Kerngebiets zu berücksichtigen. Sie sind in der Lage, Stärken und Schwächen der unterschiedlichen methodischen Zugänge zu reflektieren. Sie sind befähigt, die Ergebnisse und Analysen in einem interaktiven Prozess (Kurzvorträge, Referate, Diskussionen etc.) zu präsentieren und weiterzuentwickeln. Sie sind in der Lage, eine spezialisierte fachwissenschaftliche Arbeit selbstständig zu verfassen und eigenständige Schlussfolgerungen abzuleiten.

Das Seminar richtet sich an MA-Studierende der Geschichte und Kunstgeschichte und will das 18. Jahrhundert als Zeitalter des Umbruchs, der Reformen zur staatlichen wie gesellschaftlichen Neugestaltung sowie einer sich wandelnden Ästhetik und Bildpolitik ins Blickfeld rücken. Ausgehend von der Publikation Lothar Müllers (Feuerschrift 2025) stehen die Schriften Casanovas, eines – abseits der üblicherweise zumeist ausschließlich von ihm kolportierten erotischen Schriften – ebenso genauen wie kritischen Beobachters seiner Zeit der Aufklärung, im Zentrum. Aus einer interdisziplinären wie fachlich vergleichenden Perspektive ist dabei an der Schnittstelle von Geschichts- und Kunstwissenschaft zu arbeiten. Zudem sind die Studierenden aufgerufen, sich jeweils in fachlich unterschiedlich zusammen gesetzte Teams eines Themas anzunehmen. Aus dem sich daraus entwickelnden fachübergreifenden Diskurs sollen nicht nur die Methoden, das jeweilige Fachvokabular bzw. die unterschiedlichen Positionen zum gleichen ‚Objekt‘ ausgetauscht und eingeübt, sondern auch eine breitere und durchaus sinnliche Annäherung an diese Epoche versucht werden

Themenzentrierter Unterricht mit Vortrag, Diskussion, selbständigem Lernen, Übungen und Referat.

aktive Mitarbeit, Lektüre und Diskussion zentraler Texte, Präsentation des eigenen Themas, Seminararbeit und abschließendes Gespräch zur Seminararbeit.

Literatur wird in den einzelnen Einheiten besprochen.

siehe Termine
Gruppe 0
Datum Uhrzeit Ort
Mi 28.10.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Mi 04.11.2026
15.30 - 17.00 Auswärtiger Ort Auswärtiger Ort Hofburg Innsbruck
Mi 04.11.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Mi 11.11.2026
17.15 - 19.30 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Mi 18.11.2026
17.15 - 19.30 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Mi 25.11.2026
17.15 - 19.30 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Mi 02.12.2026
17.15 - 19.30 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Mi 09.12.2026
17.15 - 19.30 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Mi 16.12.2026
17.15 - 19.30 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Mi 13.01.2027
17.15 - 20.30 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Mi 20.01.2027
17.15 - 20.30 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Mi 27.01.2027
17.15 - 20.30 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Gruppe Anmeldefrist
01.09.2026 00:00 - 21.09.2026 23:59
Scharr K., Zitzlsperger P.