645212 SE Österreichische Geschichte: Nachkriegsgesellschaften: Traumata, Gewaltbereitschaft, Neubeginn

Sommersemester 2026 | Stand: 08.12.2025 LV auf Merkliste setzen
645212
SE Österreichische Geschichte: Nachkriegsgesellschaften: Traumata, Gewaltbereitschaft, Neubeginn
SE 2
5
wöch.
semestral
Deutsch

Die Studierenden setzen sich mit neuen Themenstellungen aus den gewählten Kerngebieten auseinander. Sie verstehen und beurteilen diese und argumentieren darüber im Hinblick auf die wissenschaftlichen Dynamiken und Trends des jeweiligen Kerngebiets. Sie erfassen Stärken und Schwächen der unterschiedlichen methodischen Zugänge. Sie entwickeln Kompetenzen zur eigenständigen Formulierung von historischen Fragestellungen und Schlussfolgerungen. 

Die Folgen eines Krieges wirken nach erreichtem Friedensschluss noch sehr lange nach - deutlich sichtbar etwa an zerstörten Städten und Landschaften, die erst nach und nach wieder aufgebaut oder neugestaltet werden können. Zugleich bringt ein Kriegsende oft die Möglichkeit einer vielversprechenden politischen und gesellschaftlichen Neuordnung mit sich, die es zu diskutieren und implementieren gilt, die häufig jedoch noch auf sehr unsicheren Beinen steht und daher sehr angreifbar ist.

Stärker im Verborgenen - und häufig an die folgenden Generationen übertragen - findet die Konfrontation mit den erlebten Traumata im Fronteinsatz, durch Belagerung und Entbehrung, im Fall des Zweiten Weltkriegs durch die Bedrohung von Bombardierung und durch die vielfachen Vertreibungen statt.

Für die Annäherung an die Wahrnehmung und Beschreibung dieser Phänomene kommt eine Vielzahl an Quellen in Betracht: Zeitungsartikel, Briefe, Tagebücher und Erinnerungen wie auch Scheidungsakten oder amtlicher Schriftverkehr und Parlamentsprotokolle. Auch wenn der Quellenniederschlag zum 20. Jahrhundert dichter ist, können durchaus auch Nachkriegsgesellschaften der gesamten Neuzeit in den Blick genommen werden.

Zur Analyse der Quellen wird das Programm MAXQDA vorgestellt, das vielfältige Bearbeitungs- und Auswertungsmöglichkeiten erlaubt. Es kann für ein Semester kostenlos benutzt werden. Hinweis: Eine umfassende Einführung in dieses Programm bietet der Kurs 645213 "Quellen ordnen, codieren und analysieren: Masterarbeit schreiben mit MAXQDA".

Themenzentrierter Unterricht mit Vortrag, Diskussion, selbständigem Lernen, Übungen und Referat.

aktive Mitarbeit, Lektüre und Diskussion zentraler Texte, Präsentation und Seminararbeit

Literatur wird in den einzelnen Einheiten besprochen.

siehe Termine
Gruppe 0
Datum Uhrzeit Ort
Di 03.03.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 10.03.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 17.03.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 24.03.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 14.04.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 21.04.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 28.04.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 05.05.2026
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Di 12.05.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 19.05.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 26.05.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 02.06.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 09.06.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 16.06.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Di 23.06.2026
17.15 - 18.45 40601 UR 40601 UR Barrierefrei
Gruppe Anmeldefrist
01.02.2026 00:00 - 21.02.2026 23:59
Forster E.