800600 SE Empowerment and Powersharing als machtkritische und intersektionale Praxis
Wintersemester 2026/2027 | Stand: 19.06.2026 | LV auf Merkliste setzenDie Studierenden verfügen über fundiertes Wissen über den aktivistischen Ursprung von Empowerment sowie aktuelle Debatten rund um Empowerment und Powersharing und können sich kritisch in diesen Debatten positionieren. Sie sind fähig, Empowerment als theoretisches Konzept und widerständige, politische, intersektionale Praxis machtkritisch zu analysieren und kennen Unterschiedene zwischen Empowerment und Powersharing. Sie können ihre eigene sozio-politische Positionierung im Kontext von Machtverhältnissen, Empowerment und Powersharing reflektieren.
Durch vielseitige Diffusions- und Aneignungsprozesse besteht eine Vieldeutigkeit darüber, was Empowerment ist. Das Seminar führt in aktuelle Debatten rund um Empowerment und Powersharing im Kontext von Machtverhältnissen und Diskriminierung im deutschsprachigen Raum ein. Es werden kritische Empowermenttheorien und -praxen vorgestellt und gemeinsam ein Verständnis von Empowerment als widerständige, politische, intersektionale Praxis für marginalisierte Gruppen herausgearbeitet, das machttheoretisch fundiert ist und die aktivistischen Ursprünge von Empowerment mitdenkt. Mit einem Blick auf Machtverhältnisse und Diskriminierung werden unter stetiger Reflexion der eigenen sozio-politischen Positionierung die Unterschiede zwischen Empowerment und Powersharing durchleuchtet.
Textlektüre, Diskussion über theoretische Texte und praktische Projekte, Input, Gruppenarbeit
Aktive Teilnahme am Seminar und den Diskussionen, Kurzreferate, Lernportfolio
Chehata, Dib, Harrach-Lasfaghi, Himmen, Sinoplu, Wenzler (2023). Empowerment, Resilienz und Powersharing in der Migrationsgesellschaft. Theorien, Praktiken, Akteur*innen. Weinheim: Beltz Juventa.
Weitere Literatur wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.
Das Seminar setzt eine Offenheit und Bereitschaft voraus, die eigene Positionierung im Kontext von gesellschaftlichen Dominanzverhältnissen wie Rassismus, Sexismus, Klassismus etc. kritisch zu reflektieren.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an gender-studies@uibk.ac.at
- Interdisziplinäres und zusätzliches Angebot
- SDG 5 - Geschlechtergleichstellung: Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen
- SDG 10 - Weniger Ungleichheiten: Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern
- SDG 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
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Gruppe 0
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| Datum | Uhrzeit | Ort | ||
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Fr 09.10.2026
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10.15 - 11.45 | Seminarraum 13 (Innrain 52a) 01J100 Seminarraum 13 (Innrain 52a) 01J100 |
Barrierefrei
Induktionsschleifen für Gehöreingeschränkte
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Vorbesprechung (verpflichtende Anwesenheit) |
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Fr 06.11.2026
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10.15 - 17.00 | Seminarraum 13 (Innrain 52a) 01J100 Seminarraum 13 (Innrain 52a) 01J100 |
Barrierefrei
Induktionsschleifen für Gehöreingeschränkte
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Fr 13.11.2026
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10.15 - 17.00 | Seminarraum 13 (Innrain 52a) 01J100 Seminarraum 13 (Innrain 52a) 01J100 |
Barrierefrei
Induktionsschleifen für Gehöreingeschränkte
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Fr 04.12.2026
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10.15 - 17.00 | Seminarraum 13 (Innrain 52a) 01J100 Seminarraum 13 (Innrain 52a) 01J100 |
Barrierefrei
Induktionsschleifen für Gehöreingeschränkte
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Fr 11.12.2026
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10.15 - 17.00 | Seminarraum 13 (Innrain 52a) 01J100 Seminarraum 13 (Innrain 52a) 01J100 |
Barrierefrei
Induktionsschleifen für Gehöreingeschränkte
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| Gruppe | Anmeldefrist | |
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800600-0
800600-0 |
01.09.2026 00:00 - 21.09.2026 23:59 | |
| Moumen I. | ||
