800603 PS Beeinträchtigt sein - behindert werden!? - Wie inklusiv gestaltet sich die österreichische Gesellschaftsstruktur?
Sommersemester 2026 | Stand: 09.12.2025 | LV auf Merkliste setzenSensibilisierung, Berührungsängste und Unsicherheiten im Zusammenleben mit Menschen mit Behinderungen sollen abgebaut werden. Es soll die Frage gemeinsam mit den Studierenden erforscht werden, wie künftig ein inklusives Miteinander aussehen soll und welche Voraussetzungen dafür nötig sind.
ie Studierenden lernen barrierefreie Präsentationstechniken sowie ein politisch korrektes Wording kennen und anwenden.
Die Studierenden lernen im Alltag aber auch im Studium und im späteren Beruf die sehr umfassende Querschnittsmaterie "Menschen mit Behinderungen bzw. Menschen mit Beeinträchtigungen" mitzudenken und entsprechend zu agieren. Basis dafür ist das Menschenrechtsmodell nach UN-Behindertenrechtskonvention.
Auch das neue Barrierefreiheitsgesetz (seit Juni 2025 in Österreich in Kraft) lernen die Studierenden kennen und damit zu arbeiten bzw. anzuwenden.
Die Studierenden lernen welche Hilfsmittel für welche Beeinträchtigungen Anwendung finden. Sie lernen überdies, dass nicht alle Hilfsmittel die für Menschen mit Behinderungen den Alltag erleichtern in einem Hilfsmittelkatalog der Sozialversicherungen aufgelistet sein müssen, sondern auch sehr einfache Hilfsmittel den Alltag von Menschen mit Behinderungen wesentlich erleichtern können, wie zum Beispiel ein gewöhnliches Klemmbrett.
Die in dieser LV gelehrten und von den Studierenden selbst erarbeiteten Ergebnisse wirken sich nachhaltig auf die gesamte Studienzeit (Fachrichtungen) und auf das weitere Leben, im Hinblick auf ein inklusives gesellschaftlich-soziales Zusammenleben, aus.
Sensibilisierungslehrveranstaltung: Wie sieht das politisch korrekte Wording bezüglich der verschiedenen Behinderungsformen aus? Div. Begriffsbestimmungen und gesetzliche Grundlagen werden gelehrt. Wie wird die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Österreich umgesetzt? Welche Hilfsmittel sind für Menschen mit verschiedenen Behinderungsformen wichtig? Wie werden diese angewandt? Die Studierenden können in der LV unterschiedliche Hilfsmittel, wie div. Rollstühle, handbetriebene Rollstühle, E-Rollstühle, Braillezeile, Induktive Höranlagen, Brillen, welche verschiedene Augenkrankheiten simulieren, …. ausprobieren. Die Studierenden lernen den Alltag von Menschen mit Behinderungen kennen. Die LV-Leiterin spricht selbst über ihren Alltag im Rollstuhl, ebenso wird den Studierenden das Leben mit Sehbeeinträchtigungen bzw. Blindheit, Gehörbeeinträchtigungen bzw. Gehörlosigkeit, Mobilitätsbeeinträchtigungen, Autismus, Lernschwierigkeiten, psychischen Beeinträchtigungen, …. nähergebracht. Die Studierenden lernen was wichtig ist bzw. auf was es zu achten gilt im inklusiven Zusammenleben mit Menschen mit Behinderungen.
Wissenschaftlich basierte Modelle und Zugänge werden vorgestellt, wissenschaftsbasierender Vortrag, Vermittlung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse, Diskussionen, zusätzlich bearbeiten und präsentieren die Studierenden ein selbst gewähltes Thema zur LV.
Bearbeitung und Präsentation eines selbst gewählten Themenbereiches mit schriftlicher Ausfertigung.
Frei wählbare barrierefreie Präsentationsformen.
Erstellung eines Handouts.
Aktive Einbringung in Diskussionen und eigenständige Diskussionsbeiträge.
keine
Die LV-Leiterin ist selbst von einer Beeinträchtigung betroffen. Sie ist Rollstuhlfahrerin, ihre persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse fließen in diese LV mit ein.
- Interdisziplinäres und zusätzliches Angebot
- SDG 3 - Gesundheit und Wohlergehen: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern
- SDG 4 - Hochwertige Bildung: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern
- SDG 5 - Geschlechtergleichstellung: Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen
- SDG 8 - Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern
- SDG 10 - Weniger Ungleichheiten: Ungleichheit in und zwischen Ländern verringern
- SDG 16 - Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
| Gruppe | Anmeldefrist | |
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800603-0
800603-0 |
01.02.2026 00:00 - 21.02.2026 23:59 | |
| Rieder E. | ||