848488 EP Entwurfsstudio 2

Sommersemester 2026 | Stand: 04.02.2026 LV auf Merkliste setzen
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EP Entwurfsstudio 2
EP 5
10
wöch.
jährlich
Deutsch

Die Studierenden können architektonische Konzepte selbstständig formulieren und umsetzen. Sie können ihre Entwürfe überzeugend kommunizieren, detailliert darstellen und innerhalb des jeweiligen theoretischen oder gestalterischen Kontexts positionieren.

MISE EN SCÈNE

NEU in Szene setzen

Im Rahmen dieses Semesters widmen wir uns der konzeptionellen Entwicklung und architektonischen Ausarbeitung einer konkreten Entwurfsaufgabe im Bestand. Als Grundlage dient das multifunktionale Veranstaltungshaus der SZENE Salzburg für zeitgenössische Bühnenkunst und Musik, das sowohl baulich als auch programmatisch erweitert werden soll. Der zentral am Fuße des Mönchsberges gelegene Veranstaltungsort ist nicht nur ein Theater mit Platz für 700 Personen, sondern versteht sich als lebendiger Ort für Kunst, Kultur und Kommunikation, der mit seinen vielschichtigen Veranstaltungen und jährlich über 150.000 Besucher:innen neue künstlerische Impulse in der von klassischer Hochkultur geprägten Mozartstadt setzt.

Das Entwerfen orientiert sich organisatorisch an der Projektentwicklung wie sie in der beruflichen Praxis innerhalb einer Bürostruktur üblich ist. Die Bearbeitung erfolgt in Dreierteams, da die gemeinsame Entwicklung von Ideen und die Abstimmung von Entscheidungen als wesentliche Lern- und Arbeitsform betrachtet werden; Einzelprojekte sind nicht vorgesehen. Den Teilnehmenden stehen während des gesamten Semesters Atelier- bzw. Arbeitsräume im ehemaligen Ortner & Stanger Gebäude (nahe dem Shopping-Center West) zur Verfügung, die auch außerhalb der Entwerfen-Studiotage 24/7 genutzt werden können. Ergänzend zur regulären Entwurfsbetreuung wird der Kurs durch fortlaufende Software- und Modellbau-Workshops begleitet.

Eine Exkursion nach Salzburg und Wien sowie eine abschließende Ausstellung in Salzburg sind Teil des Kurses.

 

Wir arbeiten iterativ und multimedial. Wir arbeiten einzeln und in Teams. Einzelne Übungen und Experimente bedienen sich unterschiedlicher analoger und digitaler Arbeitsumgebungen, um die gesuchten räumlichen und formalen Qualitäten des zu entwerfenden Projektes zu erkunden. Dies sind analoge und digitale Modelle, Texte, virtuelle Umgebungen, Daten-Simulationen, soziale Medien, Photographie, Video, Skizzen, Zeichnungen u. a. Darstellungen. Eventuelle „Unschärfen“ und „Fehler“ in der Übersetzung der unterschiedlichen Medien werden als Bereicherung und Methode genutzt, um ein Formen- und Raumrepertoire abseits gängiger persönlicher Vorstellungen und Routine zu generieren. Die Synergieeffekte, die im Wechselspiel zwischen analogem und digitalem Arbeiten entstehen, bilden gemeinsam mit dem kontinuierlichen Erstellen unterschiedlicher Entwurfsvarianten die methodische Basis des Entwerfens.

Im Vordergrund der Entwurfsmethodik steht das konsequente, intensive und iterative Erarbeiten und Präzisieren verschiedener Entwurfsvarianten mittels oben genannter Methoden. In der frühen Entwurfsphase geht es dabei um ein zwangloses, freies Experimentieren und interpretatives Arbeiten, um möglichst unterschiedliche Zugänge zu ermöglichen. Die anfangs möglicherweise unzusammenhängend erscheinenden Arbeitsfragmente untersuchen Teilaspekte der zukünftigen Raumgebilde und werden schlussendlich in eine kohärente Architektur übersetzt und zusammengeführt, in der Erwartung, dass diese ihrerseits vielschichtig und differenziert und dadurch offen für unterschiedliche Lesarten sein wird.

Lehrveranstaltungsprüfung gemäß § 6 Satzungsteil, Studienrechtliche Bestimmungen.

siehe studio brief

Informationen zu den Anmeldungen an der Archtektur finden Sie hier

05.03.2026
Gruppe Anmeldefrist
01.02.2026 08:00 - 21.02.2026 23:59
Comploi S., Opperer C., Schmidbaur K., Sommer G.