921047 PS Amerikastudien I: Memory Matters - Public Art and Commemoration in American Culture

Wintersemester 2026/2027 | Stand: 22.06.2026 LV auf Merkliste setzen
E Diese Lehrveranstaltung wird im Rahmen eines gemeinsamen Studiums von einer anderen Bildungseinrichtung angeboten

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(Pädagogische Hochschule Vorarlberg)
PS Amerikastudien I: Memory Matters - Public Art and Commemoration in American Culture
PS 2
2,5
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Englisch
Das Seminar bietet Studierenden eine Einführung in das Feld der Erinnerungskulturforschung. Dazu werden verschiedene Erinnerungsorte, Kunstwerke und Denkmäler innerhalb und außerhalb der USA analysiert. Die Lehrveranstaltung fördert das Verständnis der Funktion, Relevanz und Rolle der Erinnerungsorte in Bezug auf Fragen der Identität, Intersektionalität, Ethnizität und Nation. Studierende, die das Proseminar erfolgreich abgeschlossen haben, haben ihre kritischen Interpretations- und Schreibfähigkeiten durch die Analyse einer Vielzahl von sogenannten „sites of memory“ (Erinnerungsorten) entwickelt und gestärkt. Dies beinhaltet die gründliche Vorbereitung der zu diskutierenden Texte vor dem Unterricht sowie regelmäßige mündliche und schriftliche Beiträge.
"Memory Matters: Public Art and Commemoration in American Culture" Erinnerung zählt. Die Schriftstellerin Maya Angelou formuliert es so: „I have a great respect for the past. We can only know where we’re going if we know where we’ve been.“ In den letzten Jahren hat Erinnerung eine besondere Bedeutung gewonnen. Die Executive Order 14253 der Trump-Regierung, „Restoring Truth and Sanity to American History“, argumentiert, dass historische Narrative die Gründungsprinzipien der Nation fälschlicherweise als grundsätzlich diskriminierend oder rassistisch dargestellt hätten. Die Verordnung zielt darauf ab, das, was die Trump-Regierung als „divisive, race-centered ideology“ bezeichnet, aus nationalen Museen, öffentlichen Landschaften und historischen Stätten zu entfernen. Bereits vor März 2025 war das öffentliche Leben in den USA von intensiven Debatten darüber geprägt, an wen und was erinnert werden soll und was aus dem öffentlichen Raum entfernt werden sollte. In diesem Seminar verwenden wir einen vergleichenden Ansatz, um die sozialen und kulturellen Aspekte des Vergessens und Erinnerns auf lokaler, regionaler, nationaler und transnationaler Ebene zu untersuchen. Wir untersuchen, wie Public Art das Denken über Rassismus und Gerechtigkeit beeinflusst, und fragen, welche Art von „cultural work“ Wandbilder, Gedenkstätten und Denkmäler leisten können. Anhand verschiedener amerikanischer Erinnerungsorte wird in diesem Seminar die Rolle dieser Orte, der öffentlichen Kunst, der Museen und der Architektur bei der Gestaltung amerikanischer wie auch globaler Erinnerungskulturen untersucht. Unser Ziel ist es, zu verstehen, wie Denkmäler und Public Art das lokale, regionale, nationale und globale Verständnis von Geschichte und Erinnerung, Selbst und Gesellschaft in den Vereinigten Staaten prägen und lenken.
Input der Lehrveranstaltungsleiterin, wöchentliche Pflichtlektüre bzw. -viewings, Studierendenreferate, Gruppendiskussionen.
Aktive Mitarbeit, Studierendenreferate, Kurzessays und/oder Proseminararbeit und deren Präsentation
Soweit möglich bzw. vertretbar werden Kursmaterialien und ausgewählte Primär- und Sekundärwerke auf Moodle (PHV) zur Verfügung gestellt.
keine