Lehrveranstaltungen



Wahlmodule (38 ECTS-AP)
Darüber hinaus sind Wahlmodule einschließlich einer Spezialisierung (20 ECTS-AP) im Gesamtumfang von 38 ECTS-AP zu absolvieren: 1. eines der Wahlmodule 1 oder 2 im Umfang von 10 ECTS-AP 2. eines der Wahlmodule 3, 4 oder 5 im Umfang von 8 ECTS-AP 3. eine der drei Spezialisierungen a. Kultur - Digitaler Humanismus (Wahlmodul 6) b. Pädagogik (Wahlmodul 7) c. Kommunikation (Wahlmodul 8) im Umfang von 20 ECTS-AP.
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Wahlmodul 1: Internationales Service Learning (10 ECTS-AP, 2 SSt.) (keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden sind in der Lage
- ethische, soziale und ökologische Herausforderungen in globalen Systemen anzusprechen und lokale und übergreifende Folgen individueller und kollektiver Interventionen zu bewerten,
- wichtige Elemente globaler Systeme einschließlich ihrer historischen und gegenwärtigen Wirkzusammenhänge zur Problemlösung zu analysieren,
- Kenntnisse und Kompetenzen anzuwenden, um komplexe Probleme mit Hilfe interdisziplinärer Perspektiven selbstständig oder in Zusammenarbeit mit anderen zu lösen,
- Veränderungen im eigenen Lernen zu bewerten und dabei komplexe Kontextfaktoren zu erkennen,
- Beispiele aus Lebenserfahrungen unterschiedlicher Kontexte auszuwählen, um Konzepte/Theorien/Rahmenbedingungen zu beleuchten,
- Verbindungen zwischen Erfahrungen außerhalb des formalen Lernsettings herzustellen, um das Verständnis für das Fach zu vertiefen und den eigenen Blickwinkel zu erweitern,
- Kompetenzen, Theorien oder Methoden auf neue Situationen zu übertragen und anzuwenden, um konkrete Fragen zu untersuchen und Problemlösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Wahlmodul 2: Soziale Innovation - Projekt (Praxis) (10 ECTS-AP, 1 SSt.) (keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: Studienleistungen im Umfang von 30 ECTS-AP
Lernergebnisse:
Die Studierenden sind in der Lage
- ethische, soziale und ökologische Herausforderungen in globalen Systemen anzusprechen und lokale und umfassendere Folgen individueller und kollektiver Interventionen zu bewerten,
- wichtige Elemente globaler Systeme einschließlich ihrer historischen und gegenwärtigen Wirkzusammenhänge zur Problemlösung zu analysieren,
- Kenntnisse und Kompetenzen anzuwenden, um komplexe Probleme mit Hilfe interdisziplinärer Perspektiven selbstständig oder in Zusammenarbeit mit anderen zu analysieren,
- Beispiele aus unterschiedlichen inhaltlichen Kontexten auszuwählen, um Konzepte/Theorien/Rahmenbedingungen zu beleuchten,
- Verbindungen zwischen der beruflichen Praxis und ihrem Fachwissen herzustellen, um das Verständnis für das Fach zu vertiefen und um den eigenen Blickwinkel zu erweitern,
- Kompetenzen, Theorien oder Methoden auf berufliche Situationen zu übertragen und anzuwenden, um konkrete Fragen zu untersuchen und Problemlösungsmöglichkeiten
aufzuzeigen.

Die Studierenden können zur Erprobung und Anwendung der erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen sowie zur Orientierung über die Bedingungen der beruflichen Praxis und zum Erwerb berufsrelevanter Qualifikationen eine Praxis in Form eines Sozialen Innovationsprojekts im Umfang von 200 Stunden absolvieren. Die Praxis muss nachweislich mit der gewählten Spezialisierung verknüpft sein. Vor Antritt der Praxis ist die Genehmigung durch die Universitätsstudienleiterin bzw. den Universitätsstudienleiter einzuholen. Dauer, Umfang und Inhalt der erbrachten Tätigkeit sowie das Engagement der bzw. des Studierenden ist mit geeigneten Mitteln nachzuweisen.
Es ist eine der drei Spezialisierungen im Umfang von 20 ECTS-AP zu absolvieren.
Wahlmodul 6: Spezialisierung Kultur/Digitaler Humanismus (20 ECTS-AP, 10 SSt.) (keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden sind in der Lage
- Konzepte und Prinzipien des digitalen Humanismus zu benennen, der die zentrale Bedeutung menschlicher Werte im digitalen Zeitalter betont,
- zu beschreiben, wie Technologie gestaltet und gesteuert werden kann, um die Menschenwürde, die Rechte und die demokratischen Werte zu stärken,
- ethische Auswirkungen digitaler Technologien, einschließlich KI, Big Data und dem Internet der Dinge (IoT), kritisch zu analysieren,
- ethische Entscheidungsprozesse im Kontext der Technologieentwicklung und -implementierung zu untersuchen,
- Strategien, die sich mit Herausforderungen und Chancen digitaler Technologien befassen, zu formulieren und kritisch zu betrachten
- rechtliche Rahmenbedingungen zu benennen, die die digitale Technologie und das Cyberspace regeln,
- zu analysieren, wie Gesetze in Bezug auf Datenschutz, geistiges Eigentum, Cybersicherheit und digitale Rechte in verschiedenen Rechtsräumen angewendet und durchgesetzt werden,
- sich mit Szenarien und Fallstudien auseinanderzusetzen und Kenntnisse über digitale Gesetze und Ethik auf reale Situationen anzuwenden,
- gesellschaftliche Auswirkungen digitaler Technologien zu beschreiben, zu untersuchen und sich dabei auf Themen wie Überwachung, digitale Kluft und Veränderungen sozialer Interaktionen und Berufslandschaften zu konzentrieren,
- die Rolle der Technologie bei der Gestaltung von Kultur, Politik und persönlicher Identität kritisch zu diskutieren.
Wahlmodul 7: Spezialisierung Pädagogik: Öffentliche Bildung für digitale Citizenship (20 ECTS-AP, 10 SSt.) (keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden sind in der Lage
- grundlegende theoretische Koordinaten der öffentlichen Bildung und die damit verbundenen methodischen Instrumente zu beschreiben,
- die Rolle digitaler Medienbildung zu diskutieren,
- mit Bezug auf Digital Citizenship Unterschiede zwischen verschiedenen Paradigmen öffentlicher Bildung zu erklären, insbesondere, wie diese zu unterschiedlichen pädagogischen Interventionen führen,
- Phänomene wie z. B. Hassreden zu dekonstruieren, die die `öffentliche Qualität´ der digitalen Sphäre untergraben und Marginalisierung, Diskriminierung und Ausgrenzung produzieren oder reproduzieren,
- eine pädagogische Problemanalyse der Gestaltung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen im öffentlichen Bildungswesen vorzunehmen,
- ihr Wissen und ihre Kompetenzen im Hinblick auf neue und aufkommende Fragen im Zusammenhang mit den Herausforderungen der Inklusion, insbesondere im digitalen Bereich, einzusetzen,
- Projekte der öffentlichen Bildung über das Digitale zu konzipieren und umzusetzen, die den neuen Formen der digitalen Diskriminierung/Marginalisierung/Ausgrenzung entgegenwirken.
Wahlmodul 8: Spezialisierung Kommunikation (20 ECTS-AP, 10 SSt.) (keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
+ Lernergebnisse
Die Studierenden sind in der Lage
- die Rolle kritischen Denkens in der digitalen Kommunikation und Information zu bewerten und seine Bedeutung bei der Erkennung von Desinformation, Propaganda und Manipulation im Internet zu analysieren,
- die Verbreitung und Auswirkungen von Desinformation, Hoaxes und Fake News im digitalen Raum zu untersuchen, wobei der Schwerpunkt auf der Identifizierung und Bekämpfung von Desinformationskampagnen im In- und Ausland liegt,
- die ethischen Implikationen kommerzieller und öffentlich-rechtlicher Medien bei der Verbreitung von Nachrichten und Journalismus im Internet zu untersuchen und die verschiedenen Formen der Werbung in der digitalen Kommunikation kritisch zu analysieren,
- den historischen und gegenwärtigen Einsatz von Propaganda, einschließlich ihrer Erscheinungsformen im digitalen Raum, zu beurteilen und ihre Auswirkungen auf die öffentliche Meinung zu analysieren,
- die Auswirkungen kognitiver Verzerrungen auf die Wahrnehmung und Interpretation von Informationen im digitalen Bereich zu analysieren, einschließlich der Frage, wie diese Verzerrungen die Entscheidungsfindung und die Verbreitung von Fehlinformationen beeinflussen,
- die Schnittstelle zwischen Ökolinguistik und digitalem Raum zu erkunden und dabei insbesondere zu untersuchen, wie Sprache negativ verwendet werden kann, um Hassreden und andere schädliche Einflüsse online zu verbreiten,
- die verschiedenen Formen von Cybermobbing, Hass und Hassreden zu untersuchen, einschließlich der Manipulationsstrategien, Angriffsphasen sowie Profile von Tätern und Opfern,
- die mit Sexting, Sextortion, Rachepornos und Internetbetrug verbundenen Risiken zu analysieren und Strategien zur Identifizierung und Verhinderung dieser Verhaltensweisen im Internet zu entwickeln,
- die Risiken sozialer Netzwerke, Mechanismen zum Schutz personenbezogener Daten und die Auswirkungen des Verhaltens in sozialen Netzwerken auf die Cybersicherheit zu bewerten und gleichzeitig allgemeine primäre Präventionsstrategien für riskantes Online-Verhalten zu
erkunden,
- das Phänomen des Webcam-Trollings und seine Auswirkungen auf die Online-Sicherheit zu untersuchen und Möglichkeiten zu erkunden, die mit dieser Form des Cybermobbings verbundenen Risiken zu mindern, die Herausforderungen und Gefahren der digitalen Kommunikation zu meistern und anzugehen.

Hinweis:
  • Es können sich noch Änderungen im Lehrveranstaltungsangebot sowie bei Raum- und Terminbuchungen ergeben.
  • Bitte wählen Sie für das Lehrveranstaltungsangebot die Fakultät aus, der Ihre Studienrichtung zugeteilt ist.