Lehrveranstaltungen
Zur übergeordneten Rubrik
Pflichtmodul 1: Methodologie philosophischen Denkens (5,5 ECTS-AP, 3 SSt)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die für theologische und philosophische Arbeiten relevanten Quellenwerke und Hilfsmittel sachgemäß benutzen und die notwendigen Methoden, wissenschaftlichen Formalia sowie die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis auf ausgewählte Bereiche anwenden.
ad b.: Die Studierenden können Geltungsansprüche und Argumentationsformen in verschiedenen Denk- und Handlungsfeldern kritisch beurteilen und sind insbesondere fähig zur Aufdeckung und Analyse irreführender Darstellungen.
ad c.: Die Studierenden können Bedingungen und Normen des Verstehens sowie welt-anschauliche Hintergründe wissenschaftlicher, alltäglicher und religiöser Begriffssysteme identifizieren und analysieren.
ad b.: Die Studierenden können Geltungsansprüche und Argumentationsformen in verschiedenen Denk- und Handlungsfeldern kritisch beurteilen und sind insbesondere fähig zur Aufdeckung und Analyse irreführender Darstellungen.
ad c.: Die Studierenden können Bedingungen und Normen des Verstehens sowie welt-anschauliche Hintergründe wissenschaftlicher, alltäglicher und religiöser Begriffssysteme identifizieren und analysieren.
Pflichtmodul 2: Systematische Philosophie Grundlagen (10 ECTS-AP, 6 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können Kernthemen der klassischen Metaphysik, neuere Diskussionen um ihre Möglichkeiten und Grenzen sowie ihre wissenschaftstheoretische Eigenart auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau darstellen.
ad b.: Die Studierenden können zur Frage: ¿Was ist der Mensch?¿ anhand traditionellen Gedankenguts sowie zeitgenössischer philosophisch-anthropologischer Theorien selbst-ständig und kritisch Stellung nehmen.
ad c.: Die Studierenden können zentrale Positionen und Argumentationen der philosophischen Ethik unter Berücksichtigung gegenwärtiger Entwicklungen auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau darstellen.
ad b.: Die Studierenden können zur Frage: ¿Was ist der Mensch?¿ anhand traditionellen Gedankenguts sowie zeitgenössischer philosophisch-anthropologischer Theorien selbst-ständig und kritisch Stellung nehmen.
ad c.: Die Studierenden können zentrale Positionen und Argumentationen der philosophischen Ethik unter Berücksichtigung gegenwärtiger Entwicklungen auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau darstellen.
Pflichtmodul 3: Religion in Philosophie und empirischen Wissenschaften (10 ECTS-AP, 5 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können zu philosophischen Klärungsansätzen bezüglich der Existenz und der Attribute Gottes, zu historisch bedeutsamen (auch religionskritischen) Argumenten sowie zum Verhältnis von religiösen und anderen Erklärungsformen selbst-ständige Stellungnahmen entwickeln.
ad b.: Die Studierenden können Hauptdebatten der gegenwärtigen Religionsphilosophie, etwa über den Status religiöser Überzeugungen, die erkenntnistheoretische Relevanz religiöser Erfahrung oder die Deutung des Übels, sachgemäß erläutern und kritisch bewerten.
ad c.: Die Studierenden können ausgewählte religiöse Traditionen bzw. weltanschauliche Orientierungssysteme aus Geschichte und Gegenwart sowie deren Beziehung zum zeitgenössischen Denken, insbesondere hinsichtlich Fragen der Geschlechtergerechtigkeit, auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau erläutern.
ad d.: Die Studierenden können die Grundbegriffe und methodischen Ansätze ausgewählter Richtungen empirischer Religionsforschung (Religionspsychologie, Religionssoziologie o.a.) erläutern, die Ergebnisse dieser Disziplinen sachgerecht einordnen und deren Deutungen kritisch beurteilen.
ad b.: Die Studierenden können Hauptdebatten der gegenwärtigen Religionsphilosophie, etwa über den Status religiöser Überzeugungen, die erkenntnistheoretische Relevanz religiöser Erfahrung oder die Deutung des Übels, sachgemäß erläutern und kritisch bewerten.
ad c.: Die Studierenden können ausgewählte religiöse Traditionen bzw. weltanschauliche Orientierungssysteme aus Geschichte und Gegenwart sowie deren Beziehung zum zeitgenössischen Denken, insbesondere hinsichtlich Fragen der Geschlechtergerechtigkeit, auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau erläutern.
ad d.: Die Studierenden können die Grundbegriffe und methodischen Ansätze ausgewählter Richtungen empirischer Religionsforschung (Religionspsychologie, Religionssoziologie o.a.) erläutern, die Ergebnisse dieser Disziplinen sachgerecht einordnen und deren Deutungen kritisch beurteilen.
Pflichtmodul 4: Psychologie und Ethik (10 ECTS-AP, 5 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die inneren und äußeren Einflüsse benennen, die menschliches Erleben und Verhalten bestimmen, kennen die Menschenbilder der Hauptrichtungen der gegenwärtigen Psychologie und können ihre methodischen Grenzen sowie die Beziehung zu anderen Menschenbildern erläutern.
ad b.: Die Studierenden können klassische und zeitgenössische Texte und Positionen zu ethischen Fragestellungen selbstständig analysieren und kritisch bewerten.
ad c.: Die Studierenden können ethische Argumentationsformen aus Vergangenheit und Gegenwart selbstständig und innovativ auf konkrete Felder (etwa Fragen der Bioethik, Politischen Ethik oder Tierethik) anwenden.
ad b.: Die Studierenden können klassische und zeitgenössische Texte und Positionen zu ethischen Fragestellungen selbstständig analysieren und kritisch bewerten.
ad c.: Die Studierenden können ethische Argumentationsformen aus Vergangenheit und Gegenwart selbstständig und innovativ auf konkrete Felder (etwa Fragen der Bioethik, Politischen Ethik oder Tierethik) anwenden.
Pflichtmodul 5: Philosophiegeschichte (10 ECTS-AP, 6 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die Grundzüge der abendländischen Philosophiegeschichte der Antike und des Mittelalters auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau darstellen.
ad b.: Die Studierenden können die Grundzüge der Philosophiegeschichte der Neuzeit auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau darstellen.
ad c.: Die Studierenden sind fähig zur sachgerechten Analyse repräsentativer Primärtexte bedeutender Autorinnen und Autoren unter Berücksichtigung philosophiehistorischer Zusammenhänge.
ad b.: Die Studierenden können die Grundzüge der Philosophiegeschichte der Neuzeit auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau darstellen.
ad c.: Die Studierenden sind fähig zur sachgerechten Analyse repräsentativer Primärtexte bedeutender Autorinnen und Autoren unter Berücksichtigung philosophiehistorischer Zusammenhänge.
Pflichtmodul 6: Philosophie des Wissens und Erkennens (9,5 ETCS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können erkenntnistheoretische Problemstellungen identifizieren und die wichtigsten historischen und gegenwärtigen Positionen der Erkenntnistheorie darstellen.
ad b.: Die Studierenden sind fähig zur Analyse und kritischen Beurteilung repräsentativer historischer und gegenwärtiger Texte aus dem Bereich der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie.
ad c.: Die Studierenden sind fähig zur adäquaten Darstellung und kritischen Erörterung spezieller Themen der gegenwärtigen Erkenntnistheorie, unter anderem mit Bezug auf Gesellschaft, Politik und Gender.
ad b.: Die Studierenden sind fähig zur Analyse und kritischen Beurteilung repräsentativer historischer und gegenwärtiger Texte aus dem Bereich der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie.
ad c.: Die Studierenden sind fähig zur adäquaten Darstellung und kritischen Erörterung spezieller Themen der gegenwärtigen Erkenntnistheorie, unter anderem mit Bezug auf Gesellschaft, Politik und Gender.
Pflichtmodul 7: Logik und Sprachphilosophie (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden verstehen die grundlegenden formalen Sprachen der Logik (Aussagenlogik, Prädikatenlogik, Modallogiken), kennen die Voraussetzungen der Anwendbarkeit solcher Sprachen und können die Reichweite elementarer Verfahren zur Beurteilung argumentativer Texte sachgerecht einschätzen.
ad b.: Die Studierenden können unterschiedliche Zugangsweisen der modernen Sprachphilosophie erläutern und ihre Grundbegriffe sachgerecht in verschiedenen Kontexten anwenden.
ad b.: Die Studierenden können unterschiedliche Zugangsweisen der modernen Sprachphilosophie erläutern und ihre Grundbegriffe sachgerecht in verschiedenen Kontexten anwenden.
Pflichtmodul 8: Wissenschaftstheorie und interdisziplinäres Lernen (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die wichtigsten Positionen der gegenwärtigen allgemeinen Wissenschaftstheorie vor dem Hintergrund ihrer Geschichte erläutern; sie können die Reichweite verschiedener wissenschaftlicher Methoden und die sachlichen Grenzen von Geltungsansprüchen adäquat beurteilen.
ad b.: Die Studierenden können die methodische Eigenart und die Reichweite unter-schiedlicher Wissenschaftsbereiche erläutern, die Formen
disziplinüberschreitender Zusammenarbeit unterscheiden sowie deren Möglichkeiten und Grenzen beurteilen.
ad b.: Die Studierenden können die methodische Eigenart und die Reichweite unter-schiedlicher Wissenschaftsbereiche erläutern, die Formen
disziplinüberschreitender Zusammenarbeit unterscheiden sowie deren Möglichkeiten und Grenzen beurteilen.
Pflichtmodul 9: Sozialphilosophie (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können wichtige Theorieansätze zum Menschen als Gemeinschafts- und Gesellschaftswesen, insbesondere hinsichtlich ihrer anthropologischen und normativen Grundlagen, auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau erläutern.
ad b.: Die Studierenden können historische und gegenwärtige philosophische Theorieansätze zu den Grundlagen von Gesellschaften, Staaten, nationalen und internationalen Rechtsordnungen, insbesondere zu Menschenrechten, Menschenwürde und Diversitätsaspekten, erläutern und einschlägige deskriptive und normative Geltungsansprüche kritisch bewerten.
ad b.: Die Studierenden können historische und gegenwärtige philosophische Theorieansätze zu den Grundlagen von Gesellschaften, Staaten, nationalen und internationalen Rechtsordnungen, insbesondere zu Menschenrechten, Menschenwürde und Diversitätsaspekten, erläutern und einschlägige deskriptive und normative Geltungsansprüche kritisch bewerten.
Pflichtmodul 10: Philosophie des Geistes (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können ausgewählte Spezialbereiche der gegenwärtigen Philosophie des Geistes bzw. Bewusstseins sachgerecht darstellen und ihre Querverbindungen zu philosophischer Anthropologie, Sprachphilosophie, Erkenntnistheorie, Kognitionswissenschaften und anderen Bereichen erläutern.
ad b.: Die Studierenden können wichtige historische und gegenwärtige Theorieansätze zur Deutung des menschlichen Handelns und deren implizite Voraussetzungen sachgerecht darstellen sowie ihre Zusammenhänge besonders zur Ontologie, Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie erläutern.
ad b.: Die Studierenden können wichtige historische und gegenwärtige Theorieansätze zur Deutung des menschlichen Handelns und deren implizite Voraussetzungen sachgerecht darstellen sowie ihre Zusammenhänge besonders zur Ontologie, Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie erläutern.
Pflichtmodul 11: Aktuelle Fragen der Ethik und Gegenwartskultur (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die Problembestände und normativen Orientierungsgrundlagen ausgewählter Angewandter bzw. Bereichsethiken, etwa Wirtschaftsethik, Feministische Ethik, Umwelt- und Klimaethik, Politische Ethik, Medienethik oder Tierethik, auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau darstellen und einschlägige Geltungsansprüche selbstständig und begründet beurteilen.
ad b.: Die Studierenden können ausgewählte ethische, anthropologische und erkenntnis-theoretische Problemfelder, die sich aus der zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung für das Zusammenleben und die Kommunikation ergeben, auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau erläutern.
ad b.: Die Studierenden können ausgewählte ethische, anthropologische und erkenntnis-theoretische Problemfelder, die sich aus der zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung für das Zusammenleben und die Kommunikation ergeben, auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau erläutern.
Pflichtmodul 12: Metaphysik und Ontologie (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die impliziten Strukturen von Weltanschauungen, insbesondere hinsichtlich ihrer metaphysischen Voraussetzungen, identifizieren und auf fort-geschrittenem Niveau analysieren, sie können Rationalitätskriterien zur Beurteilung von Weltanschauungen erläutern und sie selbstständig anwenden.
ad b.: Die Studierenden können neuere Lösungsversuche zur Frage nach der Berechtigung von Existenzannahmen in ausgewählten Denkbereichen, besonders aus den analytisch-philosophischen Traditionen, auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau erläutern.
ad b.: Die Studierenden können neuere Lösungsversuche zur Frage nach der Berechtigung von Existenzannahmen in ausgewählten Denkbereichen, besonders aus den analytisch-philosophischen Traditionen, auf fortgeschrittenem theoretischem Niveau erläutern.
Pflichtmodul 13: Exemplarische Themenerschließungen (20 ECTS, 8 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positive Beurteilung des Pflichtmoduls 1
Lernergebnisse: Die Studierenden können philosophische Forschungsfragen auf hohem theoretischem Niveau selbstständig und gemeinschaftlich bearbeiten und die Ergebnisse ihrer Arbeit kontextadäquat darstellen.
Pflichtmodul 14: Bachelorarbeit (15 ECTS, 1 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden können eine schriftliche Arbeit in einem Teilbereich der Philosophie, die den Anforderungen guter wissenschaftlicher Praxis entspricht, selbstständig konzipieren, in einem begrenzten Zeitraum verfassen und vor Fachkolleginnen und Fachkollegen präsentieren sowie diskutieren.
LEHRVERANSTALTUNGEN
Pflichtmodul 15: Interdisziplinäre Kompetenzen (30 ECTS)
Anmeldevoraussetzung: Die in den jeweiligen Curricula festgelegten Anmeldungsvoraussetzungen sind zu erfüllen.
Lernergebnisse: Die Studierenden verfügen über zusätzliche und vertiefende Kompetenzen, Fertigkeiten oder Qualifikationen. Sie können Zusammenhänge zu ihrem philosophischen Fachwissen herstellen.
Frei gewählte Lehrveranstaltungen und/oder Module im Umfang von insgesamt 30 ECTS-AP aus den Curricula der gemäß § 54 Abs. 1 UG an der Universität Innsbruck eingerichteten Bachelor- und/oder Diplomstudien. Hinweis:
- Es können sich noch Änderungen im Lehrveranstaltungsangebot sowie bei Raum- und Terminbuchungen ergeben.
- Bitte wählen Sie für das Lehrveranstaltungsangebot die Fakultät aus, der Ihre Studienrichtung zugeteilt ist.