Lehrveranstaltungen
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Pflichtmodul 1: Konzepte und Theorien der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden haben ein hoch spezialisiertes Wissen über zentrale Begriffe und Konzepte der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft ("Text", "Literatur", "Nationalliteratur", "Weltliteratur", "Kunst", "Kultur", "Trans- und Interkulturalität", "Literaturkritik", "Literaturgeschichte") und können dieses Wissen auf die Analyse und Interpretation konkreter literarischer Texte und künstlerischer Werke (Filme, Computerspiele, Theaterstücke etc.) in ihren jeweiligen sozialen Kontexten anwenden. Sie sind in der Lage, die Herausforderungen und Probleme im Bereich von Minderheitenliteraturen, (literarischen) Übersetzungen und soziokulturellen Konfliktlagen zu benennen und zu vermitteln.
ad b.: Die Studierenden verfügen über ein hoch spezialisiertes Wissen über die historische Entwicklung von Literatur- und Kulturtheorien und über Methoden der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, insbesondere über neueste Kenntnisse und Entwicklungen in diesen Bereichen. Sie sind aufgrund ihres hoch entwickelten Problembewusstseins in der Lage, zu Fragen der Bedeutung und Wirkung von Literatur im kulturwissenschaftlichen Kontext sowie für genderspezifische Fragestellungen Stellung zu nehmen. Sie sind in der Lage, innovative Analyse- und Interpretationsansätze, auch für ungewöhnliche Literatur- und Kunstformen, zu formulieren und auszuarbeiten. Die Studierenden haben eine vertiefte Textkompetenz sowohl im Bereich literarischer als auch wissenschaftlicher Texte und können ihr erworbenes Wissen hinsichtlich seiner gesellschaftspolitischen Relevanz kritisch reflektieren.
ad b.: Die Studierenden verfügen über ein hoch spezialisiertes Wissen über die historische Entwicklung von Literatur- und Kulturtheorien und über Methoden der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, insbesondere über neueste Kenntnisse und Entwicklungen in diesen Bereichen. Sie sind aufgrund ihres hoch entwickelten Problembewusstseins in der Lage, zu Fragen der Bedeutung und Wirkung von Literatur im kulturwissenschaftlichen Kontext sowie für genderspezifische Fragestellungen Stellung zu nehmen. Sie sind in der Lage, innovative Analyse- und Interpretationsansätze, auch für ungewöhnliche Literatur- und Kunstformen, zu formulieren und auszuarbeiten. Die Studierenden haben eine vertiefte Textkompetenz sowohl im Bereich literarischer als auch wissenschaftlicher Texte und können ihr erworbenes Wissen hinsichtlich seiner gesellschaftspolitischen Relevanz kritisch reflektieren.
Pflichtmodul 2: Weltliteratur und Intertextualität (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden sind in der Lage, Konzepte des Vergleichens sowie von anderen komparatistischen Ordnungsmustern (z. B. Intertextualität oder Weltliteratur) differenziert, eingehend, theoretisch fundiert und spezialisiert zu analysieren, zu interpretieren und kritisch zu reflektieren. Sie können weltliterarisch bedeutsame Kommunikationsformen, Textsorten und Phänomene, die unter komparatistischer Perspektive wichtig sind (z. B. Übersetzung, Adaption, Mehrsprachigkeit) aus unterschiedlichen Blickwinkeln (z. B. Gattungstheorie und -geschichte, Diskursanalyse, Gender Studies) beleuchten und kontrastieren.
ad b.: Die Studierenden können auf der Grundlage einer vertieften und historisch fundierten Auseinandersetzung mit literaturwissenschaftlichen Zugängen, die im Zusammenhang mit Konzepten des Vergleichens sowie von anderen komparatistischen Ordnungsmustern stehen, ausgewählte Werke sowie ihre Interferenz mit sozialen und kulturellen Kontexten eingehend und vertieft analysieren und kontextualisieren. Sie sind in der Lage, das erworbene hoch spezialisierte Wissen auf neue und aktuelle Entwicklungen in der Literatur anzuwenden und verfügen über ein hoch entwickeltes Problembewusstsein für fremd- und mehrsprachige literarische Phänomene.
ad b.: Die Studierenden können auf der Grundlage einer vertieften und historisch fundierten Auseinandersetzung mit literaturwissenschaftlichen Zugängen, die im Zusammenhang mit Konzepten des Vergleichens sowie von anderen komparatistischen Ordnungsmustern stehen, ausgewählte Werke sowie ihre Interferenz mit sozialen und kulturellen Kontexten eingehend und vertieft analysieren und kontextualisieren. Sie sind in der Lage, das erworbene hoch spezialisierte Wissen auf neue und aktuelle Entwicklungen in der Literatur anzuwenden und verfügen über ein hoch entwickeltes Problembewusstsein für fremd- und mehrsprachige literarische Phänomene.
Pflichtmodul 3: Medienkomparatistik (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können ihr erworbenes hoch spezialisiertes Wissen über medientheoretische Positionen und Felder der Intermedialität (Literatur und Musik, Bildende Kunst, Film, TV-Serien, Computerspiel etc.) kritisch bewerten und vermitteln. Sie sind in der Lage, (trans)mediale Phänomene (z. B. Doppelgängermotiv, Cyborgs) und intermediale Relationsformen (etwa Literaturverfilmungen) differenziert zu analysieren und zu vermitteln.
ad b.: Die Studierenden können hoch spezialisierte gattungstheoretische Ansätze auf unterschiedliche Kunst- und Medienformen (z. B. filmische, musikalische und digitale Gattungen) anwenden. Sie können Gattungen und Genres in Literatur, Medien und Künsten (z. B. Künstlerroman, Science-Fiction-Film, digitales Abenteuerspiel) analysieren und Forschungsergebnisse differenziert und kritisch reflektieren und vermitteln. Sie können komplexe Theorien und fortgeschrittene Methoden der Filmwissenschaften und/oder der Computerspielforschung beschreiben und miteinander in Verbindung bringen. Sie sind in der Lage, Analysen mit kultur- und literaturtheoretischen Fragestellungen (etwa aus den Gender Studies und den Postcolonial Studies) zu verknüpfen.
ad b.: Die Studierenden können hoch spezialisierte gattungstheoretische Ansätze auf unterschiedliche Kunst- und Medienformen (z. B. filmische, musikalische und digitale Gattungen) anwenden. Sie können Gattungen und Genres in Literatur, Medien und Künsten (z. B. Künstlerroman, Science-Fiction-Film, digitales Abenteuerspiel) analysieren und Forschungsergebnisse differenziert und kritisch reflektieren und vermitteln. Sie können komplexe Theorien und fortgeschrittene Methoden der Filmwissenschaften und/oder der Computerspielforschung beschreiben und miteinander in Verbindung bringen. Sie sind in der Lage, Analysen mit kultur- und literaturtheoretischen Fragestellungen (etwa aus den Gender Studies und den Postcolonial Studies) zu verknüpfen.
Pflichtmodul 4: Vermittlung von Kultur, Kunst und Literatur (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können spezialisierte Kenntnisse in einem oder mehreren Handlungsfeldern der Kultur auf konkrete Fallstudien anwenden, insbesondere um die Beziehungen zwischen Literatur, Kunst und anderen Formen der kulturellen Artikulation (z. B. Philosophie, Politik oder Religion) zu untersuchen. Sie sind in der Lage, Themen und methodische Konzepte der Kulturwissenschaft differenziert und vertieft zu analysieren und literatur-, kunst- und kulturtheoretische Debatten kritisch zu reflektieren. Sie können Phänomene und Probleme von Grenzziehungen (wie z. B. High/Low Culture; Mehrheitskulturen/Minderheitenkulturen; Transkulturalität) charakterisieren und beurteilen und das dadurch erworbene Wissen darstellen und vermitteln. Sie können Strategien entwickeln und anwenden, die konkrete Fragen und Herausforderungen (inter)kultureller Kontakte und Konflikte adressieren.
ad b.: Die Studierenden haben praktische Kompetenzen in einem oder mehreren Handlungsfeldern des Literatur-, Kunst- und Kulturbetriebs, beispielsweise auf den Feldern von Literaturkritik, Literaturvermittlung in Printmedien, Rundfunk oder neue Medien, Buchedition und Buchhandel, Filmfestivals, Literatur- und Kulturveranstaltungen oder Kulturjournalismus. Sie können Abläufe und Zusammenhänge zwischen der Produktion, der Rezeption, der Vermittlung und der Verarbeitung von kulturellen Leistungen oder Artefakten beschreiben und kritisch reflektieren. Sie verfügen über ein Problembewusstsein hinsichtlich der Funktionsweisen von Social Media und KI bzw. hinsichtlich sozialer, (kultur)politischer, (kultur)rechtlicher, administrativer und ökonomischer Fragen und Herausforderungen auf dem Feld des Literatur-, Kunst- und Kulturbetriebs und können die erworbenen Kenntnisse anwenden und weitervermitteln.
ad b.: Die Studierenden haben praktische Kompetenzen in einem oder mehreren Handlungsfeldern des Literatur-, Kunst- und Kulturbetriebs, beispielsweise auf den Feldern von Literaturkritik, Literaturvermittlung in Printmedien, Rundfunk oder neue Medien, Buchedition und Buchhandel, Filmfestivals, Literatur- und Kulturveranstaltungen oder Kulturjournalismus. Sie können Abläufe und Zusammenhänge zwischen der Produktion, der Rezeption, der Vermittlung und der Verarbeitung von kulturellen Leistungen oder Artefakten beschreiben und kritisch reflektieren. Sie verfügen über ein Problembewusstsein hinsichtlich der Funktionsweisen von Social Media und KI bzw. hinsichtlich sozialer, (kultur)politischer, (kultur)rechtlicher, administrativer und ökonomischer Fragen und Herausforderungen auf dem Feld des Literatur-, Kunst- und Kulturbetriebs und können die erworbenen Kenntnisse anwenden und weitervermitteln.
Pflichtmodul 5: Wissenschaftliche Vertiefung (20 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können theoretische und methodische Zugänge in einem ausgewählten Bereich der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft identifizieren, beschreiben und anwenden. Sie können Fragestellungen z. B. zu Weltliteratur und Intertextualität, Intermedialität und Transkulturalität sowie Literaturvermittlung mit literaturtheoretischen Ansätzen interdisziplinär verknüpfen. Die Studierenden können zu spezialisierten komparatistischen Fragestellungen anspruchsvolle wissenschaftliche Texte erstellen.
ad b.: Die Studierenden können theoretische und methodische Zugänge in einem - sich thematisch vom "Forschungsseminar I" unterscheidenden - ausgewählten Bereich der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft identifizieren, beschreiben und anwenden. Sie können Fragestellungen z. B. zu Weltliteratur und Intertextualität, Intermedialität und Transkulturalität sowie Literaturvermittlung mit literaturtheoretischen Ansätzen interdisziplinär verknüpfen. Die Studierenden können zu spezialisierten komparatistischen Fragestellungen anspruchsvolle wissenschaftliche Texte erstellen.
ad b.: Die Studierenden können theoretische und methodische Zugänge in einem - sich thematisch vom "Forschungsseminar I" unterscheidenden - ausgewählten Bereich der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft identifizieren, beschreiben und anwenden. Sie können Fragestellungen z. B. zu Weltliteratur und Intertextualität, Intermedialität und Transkulturalität sowie Literaturvermittlung mit literaturtheoretischen Ansätzen interdisziplinär verknüpfen. Die Studierenden können zu spezialisierten komparatistischen Fragestellungen anspruchsvolle wissenschaftliche Texte erstellen.
Vereinbarung des Themas, des Umfangs und der Form der Masterarbeit auf Basis eines Forschungsdesigns sowie Vereinbarung der Arbeitsabläufe und des Studienfortgangs; Planung eines entsprechenden Zeitrahmens für die Durchführung der Masterarbeit.
Pflichtmodul 6: Vorbereitung Masterarbeit (2,5 ECTS-AP)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden können eine inhaltliche Beschreibung (Exposé) der geplanten Arbeit verfassen, einen zeitlichen Ablauf skizzieren und ihr geplantes Forschungsvorhaben in einem ausgewählten Themenfeld der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft verorten. Sie sind in der Lage, ein Forschungsdesign zu verfassen und können die Grundsätze der guten wissenschaftlichen Praxis anwenden.
Pflichtmodul 7: Begleitung der Masterarbeit (2,5 ECTS-AP, 1 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: Positive Beurteilung von Pflichtmodul 6
Lernergebnisse: Die Studierenden sind in der Lage, eine wissenschaftliche Studie in einem ausgewählten Themenfeld der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft zu konzipieren, durchzuführen und die Forschungsergebnisse in unterschiedlichen Kontexten zu präsentieren. Sie können die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anwenden und wissenschaftliche Konventionen korrekt umsetzen. Die Studierenden können erworbenes Wissen problembezogen erweitern und aktualisieren. Sie sind in der Lage, Teilaspekte oder ihre gesamte Arbeit mit Fachkolleginnen und Fachkollegen kritisch zu diskutieren und gesellschaftliche Implikationen zu reflektieren.
Studienabschließende mündliche Verteidigung der Masterarbeit vor einem Prüfungssenat.
Pflichtmodul 8: Verteidigung der Masterarbeit (2,5 ECTS-AP)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: Positive Beurteilung aller anderen Pflicht- und Wahlmodule sowie der Masterarbeit.
Lernergebnisse: Die Studierenden können die theoretischen und methodologischen Positionen sowie Ergebnisse der Masterarbeit im Gesamtzusammenhang des Masterstudiums mündlich darstellen und reflektieren. Sie sind fähig, die wesentlichen Ergebnisse ihrer Masterarbeit zu präsentieren und die Arbeit in einer wissenschaftlichen Diskussion zu verteidigen.
Hinweis:
- Es können sich noch Änderungen im Lehrveranstaltungsangebot sowie bei Raum- und Terminbuchungen ergeben.
- Bitte wählen Sie für das Lehrveranstaltungsangebot die Fakultät aus, der Ihre Studienrichtung zugeteilt ist.