Lehrveranstaltungen



Pflichtmodule (32 ECTS-AP)
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Pflichtmodul 1: Vertiefung Sprache und Fach in Forschung und Praxis (10 ECTS-AP; 4 SSt.) (keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können unterschiedliche Modelle des Verhältnisses von Sprache und Wissen erläutern und typische Eigenschaften von Fachsprachen verschiedener Fächergruppen auf unterschiedlichen Ebenen miteinander vergleichen. Sie sind in der Lage, die Eigenschaften unterschiedlicher kognitiv-sprachlicher Grundfunktionen sowie typischer Textsorten in einzelnen Fächern zu erläutern und die Angemessenheit konkreter mündlicher und schriftlicher sprachlicher Äußerungen in fachlichen Kontexten zu beurteilen. Die Studierenden können qualitative und quantitative Methoden der Zweitspracherwerbsforschung beschreiben, ihre Vor- und Nachteile abwägen, sie im Hinblick auf konkrete Forschungsfragen auswählen und diese Auswahl begründen. Sie können eine schlüssige schriftliche Darstellung der erzielten Ergebnisse abfassen, die den wissenschaftlichen Normen entspricht.

ad b.: Die Studierenden können besondere Verständnis- und Erwerbsherausforderungen von Fachsprachen erläutern, fachsprachliche Verständnishürden in Texten und Gesprächen erkennen und fachsprachliche Äußerungen für Bildungskontexte lernförderlich adaptieren. Sie sind in der Lage, sprachfördernde Strategien zu entwickeln, um mehrsprachige Lernende gezielt zu unterstützen. Die Studierenden sind in der Lage, wissenschaftliche Forschungsfragen zu entwickeln und geeignete Forschungsmethoden zur Untersuchung von sprachlichen Bildungsprozessen und Zweitspracherwerb kritisch auszuwählen, zu begründen und anzuwenden. Ferner können sie, insbesondere im Kontext sprachlicher und kultureller Diversität, fachdidaktische Implikationen forschungsbasiert reflektieren.
Pflichtmodul 2: Kompetenzentwicklung DaZ in ausgewählten Bereichen (10 ECTS-AP; 4 SSt.) (keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können spezifische Verläufe der zweitsprachlichen Entwicklung detailliert beschreiben und vor dem Hintergrund theoretischer Ansätze erläutern. Sie sind in der Lage, eigenständig komplexe Fragestellungen in Bezug auf die Entwicklung zweitsprachlicher Kompetenz unter der Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit zu entwickeln und diese durch kritische Rezeption der Forschungsergebnisse zu bearbeiten. Sie können eine schlüssige schriftliche Darstellung der erzielten Ergebnisse abfassen, die den wissenschaftlichen Normen entspricht.

ad b.: Die Studierenden können auf der Basis eines hochspezialisierten Wissens über Medientheorien und deren Relevanz für Sprachlern- und -erwerbsprozesse die Bedeutung von Multimodalität und Multimedialität in sprachlichen Erwerbsprozessen theoretisch fundiert analysieren und deren Potentiale in Rezeptions- und Produktionsprozessen differenziert bewerten. Darüber hinaus sind sie in der Lage, multimediale Kommunikate, audiovisuelle Medien, soziale Medien, Sprachlern-Apps sowie Technologien wie unterstützte Kommunikation und KI auf Basis wissenschaftlicher Kriterien kritisch zu analysieren. Sie können Ansätze für die Förderung der multimodalen Interaktion sowie des mediengestützten Erwerbs bildungssprachlicher Kompetenzen entwickeln.
Pflichtmodul 3: Sprachliche und kulturelle Diversität (10 ECTS-AP; 4 SSt.) (keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können auf der Basis hoch spezialisierter Kenntnisse der unterschiedlichen institutionellen Rahmungen für sprachlich Bildung an Schulen (Deutsch, Fremdsprachen, CLIL (Content and Language Integrated Learning), sprach(en)bewusster Fachunterricht, Erstsprachenunterricht und Sprachförderklassen sowie andere spezifische Förderformate u.a. auch zur Alphabetisierung oder zum Umgang mit Lese-Rechtschreibschwäche) mit sprachlicher Diversität kompetent umgehen. Sie können dabei alle Ebenen auch intersektional (Mehrsprachigkeit durch unterschiedliche Erstsprachen, Fremdsprachen und Varietäten; diversitäts-sensibler Sprachgebrauch) berücksichtigen und innovative Konzepte im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung erarbeiten.

ad b.: Die Studierenden können ausgewählte Konzepte einer plurikulturellen Literaturwissenschaft benennen und anhand konkreter Texte und Medien kritisch reflektieren. Sie sind in der Lage, mehrsprachigkeits- sowie diversitäts- und gendersensible Fragestellungen sowie solche nach dynamischen und hybriden Identitäten, bezogen auf ästhetische Gegenstände, zu formulieren. Im Sinne einer angewandten Literatur- und Kulturwissenschaft sind sie überdies dazu befähigt, Texte und Medien auf deren Potenziale hin zu analysieren, um sie für didaktische Kontexte, insbesondere ästhetische Lernprozesse, fruchtbar zu machen.
Pflichtmodul 4: Masterpraktikum (2 ECTS-AP; 1 SSt.) (keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden sind in der Lage, Unterrichtseinheiten unter Berücksichtigung fachdidaktischer Prinzipien und schulcurricularer Vorgaben sowie von Querschnittsthemen wie z. B. intersektional sensible Inklusion, Nachhaltigkeit, Digitalisierung/KI, Diversität/Gender/Sprache selbstständig zu planen, durchzuführen und zu evaluieren. Sie können den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler diagnostizieren, diesen systematisch reflektieren und ihre Planung entsprechend anpassen, um den Lernprozess kontinuierlich zu verbessern. Die Studierenden sind in der Lage, Fachunterricht mit einem forschenden, fachdidaktischen und fachlichen Blick systematisch zu analysieren und Verbesserungen für die eigene Praxis abzuleiten. Sie können die Auswahl und den Einsatz geeigneter, speziell auch digitaler Medien fachlich und fachdidaktisch begründen und Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, den eigenen Umgang mit Medien kritisch zu reflektieren. Sie sind in der Lage, vor dem Hintergrund des aktuellen fachdidaktischen Diskurses Konzepte für fachübergreifenden Unterricht sowie fachspezifische Schulentwicklungskonzepte zu entwerfen. Die Studierenden sind in der Lage, den Bildungsauftrag der Schule kritisch zu diskutieren und das partnerschaftliche Zusammenwirken von Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und Schule zu befördern. Die Studierenden verfügen über Kenntnisse der aktuellen Lehrpläne und können ihre Unterrichtsplanungen auf diese beziehen.

Hinweis:
  • Es können sich noch Änderungen im Lehrveranstaltungsangebot sowie bei Raum- und Terminbuchungen ergeben.
  • Bitte wählen Sie für das Lehrveranstaltungsangebot die Fakultät aus, der Ihre Studienrichtung zugeteilt ist.