Lehrveranstaltungen
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Pflichtmodul 1: Soziologische Perspektiven und Denkweisen (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können Unterschiede zwischen dem soziologischen Blick und Alltagsperspektiven auf soziale Phänomene benennen. Sie sind in der Lage, soziologisches Grundlagenwissen schriftlich wiederzugeben. Sie können grundlegende soziologische Fragestellungen, Erkenntnisstrategien und Begriffe beschreiben, bewerten und anhand kleiner alltagsweltlicher Fallbeispiele exemplarisch anwenden.
ad b.: Die Studierende können aktuelle kulturelle, ökonomische und politische Entwicklungen mit grundlegenden Strukturmerkmalen der Gegenwartsgesellschaft in Zusammenhang bringen und dadurch Ansatzpunkte für ihre kritische Bewertung identifizieren.
ad b.: Die Studierende können aktuelle kulturelle, ökonomische und politische Entwicklungen mit grundlegenden Strukturmerkmalen der Gegenwartsgesellschaft in Zusammenhang bringen und dadurch Ansatzpunkte für ihre kritische Bewertung identifizieren.
Pflichtmodul 2: Einführung in das soziologische Arbeiten (5 ECTS-AP, 2 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden können soziologische Problemstellungen erfassen, Forschungsfragen eingrenzen, Hypothesen bzw. Heuristiken bilden, die zur Bearbeitung nötige Literatur erschließen und korrekt zitieren. Weiters sind sie befähigt, diese Kompetenzen in einer schriftlichen Arbeit anzuwenden, in der sie zentrale Argumente der Debatte zu ihrem Forschungsgegenstand wiedergeben und eine eigenständige Argumentation entwickeln. Sie sind in der Lage, schriftliche Arbeiten im Einklang mit den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis zu verfassen.
Pflichtmodul 3: Einführung in die empirische Sozialforschung (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden kennen die Grundlagen und Charakteristiken empirischer Forschung, können die wichtigsten qualitativen und quantitativen Erhebungsmethoden dem jeweiligen wissenschaftstheoretischen und methodologischen Hintergrund zuordnen und können entscheiden, welche Forschungsfragen welche Methoden erfordern. Die Studierenden verstehen die Mechanismen und Entscheidungsprozesse der unterschiedlichen Methoden.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, vorliegende empirische Studien kritisch zu bewerten und erste Phasen eines Forschungsablaufes (Formulierung einer Forschungsfrage, Datenerhebung, Methodenreflexion) qualitativ und/oder quantitativ oder mittels Methodentriangulation selbstständig durchzuführen.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, vorliegende empirische Studien kritisch zu bewerten und erste Phasen eines Forschungsablaufes (Formulierung einer Forschungsfrage, Datenerhebung, Methodenreflexion) qualitativ und/oder quantitativ oder mittels Methodentriangulation selbstständig durchzuführen.
Pflichtmodul 4: Quantitative Sozialforschung und Grundlagen der Statistik (5 ECTS-AP, 2 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 3
Lernergebnisse: Die Studierenden sind mit den gängigsten Methoden der Deskriptiv- und Inferenzstatistik vertraut und können dieses Wissen für die Beantwortung soziologischer Fragestellungen nutzen. Die Studierenden sind in der Lage, deskriptive, uni- und bivariate Datenanalysen selbständig mit einer Statistiksoftware durchzuführen, die Ergebnisse soziologisch sinnvoll zu interpretieren sowie anschaulich mit Tabellen und Grafiken in Forschungsberichten und Präsentationen darzustellen. Die Studierenden sind befähigt, amtliche Statistiken und sozialwissenschaftliche Daten in Datenarchiven zu nutzen und kritisch zu rezipieren.
Pflichtmodul 5: Qualitative Sozialforschung (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 3
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die wichtigsten Methoden qualitativer Sozialforschung auf einem fortgeschrittenen Niveau beschreiben, vergleichen und die für eine konkrete soziologische Fragestellung geeignete qualitative Methode auswählen. Sie kennen die methodologischen Voraussetzungen dieser Methoden und die Gütekriterien, die damit verbunden sind. Sie sind in der Lage, sich weitere Methoden qualitativer Sozialforschung selbstständig zu erarbeiten und die fachspezifischen Zusammenhänge zwischen Theorie, Methoden und Empirie zu identifizieren.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, einen exemplarischen Zugang zur qualitativen Sozialforschung eigenständig anzuwenden (z.B. Ethnografie, Narrationsanalyse, Situationsanalyse oder Expertinneninterviews). Sie können ein qualitatives Forschungsdesign eigenständig entwerfen, qualitative Daten methodisch korrekt produzieren und analysieren und die Ergebnisse ihrer Analyse soziologisch sinnvoll interpretieren sowie zielgruppengerecht darstellen. Sie können die Interaktion und Kommunikation mit Forschungsteilnehmenden methodisch kompetent und forschungsethisch reflektiert gestalten und sind dazu in der Lage, in einem Forschungsteam gemeinsam Lösungen für methodische und forschungspraktische Probleme zu erarbeiten.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, einen exemplarischen Zugang zur qualitativen Sozialforschung eigenständig anzuwenden (z.B. Ethnografie, Narrationsanalyse, Situationsanalyse oder Expertinneninterviews). Sie können ein qualitatives Forschungsdesign eigenständig entwerfen, qualitative Daten methodisch korrekt produzieren und analysieren und die Ergebnisse ihrer Analyse soziologisch sinnvoll interpretieren sowie zielgruppengerecht darstellen. Sie können die Interaktion und Kommunikation mit Forschungsteilnehmenden methodisch kompetent und forschungsethisch reflektiert gestalten und sind dazu in der Lage, in einem Forschungsteam gemeinsam Lösungen für methodische und forschungspraktische Probleme zu erarbeiten.
Pflichtmodul 6: Multivariate Analysemethoden und Statistik Vertiefung (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 4
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die wichtigsten bi- und multivariaten Analysemethoden beschreiben und vergleichen. Sie sind in der Lage, die für die Beantwortung einer konkreten soziologischen Fragestellung geeignete quantitative Analysemethoden auszuwählen. Sie können Befunde von bivariaten und multivariaten Analysen soziologisch sinnvoll interpretieren und kritisch bewerten.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, bivariate und multivariate Analysemethoden zur Beantwortung von Fragestellungen mithilfe von Statistiksoftware anzuwenden und die Daten methodisch korrekt zu analysieren. Sie können die Ergebnisse soziologisch sinnvoll interpretieren sowie anschaulich mit Tabellen und Grafiken in einem Forschungsbericht darstellen.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, bivariate und multivariate Analysemethoden zur Beantwortung von Fragestellungen mithilfe von Statistiksoftware anzuwenden und die Daten methodisch korrekt zu analysieren. Sie können die Ergebnisse soziologisch sinnvoll interpretieren sowie anschaulich mit Tabellen und Grafiken in einem Forschungsbericht darstellen.
Pflichtmodul 7: Soziologische Theorie (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden verstehen den heuristischen Wert von Theorie. Sie sind in der Lage, zentrale soziologische Grundlagentheorien in deren geschichtlicher Entwicklung sowie hinsichtlich ihrer erkenntnisgenerierenden Potentiale zu unterscheiden und zu beschreiben. Sie sind in der Lage, sich weitere soziologische Theorien selbständig zu erarbeiten.
ad b.: Die Studierenden können theoretisch und empirisch orientierte Erkenntnisinteressen voneinander unterscheiden und anhand exemplarischer Beispiele beschreiben. Sie können für eine gegebene Fragestellung passende Formate und Theoriewerkzeuge identifizieren, diese im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit überzeugend darstellen und zu einer selbständigen Problemanalyse und -lösung nutzen.
ad b.: Die Studierenden können theoretisch und empirisch orientierte Erkenntnisinteressen voneinander unterscheiden und anhand exemplarischer Beispiele beschreiben. Sie können für eine gegebene Fragestellung passende Formate und Theoriewerkzeuge identifizieren, diese im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit überzeugend darstellen und zu einer selbständigen Problemanalyse und -lösung nutzen.
Pflichtmodul 8: Geschlechterforschung (5 ECTS-AP, 2 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden sind fähig, Geschlechtercodierungen in der westlichen Geistes- und Kulturgeschichte sowie in (sozial)wissenschaftlichen Diskursen der Moderne zu analysieren und kritisch zu reflektieren. Die Studierenden können unterschiedliche theoretische Ansätze der Geschlechterforschung beschreiben und können diese vergleichen sowie auf empirische Fragestellungen anwenden. Durch die Anwendung unterschiedlicher Instrumente der Geschlechterforschung sind Studierende in der Lage, aktuelle geschlechterpolitische Fragen eigenständig zu verstehen und zu bewerten.
Pflichtmodul 9: Strukturen und Wandel moderner Gesellschaften (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 2
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können soziologisch relevante Strukturen und Wandlungsprozesse moderner Gesellschaften erkennen, beschreiben und erklären. Sie können darauf bezogene soziologische Fragen identifizieren und diese im Kontext der Disziplin verorten. Die Studierenden sind in der Lage, einige gängige soziologische Theorien zu Strukturen und Wandel moderner Gesellschaften zu beschreiben, zu vergleichen, kritisch zu bewerten und anzuwenden.
ad b.: Die Studierenden können soziologisch relevante Strukturen und Wandlungsprozesse moderner Gesellschaften mithilfe soziologischer Theorien und aus einer Makro-Mikro-Makro Perspektive analysieren. Sie können selbstständig soziologische Fragen zu diesem Themenkreis formulieren und ihre Analyseergebnisse zielgruppengerecht darstellen. Die Studierenden sind in der Lage, vorliegende empirische Studien zu Strukturen und Wandel moderner Gesellschaften kritisch zu bewerten.
ad b.: Die Studierenden können soziologisch relevante Strukturen und Wandlungsprozesse moderner Gesellschaften mithilfe soziologischer Theorien und aus einer Makro-Mikro-Makro Perspektive analysieren. Sie können selbstständig soziologische Fragen zu diesem Themenkreis formulieren und ihre Analyseergebnisse zielgruppengerecht darstellen. Die Studierenden sind in der Lage, vorliegende empirische Studien zu Strukturen und Wandel moderner Gesellschaften kritisch zu bewerten.
Pflichtmodul 10: Markt, Staat, soziale Institutionen (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 2
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können institutionentheoretische Ansätze - insbesondere mit Blick auf Markt, Staat, Erwerbsarbeit und Familie - benennen und einordnen. Sie können die Entstehung und den Wandel derartiger Institutionen erklären und deren Wirkungsweisen und Wechselwirkungen analysieren.
ad b.: Die Studierenden können sozialwissenschaftliche Begriffe, Methoden und Debatten zur Analyse von Institutionen anwenden.
ad b.: Die Studierenden können sozialwissenschaftliche Begriffe, Methoden und Debatten zur Analyse von Institutionen anwenden.
Pflichtmodul 11: Lebenswelt - Lebensformen: Individuum und Gesellschaft (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 2
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die wichtigsten theoretischen Ansa¿tze und Konzepte der interpretativen Soziologie benennen und einordnen. Die Studierenden sind in der Lage, deren Weiterführung und Relevanz für aktuelle Themenfelder und Forschungsperspektiven der Lebenswelt- und Kulturanalyse, wie etwa zu soziotechnischem Wandel und Lebensführung oder kultursoziologischer Ungleichheitsanalyse, zu erkennen.
ad b.: Die Studierenden können Perspektiven der interpretativen Soziologie und Kulturanalyse auf konkrete Gegenstandsbereiche anwenden. Sie sind in der Lage, gesellschaftliche Einflüsse auf Lebensführung, Identita¿ts- und Statuskonstruktion kritisch zu reflektieren.
ad b.: Die Studierenden können Perspektiven der interpretativen Soziologie und Kulturanalyse auf konkrete Gegenstandsbereiche anwenden. Sie sind in der Lage, gesellschaftliche Einflüsse auf Lebensführung, Identita¿ts- und Statuskonstruktion kritisch zu reflektieren.
Pflichtmodul 12: Agrar- und Regionalsoziologie (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 2
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die zentralen Konzepte, Theorien und Forschungsperspektiven der Agrar- und Regionalsoziologie beschreiben und diese auf aktuelle Debatten über soziale, wirtschaftliche und ökologische Transformationsprozesse in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum anwenden. Sie sind in der Lage, agrarsoziologische und regionalsoziologische Ansätze einzuordnen und ihre Bedeutung für den gesellschaftlichen Wandel zu reflektieren.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, Entwicklungsprozesse aus agrarsoziologischer und regionalsoziologischer Perspektive zu analysieren. Sie können nachhaltige Entwicklungen und globale Wechselwirkungen in der Landwirtschaft im Kontext gesellschaftlicher Transformationsprozesse identifizieren und kritisch bewerten.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, Entwicklungsprozesse aus agrarsoziologischer und regionalsoziologischer Perspektive zu analysieren. Sie können nachhaltige Entwicklungen und globale Wechselwirkungen in der Landwirtschaft im Kontext gesellschaftlicher Transformationsprozesse identifizieren und kritisch bewerten.
Pflichtmodul 13: Forschungsprojekt (15 ECTS-AP, 4 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolvierte Pflichtmodule 4 und 5
Lernergebnisse: Die Studierenden sind in der Lage, ein soziologisches Forschungsprojekt weitgehend selbständig zu planen (Forschungs- bzw. Studiendesign, Forschungsfragen und -hypothesen oder -heuristiken, Erhebungs- und Auswertungsverfahren) und durchzuführen (Datenerhebung und -auswertung sowie Ergebnispräsentation) sowie den Zusammenhang zwischen Theorie, Methodologie und empirischer Forschung herzustellen.
Pflichtmodul 14: Bachelorarbeit (15 ECTS-AP, 2 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolvierte Pflichtmodule 3 bis 5 und 9 bis 12
Lernergebnisse: Die Studierenden können eine schriftliche Arbeit zu einem soziologischen Forschungsthema selbstständig konzipieren und in einem begrenzten Zeitraum verfassen, die den Anforderungen guter wissenschaftlicher Praxis entspricht. Sie können dabei das theoretische und methodische Instrumentarium der Soziologie anwenden. Sie können Mit-Studierenden konstruktives Feedback auf deren Forschungskonzepte und Textentwürfe geben.
Lehrveranstaltungen aus dem Lehrangebot der Soziologie in Abstimmung mit aktuellen Forschungsentwicklungen und gesellschaftlich relevanten Themen. Die Zuordnung erfolgt im aktuellen Vorlesungsverzeichnis. Es sind drei unterschiedliche VU mit je 2 SSt und 5 ECTS-AP laut Ankündigung im Vorlesungsverzeichnis zu absolvieren, die nicht im Wahlmodul 2 gewählt werden.
Pflichtmodul 15: Ausgewählte Themen der Soziologie (15 ECTS-AP, 6 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden verfügen über vertiefte Kenntnisse und Kompetenzen in ausgewählten Themenbereichen der Soziologie.
Hinweis:
- Es können sich noch Änderungen im Lehrveranstaltungsangebot sowie bei Raum- und Terminbuchungen ergeben.
- Bitte wählen Sie für das Lehrveranstaltungsangebot die Fakultät aus, der Ihre Studienrichtung zugeteilt ist.