Lehrveranstaltungen



Wahlmodul 4: Arbeit und sozialer Wandel (10 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können klassische und zeitgenössische Theorien der Arbeitssoziologie vergleichen und auf gesellschaftliche Wandlungsprozesse beziehen. Sie sind in der Lage, zentrale Konzepte wie Erwerbsarbeit, Organisation und Subjektivierung einzuordnen und deren Wechselwirkungen mit anderen gesellschaftlichen Institutionen zu analysieren. Sie können diese Konzepte einsetzen, um Entwicklungen wie Globalisierung, Digitalisierung und Prekarisierung in ihren Dynamiken zu erfassen und zu kontextualisieren.

ad b.: Die Studierenden können aktuelle Entwicklungen im Bereich von Erwerbsarbeit theorie-geleitet empirisch untersuchen. Sie sind in der Lage, kleinere empirische Zugänge eigenständig zu entwickeln und umzusetzen, etwa in Form von Interviews, Fallanalysen oder Sekundäranalysen. Die daraus gewonnenen Einsichten können sie nutzen, um gesellschaftliche Strukturierungen von Arbeit - auf institutioneller, organisationaler, haushalts- oder subjektbezogener Ebene - soziologisch fundiert zu analysieren. Sie können forschungsethische Spannungsfelder erkennen, etwa im Kontext organisationaler Hierarchien oder prekärer Erwerbsformen, und sind in der Lage, diese in ihrer Forschungspraxis zu berücksichtigen.
Zur übergeordneten Rubrik
ML
408580
VO Arbeitsgesellschaft im Wandel (VO / 2h / 5 ECTS-AP)
Details zu dieser Lehrveranstaltung
ML
408581
SE Arbeit erforschen (SE / 2h / 5 ECTS-AP)
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Hinweis:
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