Lehrveranstaltungen



Wahlmodule Vertiefung C. Theorie, Wissen, Kultur: WM 7 bis 9 (30 ECTS-AP)
Zur übergeordneten Rubrik
Wahlmodul 8: Kultur und Wissen (10 ECTS-AP, 4 SSt.) (keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die Entwicklung des modernen westlichen Kulturbegriffs vor dem Hintergrund postkolonialer Perspektiven historisch einordnen und kritisch reflektieren. Durch die vergleichende Erarbeitung unterschiedlicher kulturtheoretischer und -soziologischer Ansätze kennen sie die Differenzen zwischen einer Soziologie der Kultur, die Kultur als Gegenstand untersucht und einer Kultursoziologie, die die kulturellen Dimensionen jeglicher sozialen Praxis fokussiert. Sie verfügen damit einerseits über kritische Reflexionsfähigkeit für verschiedene Bereiche der Medien-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit und andererseits über erweiterte theoretisch-analytische Perspektiven für unterschiedlichste Gegenstandsbereiche der Soziologie.

ad b.: Die Studierenden können die in der Vorlesung erarbeiteten Zugänge eigenständig für neue Themenfelder adaptieren. Sie sind in der Lage, soziale Prozesse, Institutionen und Praktiken, technische Artefakte und Medien als kulturelle Gebilde ¿ in kollektiven Sinn-, Symbol- und Wissensordnungen stehend ¿ zu untersuchen. Sie erkennen die grundlegende Bedeutung von symbolischen Formen, kollektiven Wahrnehmungs- und Denkweisen sowie Wissensformen im gesellschaftlichen Prozess und in diversen Handlungsfeldern und können kultur- und wissenssoziologische Konzepte differenziert anwenden.
Wahlmodul 9: Theorien der Geschlechterverhältnisse (10 ECTS-AP, 4 SSt.) (keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden verfügen über Kenntnisse zentraler sozialwissenschaftlicher Theoriestränge der Geschlechterforschung. Sie können zentrale Konzepte und Fragestellungen der theoretischen Geschlechterforschung u. a. zu Körper, Subjekt, Sexualität, Gewalt, Politik und Ökonomie differenzieren. Sie sind in der Lage, die Bedeutung von Geschlecht als grundlegende Strukturkategorie in gesellschaftlichen Kontexten einzuordnen und können dabei auch das Zusammenwirken von Geschlecht, Race, Klasse, Dis/Ability und Heteronormativität erkennen. Sie haben Kenntnisse über die Anschlussfähigkeit der Geschlechterforschung an geistes-, kultur-, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Fachdisziplinen.

Hinweis:
  • Es können sich noch Änderungen im Lehrveranstaltungsangebot sowie bei Raum- und Terminbuchungen ergeben.
  • Bitte wählen Sie für das Lehrveranstaltungsangebot die Fakultät aus, der Ihre Studienrichtung zugeteilt ist.