146528 Digitale Kommunikation und Information

Wintersemester 2026/2027 | Stand: 17.06.2026 LV auf Merkliste setzen
146528
Digitale Kommunikation und Information
KU 3
6
wöch.
jährlich
Englisch

Die Studierenden sind in der Lage 

  • die Rolle kritischen Denkens in der digitalen Kommunikation und Information zu bewerten und seine Bedeutung bei der Erkennung von Desinformation, Propaganda und Manipulation im Internet zu analysieren, 
  • die Verbreitung und Auswirkungen von Desinformation, Hoaxes und Fake News im digitalen Raum zu untersuchen, wobei der Schwerpunkt auf der Identifizierung und Bekämpfung von Desinformationskampagnen im In- und Ausland liegt, 
  • die ethischen Implikationen kommerzieller und öffentlich-rechtlicher Medien bei der Verbreitung von Nachrichten und Journalismus im Internet zu untersuchen und die verschiedenen Formen der Werbung in der digitalen Kommunikation kritisch zu analysieren, 
  • den historischen und gegenwärtigen Einsatz von Propaganda, einschließlich ihrer Erscheinungsformen im digitalen Raum, zu beurteilen und ihre Auswirkungen auf die öffentliche Meinung zu analysieren, 
  • die Auswirkungen kognitiver Verzerrungen auf die Wahrnehmung und Interpretation von Informationen im digitalen Bereich zu analysieren, einschließlich der Frage, wie diese Verzerrungen die Entscheidungsfindung und die Verbreitung von Fehlinformationen beeinflussen, 
  • die Schnittstelle zwischen Ökolinguistik und digitalem Raum zu erkunden und dabei insbesondere zu untersuchen, wie Sprache negativ verwendet werden kann, um Hassreden und andere schädliche Einflüsse online zu verbreiten, 
  • die verschiedenen Formen von Cybermobbing, Hass und Hassreden zu untersuchen, einschließlich der Manipulationsstrategien, Angriffsphasen sowie Profile von Tätern und Opfern, 
  • die mit Sexting, Sextortion, Rachepornos und Internetbetrug verbundenen Risiken zu analysieren und Strategien zur Identifizierung und Verhinderung dieser Verhaltensweisen im Internet zu entwickeln, 
  • die Risiken sozialer Netzwerke, Mechanismen zum Schutz personenbezogener Daten und die Auswirkungen des Verhaltens in sozialen Netzwerken auf die Cybersicherheit zu bewerten und gleichzeitig allgemeine primäre Präventionsstrategien für riskantes Online-Verhalten zu erkunden, 
  • das Phänomen des Webcam-Trollings und seine Auswirkungen auf die Online-Sicherheit zu untersuchen und Möglichkeiten zu erkunden, die mit dieser Form des Cybermobbings verbundenen Risiken zu mindern, 
  • die Herausforderungen und Gefahren der digitalen Kommunikation zu meistern und anzugehen. 

Die Lehrveranstaltung findet in Präsenz an der Univerzita Palackeho V Olomouci (UPOL), Tschechien, und in hybrider Form an den Partneruniversitäten Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (UIBK), Österreich, sowie Università degli Studi di Napoli Federico II (UNINA), Italien, statt. 

siehe Termine