224064 VO Liturgiewissenschaft: Feiern im Rhythmus der Zeit: Tagzeitenliturgie
Wintersemester 2026/2027 | Stand: 10.06.2026 | LV auf Merkliste setzenDie Studierenden können die Tagzeitenliturgie anhand zentraler Quellen und unter Einbeziehung aktueller Forschungserkenntnisse darstellen und kritisch analysieren.
Der Gottesdienst im Rhythmus des Tages, besonders am Morgen und am Abend, ist in der westkirchlichen Praxis (mit Ausnahme des Mönchtums) faktisch verlorengegangen. Die Tagzeitenliturgie ist seit vielen Jahrhunderten zum "Brevier" des Priesters geworden, der es, dazu verpflichtet, allein verrichtet. An dieser Situation hat auch die Liturgiereform nach dem 2. Vatikanum kaum etwas geändert. Um für die Zukunft wieder angemessene Formen des regelmäßigen, am Tagesrhythmus orientierten Gebets wiederzufinden, ist es notwendig, nicht nur in die heute offiziell in der römisch-katholischen Kirche geltenden Ordnungen der Tagzeitenliturgie einzuführen, sondern den Blick auszuweiten in die Geschichte dieser Form des Gottesdienstes in Ost und West, um Ansatzpunkte einer noch ausstehenden wirklich zukunftsträchtigen Reform des Stundengebets zu finden.
mündlicher Vortrag mit Möglichkeit zu Fragen
Schriftliche Abschlussprüfung (auf Wunsch ist auch eine mündliche Prüfung möglich)
R. Taft, The Liturgy of the Hours in East and West. The Origins of the Divine Office and Its Meaning for Today. Collegeville 1986
keine
- SDG 4 - Hochwertige Bildung: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern
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224064-0
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01.09.2026 00:00 - 01.02.2027 23:59 | |
| Meßner R. | ||