619008 PS Musikethnologie: Musik und Umwelt: Ökomusikologie, Klimawandel, und Nicht-Menschen
Sommersemester 2026 | Stand: 18.11.2025 | LV auf Merkliste setzenIm Proseminar werden jene Texte und künstlerische Äußerungen besprochen, die als Meilensteine dieser Forschungsfelder gelten. Studierende wählen ein Thema zur mündlichen und schriftlichen Arbeit, wahlweise inklusive alternativer Formate wie Podcast oder Social-Media-Clip.
Schon aus der Kunstmusikgeschichte kennen wir Bezüge der Musik zur Umwelt: das Pastorale, Romantische, Wilde, Gefährliche. Gesang der Vögel, Flüge von Hummeln. In neuerer Zeit entstand in den 1980er-Jahren das neue Forschungsgebiet der Zoomusikologie, das sich besonders mit Vogel- und Wal-„Gesängen“ und anderen musik-ähnlichen tierischen Kommunikationsformen befasst. Im frühen 21. Jahrhundert entstand aus den Soundscape Studies die Ökomusikologie, die sich weiter gefasst mit der potentiellen Musikalität von Landschaften, Tieren, Pflanzen und anderen Entitäten der Umwelt auseinandersetzt. Zuletzt spricht man von „human-animal-studies“ oder „more-than-human musicking“, wobei auch künstlerische klangliche (und musikalische) Interaktionen einerseits zwischen Menschen und Tieren und andererseits zwischen Menschen und technischen Entitäten im Sinne von künstlerischer Forschung untersucht werden.
Vortrag und Übungen; Textlektüre; bei Bedarf Interviews, Feldforschung und Auswertung; Referate von Studierenden
LV-immanent: Übungen, mündliche und schriftliche Arbeit; optional AV-Clips, Podcasts o.Ä.
wird im Lauf der LV angegeben
| Gruppe | Anmeldefrist | |
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01.02.2026 00:00 - 21.02.2026 23:59 | |
| Brabec B. | ||