627601 SE Praxis des Biologie- und Umweltbildungsunterrichts

Wintersemester 2026/2027 | Stand: 23.06.2026 LV auf Merkliste setzen
627601
SE Praxis des Biologie- und Umweltbildungsunterrichts
SE 2
3
wöch.
jährlich
Deutsch

Die Studierenden sind in der Lage, Lernangebote an außerschulischen Lernorten fachlich fundiert, fachdidaktisch begründet und zielgruppenorientiert zu planen, durchzuführen und zu reflektieren. Sie können die Potenziale und Herausforderungen des Biologielernens in naturnahen Lernumgebungen analysieren und geeignete Methoden zur Förderung biologischer Kompetenzen auswählen und einsetzen. Die Studierenden verfügen über Kenntnisse biologischer Arbeitsweisen im Gelände und können diese lernwirksam in Unterrichts- und Bildungsangebote integrieren. Sie sind in der Lage, Maßnahmen zur Förderung von Artenkenntnis sowie zur Überwindung von Plant Blindness zu entwickeln und den Einsatz lebender Organismen im Hinblick auf Motivation, Interesse und Lernerfolg kritisch zu reflektieren.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen das Biologielernen und die Umweltbildung an außerschulischen Lernorten sowie in naturnahen Lernumgebungen. Die Studierenden setzen sich mit den Gelingensbedingungen außerschulischen Lernens auseinander und reflektieren dessen Potenziale für fachliches Lernen, Persönlichkeitsentwicklung und Umweltbildung. Dabei werden zentrale Konzepte wie Plant Blindness, Artenkenntnis und biologische Arbeitsweisen im Hinblick auf ihre Bedeutung für das Lernen in der Natur behandelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz lebender Organismen im Biologieunterricht, wobei Wahrnehmungsprozesse, Motivation, Interesse, Lernerfolg sowie der Umgang mit Angst- und Ekelreaktionen thematisiert werden. Darüber hinaus werden Grundlagen und Konzepte der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie transformative Unterrichtskonzepte zur Förderung nachhaltigkeitsbezogener Kompetenzen behandelt. Ergänzend befassen sich die Studierenden mit Reflexionsmodellen und Analysehilfen zur Planung und Auswertung von Lernprozessen, mit Verfahren des formativen Assessments sowie mit rechtlichen Rahmenbedingungen des Arbeitens an außerschulischen Lernorten und mit lebenden Organismen. 

Die Veranstaltung verbindet theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Lern- und Arbeitsformen. Unterschiedliche Methoden des außerschulischen Biologielernens werden vorgestellt, erprobt und reflektiert. Hierzu zählen Geländeübungen, biologische Beobachtungen, Artenbestimmungen, Sammel- und Dokumentationsverfahren sowie die Anwendung biologischer Arbeitsweisen wie Zeichnen, Mikroskopieren und Präparieren. 

Wird noch bekannt gegeben.

siehe Termine
  • SDG 4 - Hochwertige Bildung: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern