640017 VU Alte Geschichte I: Antike Historiographie - Darstellung und Konstruktion von Geschichte
Wintersemester 2026/2027 | Stand: 22.06.2026 | LV auf Merkliste setzenNEU:
Die Studierenden kennen den ereignisgeschichtlichen und sozialhistorischen Rahmen der Alten Geschichte. Sie können dieses Wissen methodisch reflektiert auf das ausgewählte Thema des Teilgebiets anwenden. Sie verfügen über ein Spezialwissen die antiken Quellen betreffend und sind in der Lage, diese mit dem historischen Rahmen diskursanalytisch und geschichtstheoretisch in Beziehung zu setzen.
Antike Geschichtsschreibung geht weit über die bloße Darstellung historischer Ereignisse hinaus. Sie reflektiert aktuelle politische Entwicklungen, kommentiert zeitgenössische Konflikte und warnt vor möglichen Fehlentwicklungen. Dabei sind die Historiographen häufig selbst eng mit dem politischen Geschehen ihrer Zeit verbunden. Zugleich umfassen ihre Werke geographische und ethnographische Exkurse, die Einblicke in die Wahrnehmung fremder Kulturen und Gesellschaften vermitteln. Darüber hinaus werden in der antiken Historiographie grundlegende Methoden historischen Arbeitens entwickelt und reflektiert.
Die Vorlesung behandelt zentrale griechische und römische Historiographen von der Klassik bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. Im Mittelpunkt steht das Spannungsfeld zwischen der Darstellung und Konstruktion von Geschichte sowie die Frage nach den Konsequenzen dieser Wechselwirkung für die Historizität historischer Überlieferun
Votrag und Lektüre.
Schriftliche Klausur!
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Wird in der VU bekannt gegeben!
599: positiv absolviertes Wahlmodul 1 und 2
- SDG 4 - Hochwertige Bildung: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern