921057 VU Mathematikdidaktik 2
Wintersemester 2026/2027 | Stand: 01.07.2026 | LV auf Merkliste setzenE Diese Lehrveranstaltung wird im Rahmen eines gemeinsamen Studiums von einer anderen Bildungseinrichtung angeboten
921057
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(Pädagogische Hochschule Vorarlberg)
(Pädagogische Hochschule Vorarlberg)
VU Mathematikdidaktik 2
VU 1,5
2
keine Angabe
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Deutsch
Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
* Herausforderungen beim Lehren und Lernen der elementaren Algebra zu erläutern und geeignete Verstehensstützen einzusetzen,
* authentische BNE-Aufgaben im Kontext der 13 fächerübergreifenden Themen fachdidaktisch zu analysieren und mit Schulbuchaufgaben zu vergleichen,
* den Aufbau funktionalen Denkens über die Sekundarstufe hinweg zu erklären, zu strukturieren und entsprechende Lernangebote zu beurteilen,
* die Begriffe „Bestand“ und „Änderung“ als tragfähige Grundideen für den Aufbau infinitesimalen Denkens zu nutzen,
* zentrale Themenfelder der Didaktik der Analysis mit Blick auf die Sekundarstufe II einzuordnen,
* geeignete Sprachmittel, Darstellungen und digitale Technologien für den Aufbau algebraischen, funktionalen und infinitesimalen Denkens zu reflektieren,
* tragfähige Schemata zum Aufbau von Kompetenzen im Modellieren und Problemlösen zu verwenden,
* Modellierungs- und Problemlöseeinheiten theoriegeleitet zu planen,
* Modellierungssituationen zu analysieren und daraus didaktisch begründete Unterstützungsmaßnahmen abzuleiten,
* Angebote und Nutzen des österreichischen Wettbewerbskalenders zu reflektieren.
Die Lehrveranstaltung vertieft zentrale fachdidaktische Themen des Mathematikunterrichts der Sekundarstufe mit besonderem Fokus auf elementare Algebra, funktionales Denken, Modellieren, Problemlösen und Grundideen der Analysis.
Die Studierenden setzen sich mit typischen Herausforderungen beim Lehren und Lernen der elementaren Algebra auseinander und lernen geeignete Verstehensstützen sowie diagnostische Zugänge kennen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf authentischen BNE-Aufgaben vor dem Hintergrund der 13 fächerübergreifenden Themen. In diesem Zusammenhang werden auch Schulbuchvergleiche herangezogen.
Darüber hinaus wird der Aufbau funktionalen Denkens über die gesamte Sekundarstufe hinweg thematisiert. Die Studierenden lernen, entsprechende Lernangebote zu strukturieren, zu beurteilen und im Hinblick auf tragfähige Grundvorstellungen weiterzuentwickeln.
Im Bereich der Analysisdidaktik stehen die Begriffe „Bestand“ und „Änderung“ im Zentrum. Ausgehend von diesen Grundideen wird infinitesimales Denken aufgebaut und unter Berücksichtigung geeigneter Sprachmittel, Darstellungen und digitaler Technologien diskutiert. Dabei wird gezielt auch vorausschauend auf zentrale Themenfelder der Didaktik der Analysis in der Sekundarstufe II Bezug genommen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau von Kompetenzen im Modellieren und Problemlösen. Die Studierenden lernen tragfähige Schemata und didaktische Ansätze kennen, um Modellierungs- und Problemlöseprozesse zu analysieren und zu fördern. Im Bereich des Modellierens wird gezielt mit Vignetten zu Unterrichtsszenarien gearbeitet, um typische Anforderungen, Schwierigkeiten und Unterstützungsmaßnahmen in konkreten Lehr-Lern-Situationen zu reflektieren. Im Bereich des Problemlösens werden Angebote in Österreich diskutiert.
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