Lehrveranstaltungen
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Pflichtmodul 1: Grundlagen der germanistischen Sprachwissenschaft (5 ECTS-AP; 3 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden sind in der Lage, zentrale Teilgebiete der germanistischen Linguistik (Schwerpunkte: Semiotik, Phonetik/Phonologie, Graphematik, Morphologie, Lexikologie/Semantik und Pragmatik) zu beschreiben. Sie können grundlegende linguistische Beschreibungsansätze für verschiedene Sprachebenen (Laut, Wort, Text/Gespräch) erläutern sowie zentrale linguistische Fachbegriffe korrekt verwenden. Sie können die gesellschaftliche Relevanz linguistischer Forschung erkennen sowie zentrale Inhalte und Methoden der germanistischen Linguistik eigenständig erschließen und weiterführende Literatur zur Vertiefung nutzen.
ad b.: Die Studierenden können ausgewählte sprachliche Phänomene aus der Perspektive von Semiotik, Phonetik/Phonologie, Graphematik, Morphologie, Lexikologie/Semantik und Pragmatik mithilfe von zentralen linguistischen Fachbegriffen beschreiben, mithilfe grundlegender linguistischer Methoden analysieren und ihr jeweiliges Vorgehen argumentativ begründen. Sie können eigenständig Übungen und Aufgaben zur deutschen Sprache bearbeiten und Lösungen kritisch reflektieren.
ad b.: Die Studierenden können ausgewählte sprachliche Phänomene aus der Perspektive von Semiotik, Phonetik/Phonologie, Graphematik, Morphologie, Lexikologie/Semantik und Pragmatik mithilfe von zentralen linguistischen Fachbegriffen beschreiben, mithilfe grundlegender linguistischer Methoden analysieren und ihr jeweiliges Vorgehen argumentativ begründen. Sie können eigenständig Übungen und Aufgaben zur deutschen Sprache bearbeiten und Lösungen kritisch reflektieren.
Pflichtmodul 2: Grundlagen der Neueren deutschen Literaturwissenschaft (5 ECTS-AP; 3 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die grundlegenden Arbeits- und Gegenstandsbereiche der Neueren deutschen Literaturwissenschaft, ihre Systematik, Methodik und Terminologie sowie ihre gesellschaftliche Relevanz erläutern. Sie sind in der Lage, literaturwissenschaftliche Theorien, Begriffe und Methoden zu reflektieren und anzuwenden. Sie können literarische Texte unterschiedlicher Gattungen analysieren und auf der Basis aktueller theoretischer Positionen kontextualisieren.
ad b.: Die Studierenden können ausgewählte literaturwissenschaftliche Aufgabenstellungen, insbesondere aus dem Bereich Textanalyse und Interpretation, selbstständig bearbeiten. Sie können theoretische Konzepte der Neueren deutschen Literaturwissenschaft praktisch umsetzen und ihr jeweiliges Vorgehen argumentativ begründen. Sie sind in der Lage, die Ergebnisse ihrer Arbeit vor dem Hintergrund fachspezifischer Erkenntnisinteressen kritisch zu reflektieren.
ad b.: Die Studierenden können ausgewählte literaturwissenschaftliche Aufgabenstellungen, insbesondere aus dem Bereich Textanalyse und Interpretation, selbstständig bearbeiten. Sie können theoretische Konzepte der Neueren deutschen Literaturwissenschaft praktisch umsetzen und ihr jeweiliges Vorgehen argumentativ begründen. Sie sind in der Lage, die Ergebnisse ihrer Arbeit vor dem Hintergrund fachspezifischer Erkenntnisinteressen kritisch zu reflektieren.
Pflichtmodul 3: Germanistische Mediävistik (5 ECTS-AP; 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können literatur- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge und Rezeptionswege der älteren deutschen Literaturepochen am Beispiel repräsentativer Autorinnen und Autoren, Werke und Gattungen benennen und beschreiben.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, deutsche literarische Texte des Mittelalters und der frühen Neuzeit nach wissenschaftlichen Grundsätzen und im Kontext der aktuellen Forschungsdiskussion selbstständig zu analysieren, zu interpretieren, zu vergleichen und kritisch zu beurteilen; Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens korrekt anzuwenden und einzusetzen.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, deutsche literarische Texte des Mittelalters und der frühen Neuzeit nach wissenschaftlichen Grundsätzen und im Kontext der aktuellen Forschungsdiskussion selbstständig zu analysieren, zu interpretieren, zu vergleichen und kritisch zu beurteilen; Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens korrekt anzuwenden und einzusetzen.
Pflichtmodul 4: Grundlagen der Medienwissenschaft (5 ECTS-AP; 2 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können Grundbegriffe der Medienwissenschaft beschreiben und vergleichen. Sie können zentrale Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse der Medienforschung identifizieren, darstellen und miteinander vergleichen.
ad b.: Die Studierenden kennen Grundbegriffe, Fragestellungen und Ansätze der Medienforschung und sind in der Lage, sie eigenständig anzuwenden. Sie können Beispiele von analogen und digitalen Medien methodisch adäquat analysieren und theoretisch einordnen. Sie können Analyseergebnisse mündlich und schriftlich zielgruppenorientiert präsentieren, diskutieren und beurteilen. Sie verfügen über Kompetenzen, um Medienangebote und Medienkommunikation kritisch reflektierend zu bewerten.
ad b.: Die Studierenden kennen Grundbegriffe, Fragestellungen und Ansätze der Medienforschung und sind in der Lage, sie eigenständig anzuwenden. Sie können Beispiele von analogen und digitalen Medien methodisch adäquat analysieren und theoretisch einordnen. Sie können Analyseergebnisse mündlich und schriftlich zielgruppenorientiert präsentieren, diskutieren und beurteilen. Sie verfügen über Kompetenzen, um Medienangebote und Medienkommunikation kritisch reflektierend zu bewerten.
Pflichtmodul 5: Schreib- und Kommunikationskompetenz (10 ECTS-AP; 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können rhetorische Ereignisse, insbesondere der Domäne Wissenschaft (z. B. Vorträge/Präsentationen, Diskussionen, Gespräche), in ihrer Komplexität erfassen, analysieren, zielorientiert planen, angemessen und flexibel gestalten, kritisch evaluieren und Bezüge zu Theorien und Modellen der Angewandten Linguistik, Gesprächsforschung, Sprechwissenschaft und Rhetorik herstellen.
ad b.: Die Studierenden können Schreibprozesse in ihrer Komplexität erfassen, analysieren, zielorientiert planen, angemessen und flexibel durchführen und kritisch evaluieren. Sie können Texte, insbesondere der Domäne Wissenschaft, normgerecht und situationsadäquat herstellen und bewerten. Sie sind in der Lage, die Spannung von Norm und Variation kritisch zu reflektieren sowie Bezüge zu Schreibwissenschaft und Textlinguistik herzustellen.
ad b.: Die Studierenden können Schreibprozesse in ihrer Komplexität erfassen, analysieren, zielorientiert planen, angemessen und flexibel durchführen und kritisch evaluieren. Sie können Texte, insbesondere der Domäne Wissenschaft, normgerecht und situationsadäquat herstellen und bewerten. Sie sind in der Lage, die Spannung von Norm und Variation kritisch zu reflektieren sowie Bezüge zu Schreibwissenschaft und Textlinguistik herzustellen.
Pflichtmodul 6: Strukturen der Sprache (12,5 ECTS-AP; 6 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können sprachliche Strukturen auf den Ebenen von Wort- und Satzgrammatik erkennen und auf Basis wissenschaftlicher Argumentation in Form und Funktion analysieren und darstellen.
ad b.: Die Studierenden können komplexe Strukturen, Funktionen und Stileigenschaften von geschriebener Sprache sowie von Texten, Textverbünden und multimodalen Texten vertieft beschreiben und Normen der Schriftlichkeit sowie Textsortenkonventionen kritisch diskutieren. Sie können die intertextuelle und mediale Bedingtheit von Texten kritisch analysieren. Sie können die zentralen Theorien und Konzepte der Diskurslinguistik benennen und voneinander abgrenzen. Sie sind in der Lage, ausgewählte Kriterien der Diskursanalyse auf ein begrenztes Textkorpus zu einem politischen oder gesellschaftlichen Diskurs anzuwenden. Sie können u.a. geeignete Fachliteratur recherchieren und auswerten, Fragestellungen und Hypothesen generieren, ein Korpus erstellen und auswerten sowie Schlussfolgerungen ableiten und nachvollziehbar darstellen.
ad c.: Die Studierenden sind in der Lage, mittelhochdeutsche Texte selbständig zu lesen, zu verstehen und mit Hilfe von gängigen Hilfsmitteln (Grammatiken und Wörterbüchern) zu übersetzen. Sie können die sprachgeschichtlichen und grammatikalischen Grundregeln des Mittelhochdeutschen mit Ausblicken ins Althochdeutsche und Frühneuhochdeutsche benennen, beschreiben und anwenden.
ad b.: Die Studierenden können komplexe Strukturen, Funktionen und Stileigenschaften von geschriebener Sprache sowie von Texten, Textverbünden und multimodalen Texten vertieft beschreiben und Normen der Schriftlichkeit sowie Textsortenkonventionen kritisch diskutieren. Sie können die intertextuelle und mediale Bedingtheit von Texten kritisch analysieren. Sie können die zentralen Theorien und Konzepte der Diskurslinguistik benennen und voneinander abgrenzen. Sie sind in der Lage, ausgewählte Kriterien der Diskursanalyse auf ein begrenztes Textkorpus zu einem politischen oder gesellschaftlichen Diskurs anzuwenden. Sie können u.a. geeignete Fachliteratur recherchieren und auswerten, Fragestellungen und Hypothesen generieren, ein Korpus erstellen und auswerten sowie Schlussfolgerungen ableiten und nachvollziehbar darstellen.
ad c.: Die Studierenden sind in der Lage, mittelhochdeutsche Texte selbständig zu lesen, zu verstehen und mit Hilfe von gängigen Hilfsmitteln (Grammatiken und Wörterbüchern) zu übersetzen. Sie können die sprachgeschichtlichen und grammatikalischen Grundregeln des Mittelhochdeutschen mit Ausblicken ins Althochdeutsche und Frühneuhochdeutsche benennen, beschreiben und anwenden.
Pflichtmodul 7: Neuere deutsche Literaturwissenschaft I (7,5 ECTS-AP; 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 2
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse literatur- und kulturgeschichtlicher Zusammenhänge des 18. und 19. Jahrhunderts und können am Beispiel repräsentativer deutschsprachiger Autorinnen und Autoren, Werke und Gattungen aus dieser Zeit Epochenkonzepte erarbeiten. Sie sind außerdem in der Lage, die Entstehung und Entwicklung moderner Literatur und Autorschaft in ihren Grundzügen zu beschreiben.
ad b.: Die Studierenden können deutschsprachige literarische Texte des 18. und 19. Jahrhunderts selbstständig analysieren und interpretieren. Sie sind in der Lage, bei der Interpretation (inter-)kulturelle, gesellschaftliche oder genderspezifische Aspekte zu berücksichtigen und literarhistorisch zu kontextualisieren.
ad b.: Die Studierenden können deutschsprachige literarische Texte des 18. und 19. Jahrhunderts selbstständig analysieren und interpretieren. Sie sind in der Lage, bei der Interpretation (inter-)kulturelle, gesellschaftliche oder genderspezifische Aspekte zu berücksichtigen und literarhistorisch zu kontextualisieren.
Pflichtmodul 8: Spracherwerb und Sprachgebrauch (5 ECTS-AP; 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 1
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können Theorien, Faktoren, Prozesse und Besonderheiten des Erwerbs von Deutsch als Zweitsprache in mehrsprachigen Kontexten beschreiben. Sie können sprachliche und kulturelle Diversität vor dem Hintergrund von Spracheinstellungen, Sprachideologien und Sprach(en)politik analysieren und dabei auf den schulischen und gesamtgesellschaftlichen Umgang mit innerer und äußerer Mehrsprachigkeit Bezug nehmen. Sie können Theorien und Methoden der Zweitspracherwerbsforschung bei der Analyse des schulischen Umgangs mit Deutsch als Zweitsprache und der Interpretation von Forschungsergebnissen anwenden.
ad b.: Die Studierenden können theoretische Grundlagen und Forschungsmethoden auf dem Gebiet der gesprochenen Sprache, der Pragmatik, der mündlichen Kommunikation und der angewandten linguistischen Gesprächsforschung darstellen sowie konkrete kommunikative Gattungen analysieren und einordnen. Sie sind in der Lage, Unterschiede zwischen geschriebener und gesprochener Sprache sowie unterschiedliche Dimensionen sprachlicher Variation zu beschreiben und Normen im Bereich des Mündlichen u. a. vor dem Hintergrund eines diversitätssensiblen Sprachgebrauchs in (Bildungs-)Institutionen zu diskutieren. Sie können grundlegende Konzepte der Varietätenlinguistik sowie Fragestellungen, Analysekategorien und Vorgehen der gesprächsanalytischen Genderlinguistik darstellen.
ad b.: Die Studierenden können theoretische Grundlagen und Forschungsmethoden auf dem Gebiet der gesprochenen Sprache, der Pragmatik, der mündlichen Kommunikation und der angewandten linguistischen Gesprächsforschung darstellen sowie konkrete kommunikative Gattungen analysieren und einordnen. Sie sind in der Lage, Unterschiede zwischen geschriebener und gesprochener Sprache sowie unterschiedliche Dimensionen sprachlicher Variation zu beschreiben und Normen im Bereich des Mündlichen u. a. vor dem Hintergrund eines diversitätssensiblen Sprachgebrauchs in (Bildungs-)Institutionen zu diskutieren. Sie können grundlegende Konzepte der Varietätenlinguistik sowie Fragestellungen, Analysekategorien und Vorgehen der gesprächsanalytischen Genderlinguistik darstellen.
Pflichtmodul 9: Teilgebiete der Linguistik (10 ECTS-AP; 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 1
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können in einem Teilbereich der germanistischen Linguistik (z. B. Varietätenlinguistik, Stilistik, Pragmatik, Soziolinguistik, Psycholinguistik, Kognitionslinguistik, Semantik/Lexikologie, Grammatik, Sprachwandel/neuere Sprachgeschichte) Methoden sowie dazugehörige analytische Kategorien benennen und sie in einer eigenständigen Analyse auf ein selbst erarbeitetes Korpus anwenden. Sie können sprachliche Phänomene hinsichtlich ihrer historischen, funktionalen und sozialen Bedingtheit reflektieren. Sie können u. a. geeignete Fachliteratur recherchieren und auswerten, Fragestellungen und Hypothesen generieren, ein Korpus erstellen und auswerten sowie Schlussfolgerungen ableiten und nachvollziehbar darstellen.
ad b.: Die Studierenden können in einem Teilbereich der linguistischen Medien- und Kommunikationsanalyse eigenständig Fragestellungen entwickeln und dafür geeignete Methoden benennen und darstellen. Sie sind in der Lage, grundlegende Methoden der linguistischen Medien- und Kommunikationsanalyse anzuwenden. Sie können die Ergebnisse ihrer Analysen im Rahmen einer mündlichen Präsentation und/oder einer den wissenschaftlichen Normen entsprechenden schriftlichen Arbeit darstellen.
ad b.: Die Studierenden können in einem Teilbereich der linguistischen Medien- und Kommunikationsanalyse eigenständig Fragestellungen entwickeln und dafür geeignete Methoden benennen und darstellen. Sie sind in der Lage, grundlegende Methoden der linguistischen Medien- und Kommunikationsanalyse anzuwenden. Sie können die Ergebnisse ihrer Analysen im Rahmen einer mündlichen Präsentation und/oder einer den wissenschaftlichen Normen entsprechenden schriftlichen Arbeit darstellen.
Pflichtmodul 10: Neuere deutsche Literaturwissenschaft II (12,5 ECTS-AP; 6 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 2
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden sind in der Lage, literatur- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu erläutern und zu differenzieren sowie literaturwissenschaftliche Grundannahmen über die Zeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts kritisch zu reflektieren. Sie können am Beispiel repräsentativer Autorinnen und Autoren, Werke und Gattungen die wesentlichen Strömungen und Stilrichtungen dieses Zeitabschnitts der deutschen Literaturgeschichte beschreiben.
ad b.: Die Studierenden können moderne deutschsprachige literarische Texte selbstständig analysieren und interpretieren. Sie sind in der Lage, bei der Interpretation (inter-)kulturelle, gesellschaftliche oder genderspezifische Aspekte zu berücksichtigen und literarhistorisch zu kontextualisieren.
ad c.: Die Studierenden sind in der Lage, Literatur als sozialen Systemzusammenhang zu verstehen. Sie können die Strukturen und Funktionsweisen des Literaturbetriebs auf der Basis aktueller theoretischer Paradigmen reflektieren. Sie können die wichtigsten Institutionen und Handlungsfelder der Literaturvermittlung beschreiben und die Bedeutung ihrer Praxis in historische, soziale und ökonomische Kontexte einordnen.
ad b.: Die Studierenden können moderne deutschsprachige literarische Texte selbstständig analysieren und interpretieren. Sie sind in der Lage, bei der Interpretation (inter-)kulturelle, gesellschaftliche oder genderspezifische Aspekte zu berücksichtigen und literarhistorisch zu kontextualisieren.
ad c.: Die Studierenden sind in der Lage, Literatur als sozialen Systemzusammenhang zu verstehen. Sie können die Strukturen und Funktionsweisen des Literaturbetriebs auf der Basis aktueller theoretischer Paradigmen reflektieren. Sie können die wichtigsten Institutionen und Handlungsfelder der Literaturvermittlung beschreiben und die Bedeutung ihrer Praxis in historische, soziale und ökonomische Kontexte einordnen.
Pflichtmodul 11: Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (10 ECTS-AP; 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 3
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können sprachliche Entwicklungen in literarischen Texten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit erkennen und beschreiben. Sie sind in der Lage, literarische Ausdrucksformen der älteren deutschen Sprachstufen zu erkennen und zu beschreiben. Sie können sprachliche und literarische Aspekte gemeinsam betrachten und ältere Texte in ihrem historischen, kulturellen und medialen Kontext analysieren und interpretieren.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, literarische deutschsprachige Texte aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit nach wissenschaftlichen Normen und im Kontext der aktuellen Forschungsdiskussion selbstständig zu interpretieren. Sie verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse über das Zusammenwirken von gesellschaftlichen, literatur- und kulturgeschichtlichen Entwicklungen aus diesem Zeitraum.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, literarische deutschsprachige Texte aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit nach wissenschaftlichen Normen und im Kontext der aktuellen Forschungsdiskussion selbstständig zu interpretieren. Sie verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse über das Zusammenwirken von gesellschaftlichen, literatur- und kulturgeschichtlichen Entwicklungen aus diesem Zeitraum.
Pflichtmodul 12: Kulturwissenschaft, Transkulturalität und Mehrsprachigkeit (10 ECTS-AP; 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden sind in der Lage, die theoretischen und methodischen Grundlagen der kulturwissenschaftlich orientierten Germanistik zu erfassen sowie die wissenschaftsgeschichtliche Entwicklung der Kulturwissenschaft zu beschreiben. Sie können zentrale kulturwissenschaftliche Begriffe (wie Kultur, Geschlecht, Differenz, Macht, Herrschaft, Hoch- und Populärkultur, Alterität, Identität, Medialität etc.) erläutern. Sie sind in der Lage, Kultur als Prozess und als Praxis in konkreten historischen Kontexten zu reflektieren. Sie können literarische Texte in Hinblick auf kulturwissenschaftliche Fragestellungen methodisch fundiert befragen und unter Einbeziehung aktueller Diskussionsfelder und Forschungsperspektiven kritisch analysieren und diskutieren.
ad b.: Die Studierenden können linguistische, kultur- und literaturwissenschaftliche Ansätze und Konzepte eigenständig anwenden und ggf. auch kombinieren, um Sprache, Texte und Medien in mehrsprachigen und transkulturellen Kommunikations- und Interaktionskontexten kritisch zu analysieren. Sie sind in der Lage, Konzepte der Mediation und Vermittlung in sprachlich-kulturell diversen Kontexten zu beschreiben und anzuwenden.
ad b.: Die Studierenden können linguistische, kultur- und literaturwissenschaftliche Ansätze und Konzepte eigenständig anwenden und ggf. auch kombinieren, um Sprache, Texte und Medien in mehrsprachigen und transkulturellen Kommunikations- und Interaktionskontexten kritisch zu analysieren. Sie sind in der Lage, Konzepte der Mediation und Vermittlung in sprachlich-kulturell diversen Kontexten zu beschreiben und anzuwenden.
Pflichtmodul 13: Germanistische Spezialgebiete (10 ECTS-AP; 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolvierte Pflichtmodule 1, 6, 7 und 11
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können den Forschungsstand bezogen auf ein ausgewähltes Thema aufarbeiten und kritisch reflektieren sowie dieses Wissen auf eine konkrete linguistische Fragestellung anwenden. Sie können Texte und Äußerungen unter verschiedenen sprachwissenschaftlichen Perspektiven analysieren und eine schlüssige, wissenschaftlichen Normen entsprechende Darstellung der erzielten Ergebnisse im Rahmen einer Seminararbeit abfassen.
oder
ad b.: Die Studierenden können den Forschungsstand bezogen auf ein ausgewähltes Thema aufarbeiten und kritisch reflektieren sowie dieses Wissen auf eine konkrete literaturwissenschaftliche Fragestellung anwenden. Sie können Texte und Äußerungen unter verschiedenen literaturwissenschaftlichen Perspektiven analysieren und eine schlüssige, wissenschaftlichen Normen entsprechende Darstellung der erzielten Ergebnisse im Rahmen einer Seminararbeit abfassen.
oder
ad c.: Die Studierenden können den Forschungsstand bezogen auf ein ausgewähltes Thema aufarbeiten und kritisch reflektieren sowie dieses Wissen auf eine konkrete Fragestellung aus dem Bereich der Älteren deutschen Sprache und Literatur anwenden. Sie können Texte und Äußerungen unter verschiedenen mediävistischen Perspektiven analysieren und eine schlüssige, wissenschaftlichen Normen entsprechende Darstellung der erzielten Ergebnisse im Rahmen einer Seminararbeit abfassen.
oder
ad b.: Die Studierenden können den Forschungsstand bezogen auf ein ausgewähltes Thema aufarbeiten und kritisch reflektieren sowie dieses Wissen auf eine konkrete literaturwissenschaftliche Fragestellung anwenden. Sie können Texte und Äußerungen unter verschiedenen literaturwissenschaftlichen Perspektiven analysieren und eine schlüssige, wissenschaftlichen Normen entsprechende Darstellung der erzielten Ergebnisse im Rahmen einer Seminararbeit abfassen.
oder
ad c.: Die Studierenden können den Forschungsstand bezogen auf ein ausgewähltes Thema aufarbeiten und kritisch reflektieren sowie dieses Wissen auf eine konkrete Fragestellung aus dem Bereich der Älteren deutschen Sprache und Literatur anwenden. Sie können Texte und Äußerungen unter verschiedenen mediävistischen Perspektiven analysieren und eine schlüssige, wissenschaftlichen Normen entsprechende Darstellung der erzielten Ergebnisse im Rahmen einer Seminararbeit abfassen.
Pflichtmodul 14: Repetitorium Leseliste Neuere deutsche Literatur (5 ECTS-AP; 2 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolvierte Pflichtmodule 7 und 10
Lernergebnisse: Die Studierenden können unterschiedliche analytische und interpretatorische Zugänge zu ausgewählten Texten der Leseliste Neuere deutsche Literatur formulieren. Sie können diese Texte differenziert und argumentativ begründet beurteilen und sie in literarhistorische und aktuelle Zusammenhänge einordnen.
Pflichtmodul 15: Seminar mit Bachelorarbeit (12,5 ECTS-AP; 1 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 13
Lernergebnisse: Die Studierenden können eine schriftliche Arbeit zu einem Thema aus der Germanistik, die den Anforderungen guter wissenschaftlicher Praxis entspricht, selbstständig konzipieren, vor Fachkolleginnen und Fachkollegen präsentieren sowie diskutieren und in einem begrenzten Zeitraum verfassen. Die Studierenden können die Standards guter wissenschaftlicher Praxis anwenden und verstehen den Aufbau und den Erstellungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit. Sie können die Prinzipien eines guten wissenschaftlichen Schreibstils umsetzen und wissenschaftliche Präsentationen erstellen und vortragen.
LÖSCHEN Pflichtmodul 17: Ältere deutsche Literatur (7,5 ECTS-AP; 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 14
Lernergebnisse: Die Studierenden sind in der Lage, literatur- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge der älteren Literaturepochen zu erklären; sie können die erforderlichen literaturwissenschaftlichen Hilfsmittel anwenden und Texte analysieren.
Hinweis:
- Es können sich noch Änderungen im Lehrveranstaltungsangebot sowie bei Raum- und Terminbuchungen ergeben.
- Bitte wählen Sie für das Lehrveranstaltungsangebot die Fakultät aus, der Ihre Studienrichtung zugeteilt ist.