Lehrveranstaltungen
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Pflichtmodul 1: Einführung in die Germanistik (6 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können unterschiedliche sprach- und literaturwissenschaftliche Beschreibungsansätze benennen, ihre jeweils zentralen Termini definieren und ihre Aufgaben erklären. Sie können die gesellschaftliche Relevanz einer kritischen Analyse von Sprache und Literatur erfassen und beschreiben sowie selbst kritische Analysen durchführen.
ad b.: Die Studierenden können zentrale Begriffe der Germanistischen Linguistik aus den Teilbereichen der Semiotik, Phonetik/Phonologie, Graphematik, Morphologie, Lexikologie/Semantik und Pragmatik definieren und im Rahmen der Analyse von Sprache eigenständig und methodisch reflektiert anwenden.
ad c.: Die Studierenden sind in der Lage, die strukturelle Mehrdeutigkeit literarischer Texte zu erkennen und diese unter Berücksichtigung grundlegender literaturwissenschaftlicher Begriffe, Fragestellungen und Arbeitstechniken zu analysieren.
ad b.: Die Studierenden können zentrale Begriffe der Germanistischen Linguistik aus den Teilbereichen der Semiotik, Phonetik/Phonologie, Graphematik, Morphologie, Lexikologie/Semantik und Pragmatik definieren und im Rahmen der Analyse von Sprache eigenständig und methodisch reflektiert anwenden.
ad c.: Die Studierenden sind in der Lage, die strukturelle Mehrdeutigkeit literarischer Texte zu erkennen und diese unter Berücksichtigung grundlegender literaturwissenschaftlicher Begriffe, Fragestellungen und Arbeitstechniken zu analysieren.
Pflichtmodul 2: Rhetorik und Schreibwissenschaft (5 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können rhetorische Ereignisse in ihrer Komplexität erfassen, analysieren, zielorientiert planen, angemessen und flexibel durchführen, kritisch evaluieren und Bezüge zu Theorien und Modellen der Angewandten Linguistik, Gesprächsforschung, Sprechwissenschaft, Rhetorik herstellen und mit Professionsanforderungen des Deutschunterrichts verknüpfen.
ad b.: Die Studierenden können Schreibprozesse, auch KI-gestützte, in ihrer Komplexität erfassen, analysieren, zielorientiert planen, angemessen und flexibel durchführen und kritisch evaluieren. Sie können Texte normgerecht und situationsadäquat herstellen und bewerten, die Spannung von Norm und Variation kritisch reflektieren sowie Bezüge zu Schreibwissenschaft und Textlinguistik herstellen und mit Professionsanforderungen des Deutschunterrichts verknüpfen.
ad b.: Die Studierenden können Schreibprozesse, auch KI-gestützte, in ihrer Komplexität erfassen, analysieren, zielorientiert planen, angemessen und flexibel durchführen und kritisch evaluieren. Sie können Texte normgerecht und situationsadäquat herstellen und bewerten, die Spannung von Norm und Variation kritisch reflektieren sowie Bezüge zu Schreibwissenschaft und Textlinguistik herstellen und mit Professionsanforderungen des Deutschunterrichts verknüpfen.
Pflichtmodul 3: Germanistische Mediävistik (5 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können literatur- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge und Rezeptionswege der älteren deutschen Literaturepochen am Beispiel repräsentativer Autorinnen und Autoren, Werke und Gattungen benennen und beschreiben.
ad. b.: Die Studierenden sind in der Lage, deutsche literarische Texte des Mittelalters und der frühen Neuzeit nach wissenschaftlichen Grundsätzen und im Kontext der aktuellen Forschungsdiskussion selbstständig zu analysieren, zu interpretieren, zu vergleichen und kritisch beurteilen; Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens korrekt anzuwenden und einzusetzen.
ad. b.: Die Studierenden sind in der Lage, deutsche literarische Texte des Mittelalters und der frühen Neuzeit nach wissenschaftlichen Grundsätzen und im Kontext der aktuellen Forschungsdiskussion selbstständig zu analysieren, zu interpretieren, zu vergleichen und kritisch beurteilen; Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens korrekt anzuwenden und einzusetzen.
Pflichtmodul 4: Sprachstruktur und Sprachwandel (6,5 ECTS-AP, 5 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können zentrale sprachliche und sprachstrukturelle Entwicklungen des Deutschen beschreiben sowie Faktoren, die Sprachwandel verursachen, benennen; verschiedene Varietäten des Deutschen auf den unterschiedlichen Ebenen des sprachlichen Systems identifizieren und differenzieren und Faktoren, die Sprachvariation bedingen, beschreiben; Normen und Normierungsprozesse in ihrer gesellschaftlichen Bedingtheit kritisch hinterfragen.
ad b.: Die Studierenden können sprachliche Strukturen auf den Ebenen von Wort- und Satzgrammatik erkennen und auf Basis wissenschaftlicher Argumentation in Form und Funktion analysieren und darstellen.
ad c.: Die Studierenden können Strukturen, Funktionen und Stileigenschaften von geschriebener Sprache sowie Texten und Textverbünden beschreiben und Normen der Schriftlichkeit sowie Textsortenkonventionen auch vor dem Hintergrund inklusiver Sprachverwendung und Textgestaltung kritisch diskutieren. Sie können die mediale Bedingtheit von Texten sowie Schreibprodukte, die gegebenenfalls in digitalen Medien oder unter Einsatz von KI entstanden sind, kritisch analysieren. Sie können u. a. geeignete Fachliteratur recherchieren und auswerten, Fragestellungen und Hypothesen generieren, ein Korpus erstellen und auswerten, Schlussfolgerungen ableiten und nachvollziehbar darstellen.
ad b.: Die Studierenden können sprachliche Strukturen auf den Ebenen von Wort- und Satzgrammatik erkennen und auf Basis wissenschaftlicher Argumentation in Form und Funktion analysieren und darstellen.
ad c.: Die Studierenden können Strukturen, Funktionen und Stileigenschaften von geschriebener Sprache sowie Texten und Textverbünden beschreiben und Normen der Schriftlichkeit sowie Textsortenkonventionen auch vor dem Hintergrund inklusiver Sprachverwendung und Textgestaltung kritisch diskutieren. Sie können die mediale Bedingtheit von Texten sowie Schreibprodukte, die gegebenenfalls in digitalen Medien oder unter Einsatz von KI entstanden sind, kritisch analysieren. Sie können u. a. geeignete Fachliteratur recherchieren und auswerten, Fragestellungen und Hypothesen generieren, ein Korpus erstellen und auswerten, Schlussfolgerungen ableiten und nachvollziehbar darstellen.
Pflichtmodul 5: Literatur im historischen Kontext (5 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse literatur- und kulturgeschichtlicher Zusammenhänge des 18. und 19. Jahrhunderts und können am Beispiel repräsentativer deutschsprachiger Autorinnen und Autoren, Werke und Gattungen aus dieser Zeit Epochenkonzepte erarbeiten. Sie sind außerdem in der Lage, die Entstehung und Entwicklung moderner Literatur und Autorschaft in ihren Grundzügen zu beschreiben.
ad b.: Die Studierenden können literarische Texte aus dem 18. und 19. Jahrhundert nach wissenschaftlichen Normen und im literarhistorischen Kontext interpretieren und sind mit dem Zusammenwirken von gesellschaftlichen, literatur- und kulturgeschichtlichen (u. a. genderspezifischen) Entwicklungen aus diesem Zeitraum vertraut. Sie können u. a. geeignete Fachliteratur recherchieren und auswerten, Fragestellungen und Hypothesen generieren, ein Korpus erstellen und auswerten, Schlussfolgerungen ableiten und nachvollziehbar darstellen.
ad b.: Die Studierenden können literarische Texte aus dem 18. und 19. Jahrhundert nach wissenschaftlichen Normen und im literarhistorischen Kontext interpretieren und sind mit dem Zusammenwirken von gesellschaftlichen, literatur- und kulturgeschichtlichen (u. a. genderspezifischen) Entwicklungen aus diesem Zeitraum vertraut. Sie können u. a. geeignete Fachliteratur recherchieren und auswerten, Fragestellungen und Hypothesen generieren, ein Korpus erstellen und auswerten, Schlussfolgerungen ableiten und nachvollziehbar darstellen.
Pflichtmodul 6: Einführung Fachdidaktik Deutsch (5 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 1
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse bezüglich relevanter Theorien und (Kompetenz-)Modelle der Lese- und Literaturdidaktik Deutsch. Sie können theorie- und forschungsgestützt zentrale Funktionen des Lesens benennen und reflektieren. Sie verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse bezüglich wissenschaftlich validierter Methoden der Diagnose und Förderung von Lesekompetenzen. Sie können kriterien- und normgestützt zentrale Ziele des Literaturunterrichts Deutsch (inkl. medial diversifizierter Zugänge) benennen und reflektieren. Sie sind in der Lage, maßgebliche, wissenschaftlich validierte Unterrichtszugänge und -methoden zum deutschen Literaturunterricht (inkl. medial diversifizierter Ausdrucksformen) in ihren unterschiedlichen Funktionen zu kennzeichnen und zu reflektieren.
ad b.: Die Studierenden verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse bezüglich relevanter Theorien und (Kompetenz-)Modelle der Schreib- und Sprachdidaktik Deutsch. Sie können theorie- und forschungsgestützt Schreibprozesse von Schülerinnen und Schülern beschreiben und in ihrer Entwicklung einordnen. Sie können Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von KI im Schreibunterricht beurteilen. Sie sind in der Lage, Aufgaben zur Förderung von Kompetenzen im Bereich schriftlicher bzw. mündlicher Kommunikation zu klassifizieren und kritisch zu beurteilen. Sie verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse bezüglich Konzepten des schulischen Sprachunterrichts und können diese kritisch reflektieren.
ad b.: Die Studierenden verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse bezüglich relevanter Theorien und (Kompetenz-)Modelle der Schreib- und Sprachdidaktik Deutsch. Sie können theorie- und forschungsgestützt Schreibprozesse von Schülerinnen und Schülern beschreiben und in ihrer Entwicklung einordnen. Sie können Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von KI im Schreibunterricht beurteilen. Sie sind in der Lage, Aufgaben zur Förderung von Kompetenzen im Bereich schriftlicher bzw. mündlicher Kommunikation zu klassifizieren und kritisch zu beurteilen. Sie verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse bezüglich Konzepten des schulischen Sprachunterrichts und können diese kritisch reflektieren.
Pflichtmodul 7: Literatur im Kontext der Moderne (5 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 1
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden sind in der Lage, literatur- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu erläutern und zu differenzieren sowie literaturwissenschaftliche Grundannahmen über die Zeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts kritisch zu reflektieren. Sie können am Beispiel repräsentativer Autorinnen und Autoren, Werke und Gattungen die wesentlichen Strömungen und Stilrichtungen dieses Zeitabschnitts der deutschen Literaturgeschichte beschreiben.
ad b.: Die Studierenden können literarische Texte des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts nach wissenschaftlichen Normen interpretieren und verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse bezüglich des Zusammenwirkens von gesellschaftlichen, literatur- und kulturgeschichtlichen (u. a. genderspezifischen) Entwicklungen des Zeitraums. Sie sind in der Lage, eine schlüssige Darstellung der erzielten Ergebnisse abzufassen, die wissenschaftlichen Normen entspricht.
ad b.: Die Studierenden können literarische Texte des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts nach wissenschaftlichen Normen interpretieren und verfügen über fortgeschrittene Kenntnisse bezüglich des Zusammenwirkens von gesellschaftlichen, literatur- und kulturgeschichtlichen (u. a. genderspezifischen) Entwicklungen des Zeitraums. Sie sind in der Lage, eine schlüssige Darstellung der erzielten Ergebnisse abzufassen, die wissenschaftlichen Normen entspricht.
Pflichtmodul 8: Analyse von Sprache und Interaktion (5 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 1
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können in einem schulrelevanten Teilbereich der germanistischen Linguistik (z.B. Varietätenlinguistik, Stilistik, Pragmatik, Soziolinguistik, Psycholinguistik, Kognitionslinguistik, Spracherwerb, Semantik/Lexikologie, Grammatik, Sprachwandel/Sprachgeschichte, Sprache in den Medien) Methoden sowie dazugehörige analytische Kategorien benennen und in einer eigenständigen Analyse anwenden. Sie können Forschungsfragen entwickeln und mit ausgewählten linguistischen Methoden bearbeiten. Sie sind in der Lage, eine schlüssige Darstellung der erzielten Ergebnisse abzufassen, die wissenschaftlichen Normen entspricht.
ad. b.: Die Studierenden können theoretische Grundlagen und Forschungsmethoden auf dem Gebiet der gesprochenen Sprache, der Pragmatik, der mündlichen Kommunikation und der angewandten linguistischen Gesprächsforschung darstellen sowie konkrete kommunikative Gattungen analysieren und einordnen. Sie sind in der Lage, Unterschiede zwischen geschriebener und gesprochener Sprache sowie unterschiedliche Dimensionen sprachlicher Variation zu beschreiben und Normen im Bereich des Mündlichen u.a. vor dem Hintergrund eines diversitätssensiblen Sprachgebrauchs in (Bildungs-)Institutionen zu diskutieren. Sie können grundlegende Konzepte der Varietätenlinguistik sowie Fragestellungen, Analysekategorien und Vorgehen der gesprächsanalytischen Genderlinguistik darstellen.
ad. b.: Die Studierenden können theoretische Grundlagen und Forschungsmethoden auf dem Gebiet der gesprochenen Sprache, der Pragmatik, der mündlichen Kommunikation und der angewandten linguistischen Gesprächsforschung darstellen sowie konkrete kommunikative Gattungen analysieren und einordnen. Sie sind in der Lage, Unterschiede zwischen geschriebener und gesprochener Sprache sowie unterschiedliche Dimensionen sprachlicher Variation zu beschreiben und Normen im Bereich des Mündlichen u.a. vor dem Hintergrund eines diversitätssensiblen Sprachgebrauchs in (Bildungs-)Institutionen zu diskutieren. Sie können grundlegende Konzepte der Varietätenlinguistik sowie Fragestellungen, Analysekategorien und Vorgehen der gesprächsanalytischen Genderlinguistik darstellen.
Pflichtmodul 9: Spezialisierung Fachdidaktik Deutsch (5 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 6
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können ihre Kenntnisse bezüglich relevanter Theorien und (Kompetenz-)Modelle der Lese- und Literaturdidaktik Deutsch, speziell auch in digitalen Kontexten, auf ausgewählte unterrichtsfachliche Inhalte und Lerngegenstände beziehen. Sie können ihre Kenntnisse wissenschaftlich validierter Methoden der Diagnose und Förderung von Lesekompetenzen zur Konzeption differenzierter Lernarrangements nutzen. Sie sind in der Lage, wissenschaftlich validierte Unterrichtszugänge und -methoden zum deutschen Literaturunterricht (inkl. medial diversifizierter Ausdrucksformen) exemplarisch geeigneten Unterrichtsgegenständen und Lernenden unterschiedliche Profils zuzuordnen.
ad b.: Die Studierenden können ihre Kenntnisse bezüglich relevanter Theorien und (Kompetenz-)Modelle der Schreib- bzw. Sprachdidaktik Deutsch auf ausgewählte unterrichtsfachliche Inhalte und Lerngegenstände beziehen. Sie können ihre Kenntnisse wissenschaftlich validierter Methoden der Diagnose und Förderung von Kompetenzen im Bereich schriftlicher bzw. mündlicher Kommunikation zur Konzeption differenzierter Lernarrangements nutzen (auch unter Berücksichtigung von KI). Sie sind in der Lage, wissenschaftlich validierte Unterrichtszugänge und -methoden zum schulischen Sprachunterricht exemplarisch geeigneten Unterrichtsgegenständen und Lernenden unterschiedliche Profils zuzuordnen.
ad b.: Die Studierenden können ihre Kenntnisse bezüglich relevanter Theorien und (Kompetenz-)Modelle der Schreib- bzw. Sprachdidaktik Deutsch auf ausgewählte unterrichtsfachliche Inhalte und Lerngegenstände beziehen. Sie können ihre Kenntnisse wissenschaftlich validierter Methoden der Diagnose und Förderung von Kompetenzen im Bereich schriftlicher bzw. mündlicher Kommunikation zur Konzeption differenzierter Lernarrangements nutzen (auch unter Berücksichtigung von KI). Sie sind in der Lage, wissenschaftlich validierte Unterrichtszugänge und -methoden zum schulischen Sprachunterricht exemplarisch geeigneten Unterrichtsgegenständen und Lernenden unterschiedliche Profils zuzuordnen.
Pflichtmodul 10: Germanistische Spezialgebiet (5 ECTS-AP, 2 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolvierte Pflichtmodule 3, 4 und 5
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können den Forschungsstand bezogen auf ein ausgewähltes Thema aufarbeiten und kritisch reflektieren sowie dieses Wissen auf eine konkrete linguistische Fragestellung anwenden. Sie können Texte und Äußerungen unter verschiedenen sprachwissenschaftlichen Perspektiven analysieren und eine schlüssige, wissenschaftlichen Normen entsprechende Darstellung der erzielten Ergebnisse im Rahmen einer Seminararbeit abfassen.
ad b.: Die Studierenden können den Forschungsstand bezogen auf ein ausgewähltes Thema aufarbeiten und kritisch reflektieren sowie dieses Wissen auf eine konkrete literaturwissenschaftliche Fragestellung anwenden. Sie können Texte und Äußerungen unter verschiedenen literaturwissenschaftlichen Perspektiven analysieren und eine schlüssige, wissenschaftlichen Normen entsprechende Darstellung der erzielten Ergebnisse im Rahmen einer Seminararbeit abfassen.
ad c.: Die Studierenden können den Forschungsstand bezogen auf ein ausgewähltes Thema aufarbeiten und kritisch reflektieren sowie dieses Wissen auf eine konkrete Fragestellung aus dem Bereich der Älteren deutschen Sprache und Literatur anwenden. Sie können Texte und Äußerungen unter verschiedenen mediävistischen Perspektiven analysieren und eine schlüssige, wissenschaftlichen Normen entsprechende Darstellung der erzielten Ergebnisse im Rahmen einer Seminararbeit abfassen.
ad b.: Die Studierenden können den Forschungsstand bezogen auf ein ausgewähltes Thema aufarbeiten und kritisch reflektieren sowie dieses Wissen auf eine konkrete literaturwissenschaftliche Fragestellung anwenden. Sie können Texte und Äußerungen unter verschiedenen literaturwissenschaftlichen Perspektiven analysieren und eine schlüssige, wissenschaftlichen Normen entsprechende Darstellung der erzielten Ergebnisse im Rahmen einer Seminararbeit abfassen.
ad c.: Die Studierenden können den Forschungsstand bezogen auf ein ausgewähltes Thema aufarbeiten und kritisch reflektieren sowie dieses Wissen auf eine konkrete Fragestellung aus dem Bereich der Älteren deutschen Sprache und Literatur anwenden. Sie können Texte und Äußerungen unter verschiedenen mediävistischen Perspektiven analysieren und eine schlüssige, wissenschaftlichen Normen entsprechende Darstellung der erzielten Ergebnisse im Rahmen einer Seminararbeit abfassen.
Pflichtmodul 11: Deutsch als Zweisprache (5 ECTS-AP, 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolviertes Pflichtmodul 4
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können Theorien, Faktoren, Prozesse und Besonderheiten des Erwerbs von Deutsch als Zweitsprache in mehrsprachigen Kontexten beschreiben. Sie können sprachliche und kulturelle Diversität vor dem Hintergrund von Spracheinstellungen, Sprachideologien und Sprach(en)politik analysieren und dabei auf den schulischen und gesamtgesellschaftlichen Umgang mit innerer und äußerer Mehrsprachigkeit Bezug nehmen. Sie können Theorien und Methoden der Zweitspracherwerbsforschung bei der Analyse des schulischen Umgangs mit Deutsch als Zweitsprache und der Interpretation von Forschungsergebnissen anwenden.
ad b.: Die Studierenden können die Entwicklung verschiedener Kompetenzbereiche (Zuho¿ren, Sprechen, Lesen, Schreiben, Sprachbewusstheit) in der Zweitsprache Deutsch beschreiben. Sie sind in der Lage, Konzeptionen des schulischen DaZ-Unterrichts und des sprach(en)bewussten Deutschunterrichts anhand von theoretischen Modellierungen und empirischen Forschungsbefunden kritisch zu analysieren und begründete, inklusive Lösungen für forschungsbezogene und praktische Fragestellungen zu entwickeln und umzusetzen.
ad b.: Die Studierenden können die Entwicklung verschiedener Kompetenzbereiche (Zuho¿ren, Sprechen, Lesen, Schreiben, Sprachbewusstheit) in der Zweitsprache Deutsch beschreiben. Sie sind in der Lage, Konzeptionen des schulischen DaZ-Unterrichts und des sprach(en)bewussten Deutschunterrichts anhand von theoretischen Modellierungen und empirischen Forschungsbefunden kritisch zu analysieren und begründete, inklusive Lösungen für forschungsbezogene und praktische Fragestellungen zu entwickeln und umzusetzen.
Pflichtmodul 12: Kultbücher (2,5 ECTS-AP, 2 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden sind in der Lage, literarische Texte rezeptionsgeschichtlich zu behandeln und Lektüre auch als soziales Phänomen zu begreifen und zu untersuchen. Sie können Kultbücher aus unterschiedlichen Epochen auf analytische Weise in Beziehung zur jeweiligen Lebenswirklichkeit junger Menschen setzen und dabei auf exemplarische Weise die Rolle von Medien in der Moderne herausarbeiten.
Pflichtmodul 13: Individuelle germanistische Spezialisierung (5 ECTS-AP)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden können ausgewählte Themen der Germanistik theoriegeleitet reflektieren und methodisch bearbeiten.
Gewählt werden können Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 5 ECTS-AP aus dem Angebot der Germanistik, und zwar ein Seminar aus einem anderen Fachbereich als dem, der für PM 10 gewählt wurde, oder Lehrveranstaltungen, deren Inhalte und Lernergebnisse nicht bereits durch Pflichtmodule abgedeckt sind.
Pflichtmodul 14: Praxisseminar (6 ECTS-AP, 2 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolvierte Pflichtmodule 1, 4, 5 und 6
Lernergebnisse: Die Studierenden sind in der Lage, auf Basis ihres fachdidaktischen Wissens fachlich fundierte Kompetenzen zu formulieren und situativ anzupassen. Die Studierenden können fachspezifische Unterrichtseinheiten mit Begleitung unter Anwendung fachdidaktischer Konzepte und schulcurricularer Vorgaben planen, durchführen und evaluieren. Sie können fachspezifische Unterrichtskonzepte und -ansätze situations- und medienadäquat, unter Berücksichtigung der Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler sowie mit Blick auf Querschnittsthemen wie z. B. intersektional sensible Inklusion, Nachhaltigkeit, Digitalisierung/KI, Diversität/Gender anwenden. Sie können fachspezifische Maßnahmen für das formative und summative Assessment entwickeln und einsetzen, um den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler zu diagnostizieren, sowie fachspezifisches lernförderliches Feed-back geben. Sie sind in der Lage, ihren eigenen sowie beobachteten Unterricht aus einer fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Perspektive systematisch zu analysieren, um daraus fundierte Maßnahmen zur Verbesserung ihres Unterrichts abzuleiten. Die Studieren-den sind in der Lage, den Bildungsauftrag der Schule zu erläutern und das partnerschaftliche Zusammenwirken von Schülerinnen und Schülern, Erziehungsberechtigten und Schule zu unterstützen. Die Studierenden verfügen über Kenntnisse der aktuellen Lehrpläne und können ihre Unterrichtsplanungen auf diese beziehen.
Pflichtmodul 15: Bachelorarbeit (5 ECTS-AP, 1 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolvierte Pflichtmodule 3, 4, 5, 6, 9 und 10
Lernergebnisse: Die Studierenden können eine schriftliche Arbeit zu einem Thema aus der Fachwissenschaft Germanistik oder Fachdidaktik Deutsch, die den Standards guter wissenschaftlicher Praxis entspricht, selbstständig konzipieren, in gutem wissenschaftlichem Stil verfassen und vor Fachkolleginnen und Fachkollegen präsentieren sowie diskutieren.
Hinweis:
- Es können sich noch Änderungen im Lehrveranstaltungsangebot sowie bei Raum- und Terminbuchungen ergeben.
- Bitte wählen Sie für das Lehrveranstaltungsangebot die Fakultät aus, der Ihre Studienrichtung zugeteilt ist.