+ Lernergebnisse ad a.: Die Studierenden können fortgeschrittene Kenntnisse zu Typologien von Sport- und Bewegungsspielen benennen und sind in der Lage, diese mehrperspektivisch anzuwenden. Sie können Sport- und Bewegungsspiele diversitäts-, inklusionsspezifisch sowie geschlechter- und unter Berücksichtigung von Konzepten der sprachlichen Bildung sprachsensibel anwenden. Sie kennen die im Unterrichtsfach verankerten fächerübergreifende Kompetenzen und sind in der Lage, diese mittels adäquater Bewegungs- und Sportspiele zu thematisieren. Sie sind in der Lage, Lernarrangements zum selbstorganisierten Lernen zu planen und können ausgewählte Spiel- und Übungsformen im Sinne der Entwicklung kooperativen und sozialkompetenten Verhaltens anwenden.
ad b1.: Die Studierenden können fortgeschrittene Kenntnisse der Musiklehre benennen und anwenden. Sie sind in der Lage, Fertigkeiten aus dem Bereich Gymnastik und Tanz zu reproduzieren und können ausgewählte Tanzstile und Formen der Gymnastik demonstrieren. Sie sind in der Lage, methodisch-didaktische Arbeitsweisen zu erklären und können diese inklusiv und gendersensibel anwenden sowie gymnastisch-tänzerische Übungen hinsichtlich ihrer Gesundheitsrelevanz bewerten. Sie sind in der Lage, gymnastisch-tänzerische Sequenzen eigenständig unter Berücksichtigung digitaler Medien zu kreieren und selbständig entwickelte Übungsabfolgen/Choreografien anzuleiten. Sie sind in der Lage, mit Unterstützung digitaler Technologien entwickelte Tanz- und Übungsformen zu analysieren und zu bewerten. Sie können medienpädagogische Kompetenzen in Bezug auf gymnastisch-tänzerische Thematiken reflektieren und anwenden.
ad b2.: Die Studierenden sind in der Lage, ein technisch fortgeschrittenes praktisches Eigenkönnen im Basketball zu demonstrieren. Sie können basketballspezifische Techniken und taktische Konzepte mittels methodischer Spiel- und Übungsreihen kompetenzorientiert, inklusiv und mehrperspektivisch umsetzen. Sie sind in der Lage, fehlerhafte Ausführungen basketballspezifischer Fertigkeiten zu analysieren und können adäquate Korrekturmaßnahmen setzen. Sie können ein Basketballspiel den Regeln entsprechend leiten und unter dem Gesichtspunkt des Teamgedankens vermitteln. Die Studierenden können die im Basketball erlernten sportartspezifischen Fertigkeiten auf verwandte Formen von Sportspielen (z.B.: Streetball) anwenden.
ad b3.: Die Studierenden sind in der Lage, ein technisch und taktisch fortgeschrittenes praktisches Eigenkönnen im Handball zu demonstrieren sowie spezialisierte Kenntnisse wiederzugeben und können sportartspezifische methodisch-didaktische Vermittlungskonzepte diversitätssensibel sowie inklusiv anwenden und kompetenzorientiert vermitteln. Sie sind in der Lage, fehlerhafte Ausführungen zu analysieren sowie entsprechende Korrekturmaßnahmen zu setzen. Sie können entsprechend der Regelkunde ein Handballspiel leiten und können Handball unter dem Gesichtspunkt der Fairnesserziehung und des Teamgedankens schülergerecht thematisieren. Die Studierenden können die im Handball erlernten sportartspezifischen Fertigkeiten auf zugehörige Formen von Sportspielen (z.B. Flag-Football, Mattenhandball) anwenden.
ad b4.: Die Studierenden sind in der Lage, ein technisch und taktisch fortgeschrittenes praktisches Eigenkönnen im Fußball zu demonstrieren sowie spezialisierte Kenntnisse wiederzugeben. Sie können sportartspezifische methodisch-didaktische Vermittlungskonzepte diversitätssensibel sowie inklusiv anwenden und mittels Verwendung digitaler Medien vermitteln. Sie sind in der Lage, ein Fußballspiel gendersensibel zu leiten und können anhand beobachtbarer Verhaltensweisen die Idee des Teamgedankens veranschaulichen und sozialkompetentes Verhalten thematisieren.
ad b5.: Die Studierenden sind in der Lage, ein technisch fortgeschrittenes praktisches Eigenkönnen in Rückschlagspielen zu demonstrieren. Sie können sportartspezifische Techniken und taktische Konzepte mittels methodischer Spiel- und Übungsreihen kompetenzorientiert, inklusiv und mehrperspektivisch umsetzen. Sie sind in der Lage, fehlerhafte Ausführungen zu analysieren, adäquate Korrekturmaßnahmen zu setzen und Rückschlagspiele regelkonform zu leiten sowie unter dem Gesichtspunkt des Teamgedankens zu vermitteln.
ad b6.: Die Studierenden sind in der Lage, ausgewählte Techniken der Selbstverteidigung und Selbstbehauptung zu demonstrieren und methodisch-didaktische Vermittlungskonzepte diversitätssensibel sowie inklusiv anzuwenden. Sie können fehlerhafte Ausführungen erkennen und sind in der Lage, entsprechende Korrekturmaßnahmen anzuleiten. Sie können Verletzungsgefahren adäquat einschätzen und Maßnahmen zur Verletzungsprophylaxe ableiten und sind in der Lage, die Fallschule zu demonstrieren. Sie können Kenntnisse zu Gewaltschutzprogrammen an Schulen wiedergeben.
ad b7.: Die Studierenden können spezialisierte Techniken ausgewählter Kampfsportarten sicher ausführen, deren Anwendung unter geschlechts- und inklusionsspezifischen Gesichtspunkten differenzieren und methodisch aufgebaute Übungsformen zur Vermittlung kampfsportlicher Techniken planen und umsetzen.
ad b8.: Die Studierenden können die Grobform der vier Schwimmarten demonstrieren und sind in der Lage, spezialisierte Kenntnisse im Schwimmen zu vermitteln. Sie sind in der Lage, sportartspezifische Techniken mittels methodischer Spiel- und Übungsreihen kompetenzorientiert zu vermitteln. Sie können fehlerhafte Ausführungen beschreiben und setzen entsprechende Maßnahmen zur Bewegungskorrektur. Sie sind in der Lage, den methodischen Aufbau grundlegender Fertigkeiten im Schwimmen unter besonderer Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten und des jeweils aktuellen Sicherheitserlasses kompetenzorientiert umzusetzen.
ad b9.: Die Studierenden sind in der Lage, ein technisch fortgeschrittenes praktisches Eigenkönnen im Gerätturnen zu demonstrieren. Sie kennen methodisch-didaktische Prinzipien zur Vermittlung elementarer motorischer Fertigkeiten und turnspezifischer Fertigkeiten. Sie kennen die Sicherheitsbestimmungen und Vorsichtsmaßnahmen bei Gefahren- und Risikosituationen im Gerätturnen und können ¿Sichern und Helfen¿ demonstrieren. Sie kennen biomechanische Prinzipien im Gerätturnen und sind in der Lage, diese methodisch-didaktisch anzuwenden.
ad b10.: Die Studierenden sind in der Lage, ein technisch fortgeschrittenes praktisches Eigenkönnen in der Leichtathletik zu demonstrieren und kennen sportartspezifische methodisch-didaktische Vermittlungskonzepte. Sie können kompetenzorientiert im schulischen sowie außerschulischen Bewegungs- und Sportunterricht altersstufengerechte Lernarrangements planen, mehrperspektivisch umsetzen sowie fehlerhafte Ausführungen sportartspezifischer Fertigkeiten in der Leichtathletik unter Verwendung digitaler Medien analysieren und entsprechende Korrekturmaßnahmen setzen.
ad b11.: Die Studierenden sind in der Lage, ein fortgeschrittenes Niveau skispezifischer Schwungtechniken zu demonstrieren. Sie können methodisch-didaktische Konzepte anwenden, fehlerhafte Ausführungen analysieren sowie adäquate Maßnahmen zur Bewegungskorrektur setzen. Sie haben grundlegende Kenntnisse zur Bewegungslehre des Skilaufs sowie im Bereich der Lawinenkunde. Sie sind in der Lage, Schneesportveranstaltungen unter Berücksichtigung des Sicherheitserlasses für Schulen verantwortlich durchzuführen und Nachhaltigkeitsstrategien im Wintersport zu beschreiben.
ad b12.: Die Studierenden können fortgeschrittene Klettertechniken ausführen und sicherungstechnische Fertigkeiten korrekt anwenden sowie ein auf Technikfehler angepasstes Übungsprogramm ausarbeiten und durchführen. Sie sind in der Lage, kletter- und sicherungstechnische Übungssequenzen für unterschiedliche Leistungsgruppen unter Berücksichtigung von Sicherheitsmaßnahmen zu planen und durchzuführen.
ad b13.: Die Studierenden können fortgeschrittene Kenntnisse in der Planung und Durchführung von Bergwandertouren im Sommer wiedergeben, führen sicheres Steigen in unwegsamem Gelände aus und kennen alpine Gefahren und Prinzipien des Risikomanagements im alpinen Raum.
ad b14.: Die Studierenden können fortgeschrittene Kenntnisse in der Planung und Durchführung von Bergwandertouren im Winter wiedergeben, führen sicheres Steigen in unwegsamem Gelände aus und kennen alpine Gefahren und Prinzipien des Risikomanagements im alpinen Raum.
ad b15.: Die Studierenden können aktuelle Trends im Alpinsport und deren praktische Relevanz für die Bewegungsförderung wiedergeben. Sie können die Potenziale und
Herausforderungen dieser Entwicklungen differenziert analysieren und deren Bedeutung für den alpinsportlichen Kontext unter Berücksichtigung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Säulen der Nachhaltigkeit kritisch bewerten. Dabei berücksichtigen sie technologische Innovationen, Sicherheitsaspekte sowie die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen.
ad b16.: Die Studierenden können erlebnispädagogische Ansätze im alpinen Raum wiedergeben und deren Anwendung in Outdooraktivitäten bewerten. Sie können sichere Rahmenbedingungen gestalten, die motorische und psychosoziale Lernprozesse in verschiedenen Naturumgebungen fördern. Dabei berücksichtigen sie die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden sowie gruppendynamische Prozesse im Einklang mit ökologischer Nachhaltigkeit.
ad b17: Die Studierenden sind in der Lage, sportartspezifische Techniken im klassischen und Skating-Stil des Langlaufs auszuführen, methodisch-didaktische Zugänge nach Alters- und Geschlechtsaspekten zu differenzieren, die Eignung von Sportgeräten zu überprüfen und leistungsgerechte Belastungsprofile für unterschiedliche Trainingsgruppen zu generieren.
ad b18.: Die Studierenden sind in der Lage, spezialisierte Technikelemente des Mountainbikesports sicher auszuführen, kennen trainingswissenschaftlichen Prinzipien im Mountainbikesport, können methodische Aufbauformen unter Berücksichtigung alters- und geschlechtsspezifischer Voraussetzungen differenzieren, können Mountainbikes hinsichtlich ihrer Funktionalität prüfen und können angepasste Tourenplanungen inklusive Belastungsabschätzung generieren.