Lehrveranstaltungen
Pflichtmodul 24: Fachliche Spezialisierung II (9 ECTS-AP)
Zur übergeordneten Rubrik
Anmeldevoraussetzung: positive Beurteilung von Pflichtmodul 9
+ Lernergebnisse
Die Studierenden sind in der Lage,
ad a.: HPLC-Analysen von Arzneistoffen anhand ausgewählter Beispiele selbstständig zu planen und durchzuführen, Proben sachgerecht vorzubereiten, chromatographische Methoden zu entwickeln und zu optimieren sowie analytische Probleme zu erkennen und zu lösen. Sie können chromatographische Parameter interpretieren, Ergebnisse bewerten und die Qualität analytischer Messungen beurteilen. Darüber hinaus sind sie befähigt, analytische Verfahren in der pharmazeutischen Qualitätskontrolle kritisch zu reflektieren und deren Bedeutung für Arzneimittelsicherheit und regulatorische Konformität einzuordnen.
ad b.: mikrothermoanalytische Methoden in der Arzneistoffanalytik und
Formulierungsentwicklung gezielt anzuwenden und die gewonnenen thermischen Daten kritisch zu interpretieren. Sie können die theoretischen Grundlagen der Thermoanalyse (z. B. Differential Scanning Kalorimetrie, Thermogravimetrie, Mikrokalorimetrie) erklären und deren Einsatzbereiche zur Untersuchung von Schmelzverhalten, Phasenübergängen, Stabilität und Kompatibilität von Arznei- und Hilfsstoffen beschreiben. Darüber hinaus sind sie in der Lage, thermomikroskopische Untersuchungen zur Charakterisierung polymorpher Formen, Kristallisationsvorgänge und Interaktionen in Formulierungen durchzuführen, Messergebnisse zu dokumentieren und im Hinblick auf Stabilität, Lagerfähigkeit und Bioverfügbarkeit von Fertigarzneimitteln zu bewerten. Sie können die Grenzen und Vorteile
verschiedener thermoanalytischer Verfahren einschätzen und ihre Anwendung in Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung reflektiert begründen.
ad c.: Risiken im Zusammenhang mit Arzneimittelfälschungen zu erfassen und zu bewerten und die Bedeutung analytischer Qualitätskontrollen im Kontext der Arzneimittelsicherheit zu erklären. Zudem haben sie Einblicke in die Arbeitsweise staatlich zertifizierter Kontrollorgane gewonnen, um aktuelle wissenschaftliche Themen aus dem Bereich der Arzneimittelsicherheit aufzubereiten, kritisch zu diskutieren und die Zusammenhänge zwischen chemischer Analytik, Produktsicherheit und regulatorischen Anforderungen zu reflektieren.
ad d.: Grundbegriffe und Methoden der öffentlichen Gesundheit, Pharmakoepidemiologie und Pharmakoökonomie anzuwenden. Sie können epidemiologische Studien und gesundheitsökonomische Analysen interpretieren, pharmakoökonomische Modelle auf konkrete Fragestellungen anwenden und die Ergebnisse kritisch im Hinblick auf die Optimierung des Medikamentengebrauchs und die Verbesserung des Gesundheitszustands von Patientinnen und Patienten bewerten. Darüber hinaus sind sie in der Lage, den Einfluss sozialer, wirtschaftlicher und gesundheitspolitischer Faktoren auf die Arzneimittelversorgung zu analysieren und interdisziplinäre Lösungsansätze zu formulieren.
ad e.: die Aufgaben, Tätigkeitsfelder und Verantwortlichkeiten von Apothekerinnen und
Apothekern im öffentlichen Bereich zu beschreiben, praktische Abläufe und
Beratungssituationen in der öffentlichen Apotheke zu analysieren sowie Interaktionen mit Patientinnen und Patienten im Kontext der Arzneimitteltherapiesicherheit zu reflektieren. Sie können die Bedeutung evidenzbasierter Beratung, Medikationsmanagements und Interaktionsprüfung im Apothekenalltag erklären.
ad f.: die Tätigkeitsfelder und Verantwortlichkeiten von Krankenhausapothekerinnen und -apothekern und die Arbeitsabläufe innerhalb von Stations- und Anstaltsapotheken zu erläutern. Sie können Unterschiede und Schnittstellen zwischen öffentlicher und
Krankenhausapotheke analysieren und die jeweiligen Beiträge zur Arzneimitteltherapiesicherheit bewerten. Zudem haben sie Einblicke in die pharmazeutische Versorgung von Kliniken gewonnen.
ad g.: einheimische (Arznei-)Pflanzen und deren Differentialmerkmale zu identifizieren,
morphologische und ökologische Charakteristika zu beschreiben und diese in Bezug auf pharmakologische Relevanz und Arten- bzw. Biotopschutz zu beurteilen. Sie können vergleichende Experimente im Gelände und Labor planen und umsetzen sowie KI-gestützte Bilderkennungssysteme und Bestimmungsschlüssel zur Artbestimmung zielgerichtet einsetzen. Darüber hinaus sind sie in der Lage, Beobachtungen zu dokumentieren, Ergebnisse kritisch zu interpretieren und in den Zusammenhang ökologischer und pharmakognostischer Forschungsfragen zu stellen.
ad h.: praxisrelevante Einblicke in betriebliche Abläufe und Aufgaben in pharmazeutischen, chemischen oder lebensmitteltechnologischen Industriebereichen zu reflektieren und diese Erfahrungen in den fachlichen Kontext der Arzneistoffentwicklung und -herstellung einzuordnen.
ad i.: wissenschaftliche Fragestellungen aus dem Bereich der Kosmetik selbstständig in
Kleingruppen zu bearbeiten, relevante Literatur zu recherchieren und die gewonnenen Daten in Gruppendiskussionen kritisch zu analysieren und zu präsentieren. Sie können Ergebnisse interpretieren, Schlussfolgerungen ziehen und diese im Hinblick auf aktuelle kosmetologische Trends und wissenschaftliche Erkenntnisse bewerten.
ad j.: kosmetische Zubereitungen wie Cremes, Gele und Emulsionen nach pharmazeutischtechnologischen Grundprinzipien herzustellen, wesentliche Arbeitsschritte und Berechnungen korrekt auszuführen und die Stabilität, Konsistenz und Wirksamkeit der Produkte zu beurteilen. Sie können die Qualitätsanforderungen an kosmetische Produkte erläutern, Sicherheitsaspekte berücksichtigen und praxisrelevante Kenntnisse zur Produktentwicklung, Rezepturprüfung und Dokumentation anwenden.
ad k.: aktuelle Entwicklungen und Konzepte der personalisierten Medizin und
Pharmakotherapie zu identifizieren und kritisch zu analysieren sowie geschlechtsspezifische und pharmakogenetisch bedingte Unterschiede in der Arzneimittelwirkung zu interpretieren. Sie können relevante Literatur systematisch recherchieren, wissenschaftliche Daten präsentieren und deren Bedeutung für die klinische Praxis und für innovative Therapieansätze bewerten.
ad l.: einen Überblick über biologische Testmethoden in der Wirkstoffforschung und -entwicklung zu geben sowie deren Einsatzgebiete einzuordnen, verschiedene Methoden zur Untersuchung von Wirkmechanismen, Struktur/Dosis-Wirkungs-Beziehungen und Wirkprofilen ausgewählter Arzneistoffe anzuwenden und deren Ergebnisse zu interpretieren, theoretische Kenntnisse und praktische Laborerfahrung zu kombinieren, um Aufgabenstellungen in der wissenschaftlichen Forschung sowie in anwendungsbezogenen Bereichen der pharmazeutischen Industrie zu bearbeiten.
ad m.: eine selbstorganisierte, betreute Praxis in einem der pharmazeutischen Fachbereiche (Industrie, öffentliche Apotheke, Krankenhausapotheke, Medizintechnik, Behörden, Forschungsinstitute) eigenständig zu planen, durchzuführen und zu dokumentieren. Sie können Aufgaben, Strukturen und Arbeitsabläufe der jeweiligen Institution beschreiben, fachpraktische Tätigkeiten unter Anleitung ausführen und die Bedeutung dieser Tätigkeiten für die pharmazeutische Wertschöpfungskette einordnen. Darüber hinaus sind sie in der Lage, berufsethische und regulatorische Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sowie ihre Erfahrungen kritisch zu reflektieren.
ad n.: Die Studierenden verfügen über zusätzliche und vertiefende Kompetenzen, Fertigkeiten oder Zusatzqualifikationen und sind in der Lage, ihr Fachprofil durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen zu individualisieren und zu vertiefen.
ad a.: HPLC-Analysen von Arzneistoffen anhand ausgewählter Beispiele selbstständig zu planen und durchzuführen, Proben sachgerecht vorzubereiten, chromatographische Methoden zu entwickeln und zu optimieren sowie analytische Probleme zu erkennen und zu lösen. Sie können chromatographische Parameter interpretieren, Ergebnisse bewerten und die Qualität analytischer Messungen beurteilen. Darüber hinaus sind sie befähigt, analytische Verfahren in der pharmazeutischen Qualitätskontrolle kritisch zu reflektieren und deren Bedeutung für Arzneimittelsicherheit und regulatorische Konformität einzuordnen.
ad b.: mikrothermoanalytische Methoden in der Arzneistoffanalytik und
Formulierungsentwicklung gezielt anzuwenden und die gewonnenen thermischen Daten kritisch zu interpretieren. Sie können die theoretischen Grundlagen der Thermoanalyse (z. B. Differential Scanning Kalorimetrie, Thermogravimetrie, Mikrokalorimetrie) erklären und deren Einsatzbereiche zur Untersuchung von Schmelzverhalten, Phasenübergängen, Stabilität und Kompatibilität von Arznei- und Hilfsstoffen beschreiben. Darüber hinaus sind sie in der Lage, thermomikroskopische Untersuchungen zur Charakterisierung polymorpher Formen, Kristallisationsvorgänge und Interaktionen in Formulierungen durchzuführen, Messergebnisse zu dokumentieren und im Hinblick auf Stabilität, Lagerfähigkeit und Bioverfügbarkeit von Fertigarzneimitteln zu bewerten. Sie können die Grenzen und Vorteile
verschiedener thermoanalytischer Verfahren einschätzen und ihre Anwendung in Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung reflektiert begründen.
ad c.: Risiken im Zusammenhang mit Arzneimittelfälschungen zu erfassen und zu bewerten und die Bedeutung analytischer Qualitätskontrollen im Kontext der Arzneimittelsicherheit zu erklären. Zudem haben sie Einblicke in die Arbeitsweise staatlich zertifizierter Kontrollorgane gewonnen, um aktuelle wissenschaftliche Themen aus dem Bereich der Arzneimittelsicherheit aufzubereiten, kritisch zu diskutieren und die Zusammenhänge zwischen chemischer Analytik, Produktsicherheit und regulatorischen Anforderungen zu reflektieren.
ad d.: Grundbegriffe und Methoden der öffentlichen Gesundheit, Pharmakoepidemiologie und Pharmakoökonomie anzuwenden. Sie können epidemiologische Studien und gesundheitsökonomische Analysen interpretieren, pharmakoökonomische Modelle auf konkrete Fragestellungen anwenden und die Ergebnisse kritisch im Hinblick auf die Optimierung des Medikamentengebrauchs und die Verbesserung des Gesundheitszustands von Patientinnen und Patienten bewerten. Darüber hinaus sind sie in der Lage, den Einfluss sozialer, wirtschaftlicher und gesundheitspolitischer Faktoren auf die Arzneimittelversorgung zu analysieren und interdisziplinäre Lösungsansätze zu formulieren.
ad e.: die Aufgaben, Tätigkeitsfelder und Verantwortlichkeiten von Apothekerinnen und
Apothekern im öffentlichen Bereich zu beschreiben, praktische Abläufe und
Beratungssituationen in der öffentlichen Apotheke zu analysieren sowie Interaktionen mit Patientinnen und Patienten im Kontext der Arzneimitteltherapiesicherheit zu reflektieren. Sie können die Bedeutung evidenzbasierter Beratung, Medikationsmanagements und Interaktionsprüfung im Apothekenalltag erklären.
ad f.: die Tätigkeitsfelder und Verantwortlichkeiten von Krankenhausapothekerinnen und -apothekern und die Arbeitsabläufe innerhalb von Stations- und Anstaltsapotheken zu erläutern. Sie können Unterschiede und Schnittstellen zwischen öffentlicher und
Krankenhausapotheke analysieren und die jeweiligen Beiträge zur Arzneimitteltherapiesicherheit bewerten. Zudem haben sie Einblicke in die pharmazeutische Versorgung von Kliniken gewonnen.
ad g.: einheimische (Arznei-)Pflanzen und deren Differentialmerkmale zu identifizieren,
morphologische und ökologische Charakteristika zu beschreiben und diese in Bezug auf pharmakologische Relevanz und Arten- bzw. Biotopschutz zu beurteilen. Sie können vergleichende Experimente im Gelände und Labor planen und umsetzen sowie KI-gestützte Bilderkennungssysteme und Bestimmungsschlüssel zur Artbestimmung zielgerichtet einsetzen. Darüber hinaus sind sie in der Lage, Beobachtungen zu dokumentieren, Ergebnisse kritisch zu interpretieren und in den Zusammenhang ökologischer und pharmakognostischer Forschungsfragen zu stellen.
ad h.: praxisrelevante Einblicke in betriebliche Abläufe und Aufgaben in pharmazeutischen, chemischen oder lebensmitteltechnologischen Industriebereichen zu reflektieren und diese Erfahrungen in den fachlichen Kontext der Arzneistoffentwicklung und -herstellung einzuordnen.
ad i.: wissenschaftliche Fragestellungen aus dem Bereich der Kosmetik selbstständig in
Kleingruppen zu bearbeiten, relevante Literatur zu recherchieren und die gewonnenen Daten in Gruppendiskussionen kritisch zu analysieren und zu präsentieren. Sie können Ergebnisse interpretieren, Schlussfolgerungen ziehen und diese im Hinblick auf aktuelle kosmetologische Trends und wissenschaftliche Erkenntnisse bewerten.
ad j.: kosmetische Zubereitungen wie Cremes, Gele und Emulsionen nach pharmazeutischtechnologischen Grundprinzipien herzustellen, wesentliche Arbeitsschritte und Berechnungen korrekt auszuführen und die Stabilität, Konsistenz und Wirksamkeit der Produkte zu beurteilen. Sie können die Qualitätsanforderungen an kosmetische Produkte erläutern, Sicherheitsaspekte berücksichtigen und praxisrelevante Kenntnisse zur Produktentwicklung, Rezepturprüfung und Dokumentation anwenden.
ad k.: aktuelle Entwicklungen und Konzepte der personalisierten Medizin und
Pharmakotherapie zu identifizieren und kritisch zu analysieren sowie geschlechtsspezifische und pharmakogenetisch bedingte Unterschiede in der Arzneimittelwirkung zu interpretieren. Sie können relevante Literatur systematisch recherchieren, wissenschaftliche Daten präsentieren und deren Bedeutung für die klinische Praxis und für innovative Therapieansätze bewerten.
ad l.: einen Überblick über biologische Testmethoden in der Wirkstoffforschung und -entwicklung zu geben sowie deren Einsatzgebiete einzuordnen, verschiedene Methoden zur Untersuchung von Wirkmechanismen, Struktur/Dosis-Wirkungs-Beziehungen und Wirkprofilen ausgewählter Arzneistoffe anzuwenden und deren Ergebnisse zu interpretieren, theoretische Kenntnisse und praktische Laborerfahrung zu kombinieren, um Aufgabenstellungen in der wissenschaftlichen Forschung sowie in anwendungsbezogenen Bereichen der pharmazeutischen Industrie zu bearbeiten.
ad m.: eine selbstorganisierte, betreute Praxis in einem der pharmazeutischen Fachbereiche (Industrie, öffentliche Apotheke, Krankenhausapotheke, Medizintechnik, Behörden, Forschungsinstitute) eigenständig zu planen, durchzuführen und zu dokumentieren. Sie können Aufgaben, Strukturen und Arbeitsabläufe der jeweiligen Institution beschreiben, fachpraktische Tätigkeiten unter Anleitung ausführen und die Bedeutung dieser Tätigkeiten für die pharmazeutische Wertschöpfungskette einordnen. Darüber hinaus sind sie in der Lage, berufsethische und regulatorische Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sowie ihre Erfahrungen kritisch zu reflektieren.
ad n.: Die Studierenden verfügen über zusätzliche und vertiefende Kompetenzen, Fertigkeiten oder Zusatzqualifikationen und sind in der Lage, ihr Fachprofil durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen zu individualisieren und zu vertiefen.
740408
VU Ausgewählte Aspekte der Pharmakologie, einschl. geschlechtsspezifischer Aspekte (VU / 3h / 5 ECTS-AP)
Anouar Belkacemi, Alexandra Koschak, Petronel Tuluc
Anouar Belkacemi, Alexandra Koschak, Petronel Tuluc
740501
EX Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) I - Öffentliche Apotheke und Kommunikationspraxis (EX / 1h / 1,5 ECTS-AP)
Danielle Hochhold
Danielle Hochhold
Hinweis:
- Es können sich noch Änderungen im Lehrveranstaltungsangebot sowie bei Raum- und Terminbuchungen ergeben.
- Bitte wählen Sie für das Lehrveranstaltungsangebot die Fakultät aus, der Ihre Studienrichtung zugeteilt ist.