640016 SE Fachwissenschaftliche Erweiterung I: Antike Historiographie im politisch-kulturellen Kontext
Wintersemester 2026/2027 | Stand: 17.06.2026 | LV auf Merkliste setzenNEU:
Die Studierenden sind in der Lage, eine geeignete Fragestellung anhand eines spezifischen Themas aus der Alten Geschichte zu entwickeln und in quellengestützten Analysen empirisch umzusetzen. Sie können die Ergebnisse ihrer Untersuchung in inhaltlich und formal angemessener Weise mündlich präsentieren und schriftlich darstellen. Sie sind befähigt, ihre Methoden und Argumentationen im Kontext einschlägiger Forschungsdebatten kritisch zu reflektieren.
Antike Geschichtsschreibung und Politik waren in vielfältiger Weise miteinander verbunden. Die Historiographen berichten über politische Ereignisse und reflektieren vorherrschende Ideologien. Zu ihren Adressaten gehörten dabei die führenden Kreise, denen sie zumeist selbst angehörten und teilweise waren sie selbst als politische Akteure ins Zeitgeschehen verwickelt. Im Seminar werden anhand von griechischen und römischen Fallbeispielen von der klassischen Zeit bis ins 4. Jahrhundert unterschiedliche Aspekte des Spannungsfelds erörtert und die daraus resultierenden Konsequenzen für die literarischen Zeugnisse diskutiert.
Gemeinsame Lektüre, Vortrag, Diskussion.
Erarbeitung eines Fallbeispiels, Präsentation und aktive Moderation des Beispiels in der Einheit.
Marincola, J. (ed.), A Companion to Greek and Roman Historiography, 2 vols., Oxford 2006
599: positiv absolviertes Wahlmodul 1 und 2
603: zwei positiv absolvierte Proseminare aus Pflichtmodul 8
Der entsprechende Nachweis sollte bis Ende Oktober 2026 erbracht werden.
- SDG 4 - Hochwertige Bildung: Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern