Lehrveranstaltungen
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Pflichtmodul 1: Feste Erde 1 (10 ECTS-AP; 5 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Lernergebnisse:
ad a.: Die Studierenden können
- die Konzepte des Atomaufbaus, der chemischen Bindung sowie der Strukturchemie wichtiger Minerale (insbesondere Silikate) beschreiben;
- zentrale petrologische Begriffe sowie einfache Phasendiagramme erklären;
- geologische Prozesse wie die Gesteinsentstehung im Kontext der Plattentektonik einordnen;
- den Aufbau der Erde anhand physikalischer Konzepte (Magnetfeld, Schwerefeld, globaler Wärmefluss, seismische Wellen) erläutern.
ad b.: Die Studierenden können
- die Prinzipien der endogenen Prozesse der Lithosphäre und die dynamische Veränderung an der Erdoberfläche auf geologischen Zeitskalen beschreiben;
- grundlegende geodynamische, tektonische und strukturgeologische Prozesse -insbesondere im Zusammenhang mit der Entstehung der Alpen - nachvollziehen;
- zentrale Konzepte exogener Prozesse an der Erdoberfläche (Verwitterung, Erosion, terrestrische und marine Sedimentation) erklären;
- wesentliche Wechselwirkungen, durch welche verschiedenen Sphären des Erdsystems miteinander verbunden sind, beschreiben;
- die Entwicklungsgeschichte der Biosphäre erdgeschichtlich zusammenfassen.
ad c.: Die Studierenden können
- wichtige gesteinsbildende Minerale und Gesteine anhand ihrer Eigenschaften erkennen, beschreiben, und im Kontext plattentektonischer, gebirgsbildender und oberflächennaher Prozesse einordnen;
- das Verhalten von Elementen während der Differenziation von Schmelzen beschreiben und auf einfache mineralogische und geologische Fragestellungen anwenden;
- die geophysikalischen Prinzipien der Gravimetrie, Geothermie und der seismischen Wellenausbreitung für die Berechnung physikalischer Parameter in der Tiefe anwenden;
- die zeitliche Abfolge verschiedener Paläogeographien anhand der Kenntnis der Plattentektonik richtig einordnen;
- stratigraphische und strukturgeologischen Geometrien in einem Profilschnitt erkennen und deren Entstehungsalter relativ zueinander richtig einordnen.
ad a.: Die Studierenden können
- die Konzepte des Atomaufbaus, der chemischen Bindung sowie der Strukturchemie wichtiger Minerale (insbesondere Silikate) beschreiben;
- zentrale petrologische Begriffe sowie einfache Phasendiagramme erklären;
- geologische Prozesse wie die Gesteinsentstehung im Kontext der Plattentektonik einordnen;
- den Aufbau der Erde anhand physikalischer Konzepte (Magnetfeld, Schwerefeld, globaler Wärmefluss, seismische Wellen) erläutern.
ad b.: Die Studierenden können
- die Prinzipien der endogenen Prozesse der Lithosphäre und die dynamische Veränderung an der Erdoberfläche auf geologischen Zeitskalen beschreiben;
- grundlegende geodynamische, tektonische und strukturgeologische Prozesse -insbesondere im Zusammenhang mit der Entstehung der Alpen - nachvollziehen;
- zentrale Konzepte exogener Prozesse an der Erdoberfläche (Verwitterung, Erosion, terrestrische und marine Sedimentation) erklären;
- wesentliche Wechselwirkungen, durch welche verschiedenen Sphären des Erdsystems miteinander verbunden sind, beschreiben;
- die Entwicklungsgeschichte der Biosphäre erdgeschichtlich zusammenfassen.
ad c.: Die Studierenden können
- wichtige gesteinsbildende Minerale und Gesteine anhand ihrer Eigenschaften erkennen, beschreiben, und im Kontext plattentektonischer, gebirgsbildender und oberflächennaher Prozesse einordnen;
- das Verhalten von Elementen während der Differenziation von Schmelzen beschreiben und auf einfache mineralogische und geologische Fragestellungen anwenden;
- die geophysikalischen Prinzipien der Gravimetrie, Geothermie und der seismischen Wellenausbreitung für die Berechnung physikalischer Parameter in der Tiefe anwenden;
- die zeitliche Abfolge verschiedener Paläogeographien anhand der Kenntnis der Plattentektonik richtig einordnen;
- stratigraphische und strukturgeologischen Geometrien in einem Profilschnitt erkennen und deren Entstehungsalter relativ zueinander richtig einordnen.
Pflichtmodul 2: Naturwissenschaftliche Grundlagen (10 ECTS-AP; 5 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können
- die wichtigsten physikalischen Größen und Einheiten benennen und einordnen;
- die zentralen Konzepte der physikalischen Teildisziplinen Mechanik, Elektrizitätslehre, Optik und Atomphysik beschreiben;
- einfache physikalische Berechnungen durchführen.
ad b.: Die Studierenden können
- die zentralen Konzepte der Allgemeinen und Anorganischen Chemie (Atomaufbau, Periodensystem der Elemente, chemische Bindung, chemisches Gleichgewicht, chemische Reaktionen, Reaktionsenergetik und -kinetik, Phasenübergänge, stöchiometrisches Rechnen) beschreiben und auf konkrete Fragestellungen anwenden;
- einfache chemisch-analytische Methoden beschreiben und anwenden;
- mit einfachen chemischen Laborgeräten hantieren;
- Laborergebnisse protokollieren und auswerten.
- die wichtigsten physikalischen Größen und Einheiten benennen und einordnen;
- die zentralen Konzepte der physikalischen Teildisziplinen Mechanik, Elektrizitätslehre, Optik und Atomphysik beschreiben;
- einfache physikalische Berechnungen durchführen.
ad b.: Die Studierenden können
- die zentralen Konzepte der Allgemeinen und Anorganischen Chemie (Atomaufbau, Periodensystem der Elemente, chemische Bindung, chemisches Gleichgewicht, chemische Reaktionen, Reaktionsenergetik und -kinetik, Phasenübergänge, stöchiometrisches Rechnen) beschreiben und auf konkrete Fragestellungen anwenden;
- einfache chemisch-analytische Methoden beschreiben und anwenden;
- mit einfachen chemischen Laborgeräten hantieren;
- Laborergebnisse protokollieren und auswerten.
Pflichtmodul 3: Datenanalyse (10 ECTS-AP; 5 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können
- geeignete Auswertungs- und Darstellungsmethoden der höheren Mathematik (insbesondere Funktionen, Vektoren, Matrizen, Infinitesimalrechnung) handhaben;
- diese Methoden für konkrete geowissenschaftliche Fragestellungen auswählen und anwenden.
ad b.: Die Studierenden können
- die wichtigsten statistischen Konzepte beschreiben und anwenden;
- statistische Ergebnisse im Zusammenhang mit geowissenschaftlichen Daten interpretieren.
ad c.: Die Studierenden können
- eine Programmiersprache verwenden, um Daten zu verarbeiten und zu visualisieren;
- Programmierkenntnisse auf die statistische Analyse geowissenschaftlicher Daten anwenden.
- geeignete Auswertungs- und Darstellungsmethoden der höheren Mathematik (insbesondere Funktionen, Vektoren, Matrizen, Infinitesimalrechnung) handhaben;
- diese Methoden für konkrete geowissenschaftliche Fragestellungen auswählen und anwenden.
ad b.: Die Studierenden können
- die wichtigsten statistischen Konzepte beschreiben und anwenden;
- statistische Ergebnisse im Zusammenhang mit geowissenschaftlichen Daten interpretieren.
ad c.: Die Studierenden können
- eine Programmiersprache verwenden, um Daten zu verarbeiten und zu visualisieren;
- Programmierkenntnisse auf die statistische Analyse geowissenschaftlicher Daten anwenden.
Pflichtmodul 4: Feste Erde 2 (10 ECTS-AP; 5 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können:
- selbständig die zentralen geologischen Untersuchungsmethoden im Feld anwenden, und die wesentlichen primären Beobachtungen auf unterschiedlichen Maßstäben im Feldbuch und auf der Karte unter Anwendung korrekter geologischen Begriffe festhalten;
- geologische Interpretationen zur Gesteinsentstehung diskutieren, um die geologische Geschichte einer Untersuchungsgebietes zu verstehen;
- die im Gelände erhobenen Beobachtungen und Beschreibungen in Form eines logisch strukturierten, ausformulierten und illustriertem geologischen Bericht präsentieren.
ad b.: Die Studierenden können
- eigene Beobachtungen und Interpretationen im Gelände und aus dem Labor in logisch-strukturierter, aufgearbeiteter Form unter Anwendung korrekter erdwissenschaftlicher Begriffe, Illustrationen und Zitierungen präsentieren;
- Referenzen zu wissenschaftlichen Journalen, Internetseiten, Kartenmaterial und verwendeter Software korrekt zitieren.
- selbständig die zentralen geologischen Untersuchungsmethoden im Feld anwenden, und die wesentlichen primären Beobachtungen auf unterschiedlichen Maßstäben im Feldbuch und auf der Karte unter Anwendung korrekter geologischen Begriffe festhalten;
- geologische Interpretationen zur Gesteinsentstehung diskutieren, um die geologische Geschichte einer Untersuchungsgebietes zu verstehen;
- die im Gelände erhobenen Beobachtungen und Beschreibungen in Form eines logisch strukturierten, ausformulierten und illustriertem geologischen Bericht präsentieren.
ad b.: Die Studierenden können
- eigene Beobachtungen und Interpretationen im Gelände und aus dem Labor in logisch-strukturierter, aufgearbeiteter Form unter Anwendung korrekter erdwissenschaftlicher Begriffe, Illustrationen und Zitierungen präsentieren;
- Referenzen zu wissenschaftlichen Journalen, Internetseiten, Kartenmaterial und verwendeter Software korrekt zitieren.
Pflichtmodul 5: Geologie 1 (10 ECTS-AP; 5 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können
- die wichtigsten sedimentgeologischen Prozesse von der Verwitterung, Erosion, über Transport, Ablagerung bzw. (bio-)chemischer Ausfällung bis zur Diagenese beschreiben und deren Bedeutung für sedimentäre Systeme in Gebirgen bis in die Tiefsee erläutern und anhand einfacher sedimentgeologischen Analysemethoden und Daten ableiten;
- die Prinzipien der Stratigraphie anwenden, um Gesteinsabfolgen zu unterteilen und geologische Fragestellungen zu bearbeiten.
ad b.: Die Studierenden können
- Grundkenntnisse der allgemeinen Paläontologie (Taphonomie, Biostratigraphie, Evolution) anwenden und die Evolution sowie Ökologie wichtiger mariner Invertebraten beschreiben;
- können bedeutende marine Fossilgruppen anhand ihrer morphologischen Merkmale erkennen und bestimmen.
ad c.: Die Studierenden können
- die wesentlichen quartären Prozesse, die die Alpen geprägt haben, erkennen und diese anhand quartärer Sedimente rekonstruieren;
- die zeitlichen Abläufe großer Klimaänderungen im Quartär einordnen, deren Auswirkungen auf die alpine Vergletscherung nachvollziehen und die Grundprinzipien der Datierung quartärer Sedimente anwenden.
ad d.: Die Studierenden können
- ausgewählte quartäre Landschaftsformen und Sedimente erkennen, beschreiben und Prozessen zuordnen;
- die im Gelände gemachten Beobachtungen in einen strukturierten erdwissenschaftlichen Bericht, inklusive Gelände- und Aufschlussskizzen, festhalten.
- die wichtigsten sedimentgeologischen Prozesse von der Verwitterung, Erosion, über Transport, Ablagerung bzw. (bio-)chemischer Ausfällung bis zur Diagenese beschreiben und deren Bedeutung für sedimentäre Systeme in Gebirgen bis in die Tiefsee erläutern und anhand einfacher sedimentgeologischen Analysemethoden und Daten ableiten;
- die Prinzipien der Stratigraphie anwenden, um Gesteinsabfolgen zu unterteilen und geologische Fragestellungen zu bearbeiten.
ad b.: Die Studierenden können
- Grundkenntnisse der allgemeinen Paläontologie (Taphonomie, Biostratigraphie, Evolution) anwenden und die Evolution sowie Ökologie wichtiger mariner Invertebraten beschreiben;
- können bedeutende marine Fossilgruppen anhand ihrer morphologischen Merkmale erkennen und bestimmen.
ad c.: Die Studierenden können
- die wesentlichen quartären Prozesse, die die Alpen geprägt haben, erkennen und diese anhand quartärer Sedimente rekonstruieren;
- die zeitlichen Abläufe großer Klimaänderungen im Quartär einordnen, deren Auswirkungen auf die alpine Vergletscherung nachvollziehen und die Grundprinzipien der Datierung quartärer Sedimente anwenden.
ad d.: Die Studierenden können
- ausgewählte quartäre Landschaftsformen und Sedimente erkennen, beschreiben und Prozessen zuordnen;
- die im Gelände gemachten Beobachtungen in einen strukturierten erdwissenschaftlichen Bericht, inklusive Gelände- und Aufschlussskizzen, festhalten.
Pflichtmodul 6: Mineralogie 1 (10 ECTS-AP; 6 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können
- die wichtigsten Konzepte und Begriffe der Kristallographie zur Beschreibung der äußeren Gestalt sowie des inneren Aufbaus (Struktur) von Kristallen erklären;
- kristallographische Konzepte und Begriffe auf erdwissenschaftliche Fragestellungen anwenden;
- die Grundzüge röntgenographischer Beugungsmethoden zur strukturellen Charakterisierung kristalliner Materie beschreiben.
ad b.: Die Studierenden können
- die wichtigsten gesteinsbildenden Minerale, Erze und Akzessorien hinsichtlich Chemie und physikalischer Eigenschaften beschreiben und diese in international gebräuchliche Klassifikationen einordnen;
- Minerale mit einfachen Hilfsmitteln bestimmen.
ad c.: Die Studierenden können
- wichtige gesteinsbildende Minerale als Bestandteile von Gesteinen anhand makroskopischer Eigenschaften im Gelände erkennen;
- anhand von Indexmineralen an ausgewählten Beispielen auf die Genesebedingungen von Gesteinen schließen.
- die wichtigsten Konzepte und Begriffe der Kristallographie zur Beschreibung der äußeren Gestalt sowie des inneren Aufbaus (Struktur) von Kristallen erklären;
- kristallographische Konzepte und Begriffe auf erdwissenschaftliche Fragestellungen anwenden;
- die Grundzüge röntgenographischer Beugungsmethoden zur strukturellen Charakterisierung kristalliner Materie beschreiben.
ad b.: Die Studierenden können
- die wichtigsten gesteinsbildenden Minerale, Erze und Akzessorien hinsichtlich Chemie und physikalischer Eigenschaften beschreiben und diese in international gebräuchliche Klassifikationen einordnen;
- Minerale mit einfachen Hilfsmitteln bestimmen.
ad c.: Die Studierenden können
- wichtige gesteinsbildende Minerale als Bestandteile von Gesteinen anhand makroskopischer Eigenschaften im Gelände erkennen;
- anhand von Indexmineralen an ausgewählten Beispielen auf die Genesebedingungen von Gesteinen schließen.
Pflichtmodul 7: Geochemie (5 ECTS-AP; 3 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können
- zentrale Begriffe und Konzepte der Thermodynamik erklären und auf geowissenschaftliche Fragestellungen anwenden, einschließlich der Berechnung von P-T-Stabilitätsfeldern und Reaktionsverläufen;
- die grundlegenden Konzepte der Geochemie wässriger Lösungen, wie chemisches Gleichgewicht, Aktivitäten und Saturationsindex beschreiben und anwenden, und die Prinzipien des Karbonatsystems und von Redox-Prozessen erklären;
- das Konzept der absoluten Altersdatierung erläutern und radiogene Isotopensysteme für verschiedene geochronologische Anwendungen benennen und anwenden;
- zentrale Prinzipien der Geo- und Kosmochemie erklären.
ad b.: Die Studierenden können
- gängige Analyseverfahren zur chemischen Analyse und Phasenanalyse erläutern und deren Stärken und Schwächen benennen;
- Kriterien für die Probenpräparation für verschiedene Analyseverfahren benennen und bewerten;
- ausgewählte Analyseverfahren unter Einhaltung von Sicherheitsstandards durchführen;
- Arbeitsschritte im Labor protokollieren und dokumentieren.
- zentrale Begriffe und Konzepte der Thermodynamik erklären und auf geowissenschaftliche Fragestellungen anwenden, einschließlich der Berechnung von P-T-Stabilitätsfeldern und Reaktionsverläufen;
- die grundlegenden Konzepte der Geochemie wässriger Lösungen, wie chemisches Gleichgewicht, Aktivitäten und Saturationsindex beschreiben und anwenden, und die Prinzipien des Karbonatsystems und von Redox-Prozessen erklären;
- das Konzept der absoluten Altersdatierung erläutern und radiogene Isotopensysteme für verschiedene geochronologische Anwendungen benennen und anwenden;
- zentrale Prinzipien der Geo- und Kosmochemie erklären.
ad b.: Die Studierenden können
- gängige Analyseverfahren zur chemischen Analyse und Phasenanalyse erläutern und deren Stärken und Schwächen benennen;
- Kriterien für die Probenpräparation für verschiedene Analyseverfahren benennen und bewerten;
- ausgewählte Analyseverfahren unter Einhaltung von Sicherheitsstandards durchführen;
- Arbeitsschritte im Labor protokollieren und dokumentieren.
Pflichtmodul 8: Geophysik (5 ECTS-AP; 3 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können
- physikalische Konzepte anwenden, um die Geosphäre zu beschreiben aus der Perspektive der verschiedenen Bewegungen der Erde, der Gravitation, des Magnetismus und der Seismologie;
- unterschiedliche geodynamische Prozesse im Rahmen ihrer räumlichen und zeitlichen Dimensionen klassifizieren und in Verbindung setzen.
ad b.: Die Studierenden können
- geophysikalische Daten analysieren, korrigieren und anwenden um erdwissenschaftliche Fragen zu beantworten;
- geophysikalische Perspektiven zu ausgewählten erdwissenschaftlichen Themen zusammenfassen, darstellen und diskutieren.
- physikalische Konzepte anwenden, um die Geosphäre zu beschreiben aus der Perspektive der verschiedenen Bewegungen der Erde, der Gravitation, des Magnetismus und der Seismologie;
- unterschiedliche geodynamische Prozesse im Rahmen ihrer räumlichen und zeitlichen Dimensionen klassifizieren und in Verbindung setzen.
ad b.: Die Studierenden können
- geophysikalische Daten analysieren, korrigieren und anwenden um erdwissenschaftliche Fragen zu beantworten;
- geophysikalische Perspektiven zu ausgewählten erdwissenschaftlichen Themen zusammenfassen, darstellen und diskutieren.
Pflichtmodul 9: Geologie 2 (5 ECTS-AP; 3 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können
- spröde und duktile Deformationsstrukturen in Gesteinen erkennen, beschreiben und dokumentieren;
- strukturgeologische Elemente erkennen, interpretieren und relevanten großräumigen tektonischen Bereichen zuordnen.
ad b.: Die Studierenden können
- Orientierungsdaten erheben, darstellen und manipulieren;
- Profilskizzen erstellen und interpretieren.
- spröde und duktile Deformationsstrukturen in Gesteinen erkennen, beschreiben und dokumentieren;
- strukturgeologische Elemente erkennen, interpretieren und relevanten großräumigen tektonischen Bereichen zuordnen.
ad b.: Die Studierenden können
- Orientierungsdaten erheben, darstellen und manipulieren;
- Profilskizzen erstellen und interpretieren.
Pflichtmodul 10: Mineralogie 2 (10 ECTS-AP; 6 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positive Beurteilung des Pflichtmoduls 6
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können
- die Entstehung der Elemente, des Sonnensystems und der Erde erklären;
- die wichtigsten magmatischen und metamorphen Gesteinstypen klassifizieren;
- physikalisch chemische Konzepte (z.B. einfache Phasendiagramme, Differentiationstrends, metamorphe Fazies) auf erdwissenschaftliche Fragestellungen im plattentektonischen Kontext anwenden.
ad b.: Die Studierenden können
- den Aufbau eines Polarisationsmikroskops beschreiben und die Funktion der verschiedenen Komponenten erklären;
- das Konzept der Indikatrix auf mikroskopische Beobachtungen in Dünnschliffen anwenden;
- das Polarisationsmikroskop fachgerecht bedienen, Minerale in einem Dünnschliff beschreiben und anhand ihrer Kennzeichen bestimmen.
ad c.: Die Studierenden können
- die wichtigsten magmatischen, metamorphen und sedimentären Gesteine beschreiben und klassifizieren;
- anhand von Gefügemerkmalen und Mineralbestand Rückschlüsse auf die Entstehungsbedingungen verschiedener Gesteinstypen ziehen.
- die Entstehung der Elemente, des Sonnensystems und der Erde erklären;
- die wichtigsten magmatischen und metamorphen Gesteinstypen klassifizieren;
- physikalisch chemische Konzepte (z.B. einfache Phasendiagramme, Differentiationstrends, metamorphe Fazies) auf erdwissenschaftliche Fragestellungen im plattentektonischen Kontext anwenden.
ad b.: Die Studierenden können
- den Aufbau eines Polarisationsmikroskops beschreiben und die Funktion der verschiedenen Komponenten erklären;
- das Konzept der Indikatrix auf mikroskopische Beobachtungen in Dünnschliffen anwenden;
- das Polarisationsmikroskop fachgerecht bedienen, Minerale in einem Dünnschliff beschreiben und anhand ihrer Kennzeichen bestimmen.
ad c.: Die Studierenden können
- die wichtigsten magmatischen, metamorphen und sedimentären Gesteine beschreiben und klassifizieren;
- anhand von Gefügemerkmalen und Mineralbestand Rückschlüsse auf die Entstehungsbedingungen verschiedener Gesteinstypen ziehen.
Pflichtmodul 11: Geoinformatik (5 ECTS-AP; 3 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden können
- räumliche sowie mineralogische und kristallographische Daten in 2D und 3D visualisieren, analysieren und charakteristische Merkmale identifizieren, vergleichen und diskutieren;
- fernerkundliche Daten verarbeiten und interpretieren;
- relevante Datenbanken und Datennetzwerke gezielt nutzen sowie große Datenmengen effizient verwalten;
- Messdaten unterschiedlicher Herkunft strukturieren, grafisch aufbereiten und auswerten;
- geeignete Softwaretools zur Bearbeitung neuer Fragestellungen auswählen und anwenden.
- räumliche sowie mineralogische und kristallographische Daten in 2D und 3D visualisieren, analysieren und charakteristische Merkmale identifizieren, vergleichen und diskutieren;
- fernerkundliche Daten verarbeiten und interpretieren;
- relevante Datenbanken und Datennetzwerke gezielt nutzen sowie große Datenmengen effizient verwalten;
- Messdaten unterschiedlicher Herkunft strukturieren, grafisch aufbereiten und auswerten;
- geeignete Softwaretools zur Bearbeitung neuer Fragestellungen auswählen und anwenden.
Pflichtmodul 12: Wissenschaftliches Arbeiten (5 ECTS-AP; 3 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: positive Beurteilung des Pflichtmoduls 4
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können
- die Bewertungskriterien für wissenschaftliche Literatur auflisten und zwischen seriösen und unseriösen Quellen unterscheiden;
- Fachliteratur zu einem übergeordneten erdwissenschaftlichen Thema recherchieren, einordnen und die Quellen richtig zitieren;
- Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz (KI) zielgerichtet und verantwortungsvoll einsetzen, deren Potenziale und Grenzen kritisch einschätzen und die Ergebnisse reflektieren;
- einen Fachvortrag zielgruppengerecht konzipieren;
- Grundregeln der Präsentation und Rhetorik im Rahmen eines Fachvortrages anwenden.
ad b.: Die Studierenden können
- eine eigene wissenschaftlichen Arbeit gemäß der IMRaD Vorgabe strukturieren;
- Abbildungen und Tabellen gemäß den Anforderungen von wissenschaftlichen Fachjournalen konzipieren;
- wissenschaftliche Methoden und Resultate beschreiben und darstellen;
- eigene Daten in ein vorgegebenes thematisch eingegrenztes Fachgebiet einordnen;
- eine fachliche Arbeit unter Berücksichtigung grundlegender Kriterien wissenschaftlicher Begutachtung einschätzen.
- die Bewertungskriterien für wissenschaftliche Literatur auflisten und zwischen seriösen und unseriösen Quellen unterscheiden;
- Fachliteratur zu einem übergeordneten erdwissenschaftlichen Thema recherchieren, einordnen und die Quellen richtig zitieren;
- Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz (KI) zielgerichtet und verantwortungsvoll einsetzen, deren Potenziale und Grenzen kritisch einschätzen und die Ergebnisse reflektieren;
- einen Fachvortrag zielgruppengerecht konzipieren;
- Grundregeln der Präsentation und Rhetorik im Rahmen eines Fachvortrages anwenden.
ad b.: Die Studierenden können
- eine eigene wissenschaftlichen Arbeit gemäß der IMRaD Vorgabe strukturieren;
- Abbildungen und Tabellen gemäß den Anforderungen von wissenschaftlichen Fachjournalen konzipieren;
- wissenschaftliche Methoden und Resultate beschreiben und darstellen;
- eigene Daten in ein vorgegebenes thematisch eingegrenztes Fachgebiet einordnen;
- eine fachliche Arbeit unter Berücksichtigung grundlegender Kriterien wissenschaftlicher Begutachtung einschätzen.
Pflichtmodul 13: Geologie 3 (5 ECTS-AP; 3 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: Die Studierenden können
- die wichtigsten Ereignisse der Erdgeschichte und Entwicklungsschritte des Lebens und deren Relevanz für die Entwicklung des Erdsystem zeitlich und thematisch richtig einordnen;
- die Entwicklung des Erdsystems und die systemrelevanten Zusammenhänge zwischen Atmo-, Hydro-, Bio und Geosphäre ableiten und beschreiben;
- die wichtigsten geologischen Großeinheiten und Entwicklungsstufen der Geologie von Österreich beschreiben und können diese in die globale Erdgeschichte einordnen.
- die wichtigsten Ereignisse der Erdgeschichte und Entwicklungsschritte des Lebens und deren Relevanz für die Entwicklung des Erdsystem zeitlich und thematisch richtig einordnen;
- die Entwicklung des Erdsystems und die systemrelevanten Zusammenhänge zwischen Atmo-, Hydro-, Bio und Geosphäre ableiten und beschreiben;
- die wichtigsten geologischen Großeinheiten und Entwicklungsstufen der Geologie von Österreich beschreiben und können diese in die globale Erdgeschichte einordnen.
Pflichtmodul 14: Geologie 4 (10 ECTS-AP; 7 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: positive Beurteilung der Pflichtmodule 4 und 10
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können
- geologische Karten konstruieren, lesen und interpretieren;
- Profile aus geologischen Karten konstruieren und Informationen aus ihnen ableiten;
- geologische Strukturen basierend auf geologischen Feld- und Erkundungsdaten in geeigneter Form darstellen.
ad b.: Die Studierenden können
- geologische Karten und Profile lesen, interpretieren und selbst erstellen;
- die geologische Entwicklung eines Gebietes aus der Kombination von Geländebefund (lithologisch, strukturell, morphologisch), Karten und Profilen ableiten und dokumentieren.
ad c.: Die Studierenden können
- magmatische, metamorphe und sedimentäre Gesteine im Mikroskop identifizieren;
- können die Entstehung der analysierten Gesteine im geologischen Zusammenhang interpretieren.
- geologische Karten konstruieren, lesen und interpretieren;
- Profile aus geologischen Karten konstruieren und Informationen aus ihnen ableiten;
- geologische Strukturen basierend auf geologischen Feld- und Erkundungsdaten in geeigneter Form darstellen.
ad b.: Die Studierenden können
- geologische Karten und Profile lesen, interpretieren und selbst erstellen;
- die geologische Entwicklung eines Gebietes aus der Kombination von Geländebefund (lithologisch, strukturell, morphologisch), Karten und Profilen ableiten und dokumentieren.
ad c.: Die Studierenden können
- magmatische, metamorphe und sedimentäre Gesteine im Mikroskop identifizieren;
- können die Entstehung der analysierten Gesteine im geologischen Zusammenhang interpretieren.
Pflichtmodul 15: Einführung in die angewandten Erdwissenschaften (10 ECTS-AP; 6 SSt.)
(keine Lehrveranstaltungen)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können
- die Entstehung und Dynamik des Grundwassers sowie die Eigenschaften und Bedeutung verschiedener Aquifertypen und Karstgebiete für die Trinkwasserversorgung erklären.
- Gesteins-Wasser-Prozesse mit den Inhaltsstoffen von Quell- und Grundwässern in Verbindung bringen und die Anwendung von Tracer-Tests zur Untersuchung erklären.
- können Methoden der Untergrunderkundung sowie Gelände- und Labormethoden zur Beschreibung, Klassifizierung und Analyse von Lockermaterial und Festgestein anwenden.
- die Aufgabenfelder der Ingenieurgeologie sowie relevante Projektgrundlagen identifizieren und deren praktische Bedeutung für geologische Untersuchungen einordnen.
ad b.: Die Studierenden können
- die Grundlagen der Erzlagerstättenkunde erläutern;
- interdisziplinäres geologisches Basiswissen in die Erstellung von Lagerstättenmodellen integrieren;
- wichtige Werkstoffgruppen der technischen Mineralogie benennen;
- mineralogische Kenntnisse auf das Verständnis der Eigenschaften von Werkstoffen anwenden.
ad c.: Die Studierenden können
- grundlegende Konzepte der Erzlagerstättenkunde im Gelände anwenden;
- die Verarbeitung mineralischer Rohstoffe in ausgewählten industriellen Prozessen der technischen Mineralogie diskutieren;
- Messwerte verschiedenen Aquifertypen zuordnen und interpretieren;
- praktische Methoden zur Quellbeprobung anwenden und Schüttungsmessungen mit der Salzverdünnungsmethode durchführen;
- Fels- und Lockermaterial beschreiben und klassifizieren;
- Hauptversagensmechanismen im Fels und Hinweise auf Steinschlagprozesse erkennen und deren Bedeutung bewerten.
- die Entstehung und Dynamik des Grundwassers sowie die Eigenschaften und Bedeutung verschiedener Aquifertypen und Karstgebiete für die Trinkwasserversorgung erklären.
- Gesteins-Wasser-Prozesse mit den Inhaltsstoffen von Quell- und Grundwässern in Verbindung bringen und die Anwendung von Tracer-Tests zur Untersuchung erklären.
- können Methoden der Untergrunderkundung sowie Gelände- und Labormethoden zur Beschreibung, Klassifizierung und Analyse von Lockermaterial und Festgestein anwenden.
- die Aufgabenfelder der Ingenieurgeologie sowie relevante Projektgrundlagen identifizieren und deren praktische Bedeutung für geologische Untersuchungen einordnen.
ad b.: Die Studierenden können
- die Grundlagen der Erzlagerstättenkunde erläutern;
- interdisziplinäres geologisches Basiswissen in die Erstellung von Lagerstättenmodellen integrieren;
- wichtige Werkstoffgruppen der technischen Mineralogie benennen;
- mineralogische Kenntnisse auf das Verständnis der Eigenschaften von Werkstoffen anwenden.
ad c.: Die Studierenden können
- grundlegende Konzepte der Erzlagerstättenkunde im Gelände anwenden;
- die Verarbeitung mineralischer Rohstoffe in ausgewählten industriellen Prozessen der technischen Mineralogie diskutieren;
- Messwerte verschiedenen Aquifertypen zuordnen und interpretieren;
- praktische Methoden zur Quellbeprobung anwenden und Schüttungsmessungen mit der Salzverdünnungsmethode durchführen;
- Fels- und Lockermaterial beschreiben und klassifizieren;
- Hauptversagensmechanismen im Fels und Hinweise auf Steinschlagprozesse erkennen und deren Bedeutung bewerten.
Pflichtmodul 16: Seminar mit Bachelorarbeit 1 (10 ECTS-AP; 0,5 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positive Beurteilung der Pflichtmodule 1 bis 12
Lernergebnisse: Die Studierenden können
- eine schriftliche Arbeit mit begrenzter Komplexität und Umfang erstellen, die dabei gewonnenen Daten aufbereiten, darstellen und interpretieren;
- den eigenen Datensatz mit existierenden Daten und Literatur kritisch vergleichen, verknüpfen und Schlussfolgerungen ableiten;
- ihre Ergebnisse einem Fachpublikum präsentieren sowie diskutieren;
- die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis einhalten.
- eine schriftliche Arbeit mit begrenzter Komplexität und Umfang erstellen, die dabei gewonnenen Daten aufbereiten, darstellen und interpretieren;
- den eigenen Datensatz mit existierenden Daten und Literatur kritisch vergleichen, verknüpfen und Schlussfolgerungen ableiten;
- ihre Ergebnisse einem Fachpublikum präsentieren sowie diskutieren;
- die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis einhalten.
Pflichtmodul 17: Seminar mit Bachelorarbeit 2 (10 ECTS-AP; 0,5 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positive Beurteilung der Pflichtmodule 1 bis 12
Lernergebnisse: Die Studierenden können
- eine schriftliche Arbeit mit begrenzter Komplexität und Umfang erstellen, die dabei gewonnenen Daten aufbereiten, darstellen und interpretieren;
- den eigenen Datensatz mit existierenden Daten und Literatur kritisch vergleichen, verknüpfen und Schlussfolgerungen ableiten;
- ihre Ergebnisse einem Fachpublikum präsentieren sowie diskutieren;
- die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis einhalten.
- eine schriftliche Arbeit mit begrenzter Komplexität und Umfang erstellen, die dabei gewonnenen Daten aufbereiten, darstellen und interpretieren;
- den eigenen Datensatz mit existierenden Daten und Literatur kritisch vergleichen, verknüpfen und Schlussfolgerungen ableiten;
- ihre Ergebnisse einem Fachpublikum präsentieren sowie diskutieren;
- die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis einhalten.
Hinweis:
- Es können sich noch Änderungen im Lehrveranstaltungsangebot sowie bei Raum- und Terminbuchungen ergeben.
- Bitte wählen Sie für das Lehrveranstaltungsangebot die Fakultät aus, der Ihre Studienrichtung zugeteilt ist.