Lehrveranstaltungen
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Pflichtmodul 1: Formale Bildung und der Beruf von Lehrpersonen (5 ECTS-AP; 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können die zentralen Inhalte der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen erklären, ihre Bedeutung für den Beruf der Lehrerin / des Lehrers einordnen und die Wechselwirkungen zwischen Schule und gesellschaftlichen Entwicklungen (z. B. Inklusion, Nachhaltigkeit, Digitalisierung/KI und ihre Auswirkungen, Medien, Diversität/Gender) beschreiben. Sie können die Aufgaben und Funktionen von Schule im historischen, gesellschaftlichen,
rechtlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontext erklären. Sie sind in der Lage, ihre Berufsentscheidungen als Teil ihrer professionellen Entwicklung zu analysieren. Die Studierenden kennen Modelle der Unterrichtsplanung und -beobachtung und können zentrale Konzepte der Didaktik erläutern.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, Unterricht auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen zu beobachten, zu analysieren und zu dokumentieren. Sie können Unterricht unter Anleitung planen, durchführen und auf Basis ihrer Reflexion alternative Handlungsoptionen diskutieren.
Die Studierenden kennen Kriterien lernförderlichen Feedbacks. Sie können kritisch-reflexiv und theoriebezogen ihre eigenen Bildungsbiografien und subjektiven Konzepte zu Unterricht erläutern und hinsichtlich ihrer professionsspezifischen Entwicklung ihre Rolle als Lehrperson reflektieren. Sie sind in der Lage, die Bedeutung von Beziehung und wertschätzender Kommunikation im schulischen Kontext zu erklären und können Sprache diversitätssensibel anwenden.
rechtlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontext erklären. Sie sind in der Lage, ihre Berufsentscheidungen als Teil ihrer professionellen Entwicklung zu analysieren. Die Studierenden kennen Modelle der Unterrichtsplanung und -beobachtung und können zentrale Konzepte der Didaktik erläutern.
ad b.: Die Studierenden sind in der Lage, Unterricht auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen zu beobachten, zu analysieren und zu dokumentieren. Sie können Unterricht unter Anleitung planen, durchführen und auf Basis ihrer Reflexion alternative Handlungsoptionen diskutieren.
Die Studierenden kennen Kriterien lernförderlichen Feedbacks. Sie können kritisch-reflexiv und theoriebezogen ihre eigenen Bildungsbiografien und subjektiven Konzepte zu Unterricht erläutern und hinsichtlich ihrer professionsspezifischen Entwicklung ihre Rolle als Lehrperson reflektieren. Sie sind in der Lage, die Bedeutung von Beziehung und wertschätzender Kommunikation im schulischen Kontext zu erklären und können Sprache diversitätssensibel anwenden.
Pflichtmodul 2: Vertiefung von Themen mit Inklusionsbezug (10 ECTS-AP; 8 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: keine
Lernergebnisse: ad a.: Die Studierenden können lerntheoretische Grundlagen und Konzepte für inklusiven und diversitätssensiblen Unterricht erklären. Sie können Lernumgebungen gestalten, die individuelle und gruppenbezogene Lernprozesse durch inklusionsorientierte, kooperative und differenzierte Angebote fördern. Sie können Lernbarrieren auf individueller, methodischer und institutioneller Ebene erkennen und analysieren und Ansätze von Strategien zu deren Überwindung
formulieren. Sie können digitale Medien sowie KI zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen nutzen und können gezielt Methoden des sozialen Lernens beschreiben und im Unterricht einsetzen.
ad b.: Die Studierenden können Theorien, Modelle und Konzepte der pädagogischen Diagnostik, Kommunikation und Beratung beschreiben und vergleichen. Sie kennen informelle und formelle diagnostische Instrumente, einschließlich rechtlich vorgeschriebener Verfahren, und können diese bewerten und anwenden. Sie können Kriterien zur formativen und summativen Leistungsbeurteilung anwenden und kennen die rechtlichen Rahmen der Leistungsbeurteilung.
Sie können diagnostische Erkenntnisse zur Lern- und Entwicklungsbegleitung nutzen sowie zur Planung von Unterstützungs- und Fördermaßnahmen anwenden. Sie können Gesprächstechniken sowie Kommunikationsmodelle im Schulalltag einsetzen, um Beratungsgespräche mit schulischen Partnern professionell zu planen, durchzuführen und zu analysieren.
ad c.: Die Studierenden können ihr Wissen und ihre pädagogischen Fähigkeiten anwenden, indem sie sich mit Fragen, Herausforderungen und Themen der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen auseinandersetzen und diese unter Berücksichtigung inklusiver Aspekte in Theorie und Praxis umsetzen
formulieren. Sie können digitale Medien sowie KI zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen nutzen und können gezielt Methoden des sozialen Lernens beschreiben und im Unterricht einsetzen.
ad b.: Die Studierenden können Theorien, Modelle und Konzepte der pädagogischen Diagnostik, Kommunikation und Beratung beschreiben und vergleichen. Sie kennen informelle und formelle diagnostische Instrumente, einschließlich rechtlich vorgeschriebener Verfahren, und können diese bewerten und anwenden. Sie können Kriterien zur formativen und summativen Leistungsbeurteilung anwenden und kennen die rechtlichen Rahmen der Leistungsbeurteilung.
Sie können diagnostische Erkenntnisse zur Lern- und Entwicklungsbegleitung nutzen sowie zur Planung von Unterstützungs- und Fördermaßnahmen anwenden. Sie können Gesprächstechniken sowie Kommunikationsmodelle im Schulalltag einsetzen, um Beratungsgespräche mit schulischen Partnern professionell zu planen, durchzuführen und zu analysieren.
ad c.: Die Studierenden können ihr Wissen und ihre pädagogischen Fähigkeiten anwenden, indem sie sich mit Fragen, Herausforderungen und Themen der Bildungswissenschaftlichen Grundlagen auseinandersetzen und diese unter Berücksichtigung inklusiver Aspekte in Theorie und Praxis umsetzen
Pflichtmodul 3: Praxissemester (8 ECTS-AP; 3 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolvierte Pflichtmodule 1 und 2
Lernergebnisse: Die Studierenden können Unterricht systematisch beobachten und anhand von bildungswissenschaftlich relevanten Fragestellungen reflektieren. Sie können unterrichtstheoretische Modelle benennen und anwenden, indem sie Unterricht lernförderlich, situationsadäquat, diversitäts-sensibel und mit gezieltem Medieneinsatz planen, durchführen und nachbereiten. Die Studierenden können Kriterien lernförderlichen Feedbacks anwenden und begründen sowie Classroom-Management-Strategien aus theoretischen Konzepten und Modellen ableiten und
dadurch ein lernförderliches und diskriminierungsfreies Umfeld gestalten. Sie können wesentliche Aspekte des allgemeinen Schullebens identifizieren und ein erweitertes Rollenverständnis als Lehrperson vor dem Hintergrund gelebter Schulpartnerschaft und als Teil multiprofessioneller Teams entwickeln. Die Studierenden können die Aufgaben einer Lehrperson vor dem Hintergrund schul- und dienstrechtlicher rahmenbedingungen analysieren. Sie können ihre professionelle Entwicklung analysieren und bewerten. Sie können zentrale Faktoren von Wohlbefinden von Lehrenden und Lernenden benennen.
dadurch ein lernförderliches und diskriminierungsfreies Umfeld gestalten. Sie können wesentliche Aspekte des allgemeinen Schullebens identifizieren und ein erweitertes Rollenverständnis als Lehrperson vor dem Hintergrund gelebter Schulpartnerschaft und als Teil multiprofessioneller Teams entwickeln. Die Studierenden können die Aufgaben einer Lehrperson vor dem Hintergrund schul- und dienstrechtlicher rahmenbedingungen analysieren. Sie können ihre professionelle Entwicklung analysieren und bewerten. Sie können zentrale Faktoren von Wohlbefinden von Lehrenden und Lernenden benennen.
Pflichtmodul 4: Schulentwicklung und Sprachsensibilität (5 ECTS-AP; 4 SSt.)
Anmeldevoraussetzung: positiv absolvierte Pflichtmodule 1 und 2
Lernergebnisse: ad a.:
Die Studierenden können erklären, wie Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung zur Schulentwicklung beitragen. Sie können Schulentwicklung als evidenzorientierten Prozess vor dem Hintergrund verschiedener Steuerungsmechanismen und gesetzlicher Vorgaben erläutern sowie den Einsatz von Instrumenten des Qualitätsmanagements kritisch reflektieren. Sie können Bildungsungerechtigkeit beschreiben und analysieren, wie eine inklusive
Schulentwicklung zur Förderung von Chancengleichheit beitragen kann.
ad b.: Die Studierenden können zentrale Spracherwerbsmodelle mit Fokus auf Mehrsprachigkeit erklären. Sie können Dimensionen von Diversität, Diskriminierung und Intersektionalität in Schule und Gesellschaft sowie deren Auswirkungen auf Bildung und soziale Teilhabe analysieren. Sie können zentrale Konzepte von Sprachfeststellungsverfahren im Kontext von Spracherwerb und Teilhabe erläutern. Sie können Lernprozesse mit mehrsprachigkeits- und diversitätssensiblen Methoden gestalten und vermitteln Deutsch als Zweitsprache unter Berücksichtigung sozialer und kultureller Kontexte.
Die Studierenden können erklären, wie Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung zur Schulentwicklung beitragen. Sie können Schulentwicklung als evidenzorientierten Prozess vor dem Hintergrund verschiedener Steuerungsmechanismen und gesetzlicher Vorgaben erläutern sowie den Einsatz von Instrumenten des Qualitätsmanagements kritisch reflektieren. Sie können Bildungsungerechtigkeit beschreiben und analysieren, wie eine inklusive
Schulentwicklung zur Förderung von Chancengleichheit beitragen kann.
ad b.: Die Studierenden können zentrale Spracherwerbsmodelle mit Fokus auf Mehrsprachigkeit erklären. Sie können Dimensionen von Diversität, Diskriminierung und Intersektionalität in Schule und Gesellschaft sowie deren Auswirkungen auf Bildung und soziale Teilhabe analysieren. Sie können zentrale Konzepte von Sprachfeststellungsverfahren im Kontext von Spracherwerb und Teilhabe erläutern. Sie können Lernprozesse mit mehrsprachigkeits- und diversitätssensiblen Methoden gestalten und vermitteln Deutsch als Zweitsprache unter Berücksichtigung sozialer und kultureller Kontexte.
Hinweis:
- Es können sich noch Änderungen im Lehrveranstaltungsangebot sowie bei Raum- und Terminbuchungen ergeben.
- Bitte wählen Sie für das Lehrveranstaltungsangebot die Fakultät aus, der Ihre Studienrichtung zugeteilt ist.